Comic - Fantasy
1000 STÜRME
1000 STÜRMEComic - Fantasy | mit: Tony SandovalBewertung:★★★★★ Es sind die Emotionen, die Guten und die Schlechten, die das Leben lebenswert machen. Ohne sie wäre alles nicht greifbar, nicht fühlbar. Sie lassen uns glücklich sein, sie machen uns traurig, sie wecken unseren Ehrgeiz und sie lösen Angst aus. Vor einigen Emotionen fürchten wir uns, wir möchten sie unterdrücken, weil sie vielleicht ein Zeichen von Schwäche sind, dabei sind es eben auch die schlechten Seiten unserer Vergangenheit, die uns geformt und geprägt haben, die aus uns gemacht haben, was wir sind: Ein Mensch, der lebt.
Tony Sandoval greift nun Emotionen auf, die wir nachvollziehen können, die in der digitalen, schnellen Welt, voller Singles und Abgehängten, zum Alltag der Gesellschaft gehören, die vielleicht schon so etwas wie eine Volkskrankheit sind. Die Rede ist unter anderem von Einsamkeit. Handlung Eine Welt geheimnisvoller Jugend und surrealer Schönheit
Lisa ist ein einsames Mädchen, das gerne durch die Natur spaziert und seltsame Knochen sowie Kieselsteinchen sammelt. Die anderen Kinder halten sie für seltsam – vielleicht sogar für eine Hexe – und meiden sie. Als sie eines Tages einen Baum entdeckt, der den Zugang zu einer Parallelwelt ermöglicht, findet sie sich inmitten einer dämonischen Invasion wieder und muss eben jene Kinder retten, die sie einst so sehr verspottet haben.
In dieser magischen Geschichte (aus dem gleichen Universum wie "WASSERSCHLANGEN") konfrontiert Tony Sandoval die Leserinnen und Leser wie schon bei "WASSERSCHLANGEN" und "DOOMBOY" mit leicht nachfühlbaren Emotionen wie Einsamkeit sowie Sehnsucht und würzt all dies mit den Gefahren und Abenteuern einer visuellen Wunderwelt.Bewertung"WASSERSCHLANGEN" habe ich nicht gelesen. Ich tauche als ganz jungfräulich in den Kosmos von Tony Sandoval ein. Wenn ich zumindest die Cover vergleichen darf, sehe ich Parallelen zur Hauptfigur. Viel mehr möchte ich nicht sehen, da ich mir den Comic ebenfalls gönnen werde. Einfach aus dem Grund, weil mich "1000 Stürme" überzeugt hat.
Warum ist das so. Zunächst sind es die Zeichnungen, die ziemlich genial beginnen. Im Laufe der Geschichte werden die eindrucksvollen Panels jedoch abgelöst, von einem anderen Stil. Dieser ist nicht mehr so stark, hat nicht mehr so viel Kraft. Dennoch fängt er die Geschichte gut ein, ist passend zur geschickt inszenierten Atmosphäre. Die begleitet uns. Zunächst die Einsamkeit. Ein Mädchen allein, dass dann auch noch merkwürdige Knochen von Tieren sucht. Ist sie eine Hexe? Sie hat dann auch noch solch einen Hut auf, eine Art Geweih. Und dann taucht sie in eine Parallelwelt ein. Ist diese real!? Was will uns der Autor damit sagen? Allmählich öffnet sich der Vorhang. Die junge Dame zeigt, was ihn ihr steckt. Sie ist Teil einer Liebesgeschichte, tauscht die Einsamkeit gegen die Emotion Liebe. Das Mitleid ist weg, die Sehnsucht ist da. Ein Wechselbad der Gefühle für uns Leser.
Was folgt ist Tapferkeit und andere weitere Gefühle und Eindrücke. Unaufhaltsam schreitet die Story voran und wir können das Comic nicht aus der Hand lesen. Die 144 Seiten vergehen wie im Flug, ein Pageturner. Fazit "1000 Stürme" ist etwas für Feinschmecker, die für den Mainstream. Wenn ihr also auf gute Comic-Kunst steht, dann lasst euch von Tony Sandoval geschmacklich verwöhnen.
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Tony Sandoval greift nun Emotionen auf, die wir nachvollziehen können, die in der digitalen, schnellen Welt, voller Singles und Abgehängten, zum Alltag der Gesellschaft gehören, die vielleicht schon so etwas wie eine Volkskrankheit sind. Die Rede ist unter anderem von Einsamkeit. Handlung Eine Welt geheimnisvoller Jugend und surrealer Schönheit
Lisa ist ein einsames Mädchen, das gerne durch die Natur spaziert und seltsame Knochen sowie Kieselsteinchen sammelt. Die anderen Kinder halten sie für seltsam – vielleicht sogar für eine Hexe – und meiden sie. Als sie eines Tages einen Baum entdeckt, der den Zugang zu einer Parallelwelt ermöglicht, findet sie sich inmitten einer dämonischen Invasion wieder und muss eben jene Kinder retten, die sie einst so sehr verspottet haben.
In dieser magischen Geschichte (aus dem gleichen Universum wie "WASSERSCHLANGEN") konfrontiert Tony Sandoval die Leserinnen und Leser wie schon bei "WASSERSCHLANGEN" und "DOOMBOY" mit leicht nachfühlbaren Emotionen wie Einsamkeit sowie Sehnsucht und würzt all dies mit den Gefahren und Abenteuern einer visuellen Wunderwelt.Bewertung"WASSERSCHLANGEN" habe ich nicht gelesen. Ich tauche als ganz jungfräulich in den Kosmos von Tony Sandoval ein. Wenn ich zumindest die Cover vergleichen darf, sehe ich Parallelen zur Hauptfigur. Viel mehr möchte ich nicht sehen, da ich mir den Comic ebenfalls gönnen werde. Einfach aus dem Grund, weil mich "1000 Stürme" überzeugt hat.
Warum ist das so. Zunächst sind es die Zeichnungen, die ziemlich genial beginnen. Im Laufe der Geschichte werden die eindrucksvollen Panels jedoch abgelöst, von einem anderen Stil. Dieser ist nicht mehr so stark, hat nicht mehr so viel Kraft. Dennoch fängt er die Geschichte gut ein, ist passend zur geschickt inszenierten Atmosphäre. Die begleitet uns. Zunächst die Einsamkeit. Ein Mädchen allein, dass dann auch noch merkwürdige Knochen von Tieren sucht. Ist sie eine Hexe? Sie hat dann auch noch solch einen Hut auf, eine Art Geweih. Und dann taucht sie in eine Parallelwelt ein. Ist diese real!? Was will uns der Autor damit sagen? Allmählich öffnet sich der Vorhang. Die junge Dame zeigt, was ihn ihr steckt. Sie ist Teil einer Liebesgeschichte, tauscht die Einsamkeit gegen die Emotion Liebe. Das Mitleid ist weg, die Sehnsucht ist da. Ein Wechselbad der Gefühle für uns Leser.
Was folgt ist Tapferkeit und andere weitere Gefühle und Eindrücke. Unaufhaltsam schreitet die Story voran und wir können das Comic nicht aus der Hand lesen. Die 144 Seiten vergehen wie im Flug, ein Pageturner. Fazit "1000 Stürme" ist etwas für Feinschmecker, die für den Mainstream. Wenn ihr also auf gute Comic-Kunst steht, dann lasst euch von Tony Sandoval geschmacklich verwöhnen.