Filme - Kriegsfilm
1917
1917Filme - Kriegsfilm | mit: George MacKay, Dean-Charles ChapmanBewertung:★★★★★ Der Streifen „1917“ erzählt von den Schrecken des ersten Weltkrieges und ist einer der besten Anti-Kriegsfilme aller Zeiten. Es ist einfach unglaublich, wie es „1917“ schafft den Wahnsinn einzufangen und auf den Zuschauer zu übermitteln. Selbstverständlich gibt es hier und dort eine Portion Pathos und der Zufall gibt sich die Klinke in die Hand, doch insgesamt gesehen, gehen die insgesamt 10 Oscar-Nominierungen in Ordnung. Das es am Ende nur für die optischen und akustischen Goldjungen gereicht hat, lag auch an der beeindruckenden Konkurrenz (u.a. „Parasite“). Von mir erhält der Streifen fünf Sterne und damit die Bestnote. Handlung Lance Corporal William Schofield (George MacKay) und Lance Corporal Tom Blake (Dean-Charles Chapman) erhalten den Auftrag eine Einheit mit 1600 Männern vor dem sicheren Tod zu bewahren. Dazu müssen sie tief hinter die Front, denn die Deutschen haben sich zurückgezogen und eine Verteidigung aufgebaut, die es bis dahin noch nicht gegeben hat. Schaffen es die beiden Botengänger noch rechtzeitig oder werden sie Opfer des Ersten Weltkrieges? Auf ihrer beschwerlichen Reise müssen sie Heldenmut beweisen, über ihre Grenzen gehen. Die Lage ist so unübersichtlich, dass sie sich zunächst durch eine Mondlandschaft bewegen müssen und danach im Hinterland vor weiteren ungeahnten Gefahren stecken. Trailer BewertungBereits in den ersten Momenten, in denen es noch beschaulich ruhig daher geht - Soldaten liegen im Gras und ruhen sich aus -, sehen wir was uns erwartet. Ein Film, der anscheinend keinen Schnitt bekommen hat. Selbstverständlich gab es diese, doch mit neuster, moderner Technik sieht man diese nicht mehr. Das ist nicht neu, das gab es bereits bei Hitchcock. Was neu ist, ist die Perfektion, die wir zu sehen bekommen. Darüber hinaus erreichen uns Bilder in „supergeiler“ Optik. Den Film solltet ihr auf jeden Fall vor einem ganz großen Fernseher sehen und mit einer derben Soundanlage genießen. Wenn ihr in einer Mietwohnung haust, dann zunächst die Nachbarn warnen…
Das nicht alles Gold ist was glänzt, ist hinlänglich bekannt. Und daher fallen wir auch nicht mehr darauf rein, wenn uns ein Trailer wundervoll in Szene gesetzte Bilder präsentiert. Der Inhalt muss gleichermaßen stimmen und siehe da, „1917“ macht auch hier sehr viel richtig. Der Wahnsinn des Ersten Weltkrieges ist daher ein Wahnsinn, weil der Tod an jeder Ecke lauert. Jeder kann sterben. Es entscheidet nur das Glück, der Zufall darüber, ob man in einem Stück nach Hause kommt. Die umkämpfte Westfront ist eine zerstörte Mondlandschaft und überall liegen Leichen herum. Dabei ist es egal, ob sie eine grüne Uniform tragen oder eine graue. Menschen werden von Ratten aufgegessen und gehen sich gegenseitig an die Gurgel, selbst dann, wenn sie einen Akt der Menschlichkeit zeigen. All das wird bestens umgesetzt und der Zuschauer bekommt genau dieses Gefühl vermittelt und das geht unter die Haut.
An einigen Stellen bricht „1917“ aus und der Zufall regiert. Sicherlich muss es immer mal wieder solche Einstellungen geben, die Handlung muss ja auch vorankommen, doch eine Welt ohne filmische Inszenierung des puren Glückes wäre doch mal empfehlenswert. Der finale Pathos ist dann ein Stück weit zu viel, denn da verlässt die tiefgründige Handlung sich selbst und begibt sich auf typische Hollywood Genre-Muster. Aber schwamm drüber. Die eine Einstellungen können wir ausblenden. Fazit „1917“ gehört zu den besten Anti-Kriegsfilmen aller Zeiten und ist ein Pflichtkauf und gehört damit logischerweise in jede gut sortierte Sammlung.
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Das nicht alles Gold ist was glänzt, ist hinlänglich bekannt. Und daher fallen wir auch nicht mehr darauf rein, wenn uns ein Trailer wundervoll in Szene gesetzte Bilder präsentiert. Der Inhalt muss gleichermaßen stimmen und siehe da, „1917“ macht auch hier sehr viel richtig. Der Wahnsinn des Ersten Weltkrieges ist daher ein Wahnsinn, weil der Tod an jeder Ecke lauert. Jeder kann sterben. Es entscheidet nur das Glück, der Zufall darüber, ob man in einem Stück nach Hause kommt. Die umkämpfte Westfront ist eine zerstörte Mondlandschaft und überall liegen Leichen herum. Dabei ist es egal, ob sie eine grüne Uniform tragen oder eine graue. Menschen werden von Ratten aufgegessen und gehen sich gegenseitig an die Gurgel, selbst dann, wenn sie einen Akt der Menschlichkeit zeigen. All das wird bestens umgesetzt und der Zuschauer bekommt genau dieses Gefühl vermittelt und das geht unter die Haut.
An einigen Stellen bricht „1917“ aus und der Zufall regiert. Sicherlich muss es immer mal wieder solche Einstellungen geben, die Handlung muss ja auch vorankommen, doch eine Welt ohne filmische Inszenierung des puren Glückes wäre doch mal empfehlenswert. Der finale Pathos ist dann ein Stück weit zu viel, denn da verlässt die tiefgründige Handlung sich selbst und begibt sich auf typische Hollywood Genre-Muster. Aber schwamm drüber. Die eine Einstellungen können wir ausblenden. Fazit „1917“ gehört zu den besten Anti-Kriegsfilmen aller Zeiten und ist ein Pflichtkauf und gehört damit logischerweise in jede gut sortierte Sammlung.