Buch - Drama
365 Tage mehr
365 Tage mehrBuch - Drama | mit: Blanka LipińskaBewertung:★★★★★ Der letzte Teil der Trilogie ist auch der beste Beitrag. So viel kann ich an dieser Stelle schon einmal verraten. Das Sex-Buch, welches auf Netflix seine Verfilmung fand, hat das Land gespalten. Entführung, harter Geschlechtsverkehr und dann doch die große Liebe. Alles wirkte surreal, dennoch ist dieses toxische Gemisch wohl doch ein Gradmesser, der anziehend ist. Daher mein erneuter Versuch in das Universum von Laura und Massimo einzudringen und wie ich bereits geschrieben habe, hat sich mein Durchhaltevermögen durchaus gelohnt. Handlung Als Ehefrau von Don Massimo Torricelli, einem der gefährlichsten Mafiabosse Siziliens, ist Lauras Leben alles andere als geruhsam. Denn Massimo hat Feinde, die keine Skrupel kennen. Nach einem Anschlag auf Lauras Leben liegen dunkle Schatten auf ihrer von Leidenschaft geprägten Beziehung. Die große Anziehungskraft, die sie und Massimo füreinander empfinden, gerät in Gefahr, als der attraktive Marcelo Matos, ein Mitglied der spanischen Unterwelt, ihren Weg kreuzt, und Laura muss sich entscheiden: Ist ihre Liebe zu Massimo stark genug, um alle Widrigkeiten zu überwinden?
Eine Leidenschaft ohne Maß in einer Welt, in der es keine Grenzen und keine Gnade gibt.BewertungDer Schreibstil ist weiterhin sehr einfach gehalten. Das Gute an der Sache ist, dass der Leser somit schnell voran kommt. Auf der Schattenseite steht ein fehlender Tiefgang. Das die Autorin sehr oberflächlich schreibt, ist bekannt und ändert sich auch nicht im abschließenden Band. Aber wir haben ja noch eine ausgeprägte Neugierde und wenn es um Sex geht, dann ist diese besonders groß. Daher bewerten wir die eher schwächelnde Handlung bestimmt mit einem Punkt besser, selbstverständlich.
Diesmal macht es Blanka Lipińska sogar deutlich besser, weil sie - für ihre Verhältnisse - so etwas wie Handlungsstränge präsentiert. Neben der Erotik und dem Verlangen geht es um Alkoholsucht, Depressionen und Trauer. Die Sprache ist dabei weiterhin derb und rau. Darüber hinaus sind viele Dinge einfach sehr fragwürdig und entbehren den Gesetzen der Logik, dennoch haben gerade die gut platzierten Cliffhanger dazu geführt, dass die Spannung vorhanden war, genauso wie das damit verbundene Verlangen weiterzulesen. Das dritte Buch der Reihe ist auch das beste, weil Laura endlich eine Charakterentwicklung durchmacht. Genauso bekommen die Figuren Olga und Marcelo ihre Freiräume, die daraus resultiert, dass der Geliebte und zugleich gehasste Massimo durch Abwesenheit glänzt.
Zum Abschluss - wo schreibt man auch sonst ein Nachwort - gibt die Autorin Blanka Lipińska noch einmal ihren Senf ab und dieser richtet sich gegen ihre Kritiker. Das hat Stil, also seinen Mittelfinger so zu zeigen. Fazit „365 Tage mehr“ ist der beste Teil der Trilogie. 4 Sterne, trotz handwerklicher Schwächen, aber wegen den starken Cliffhangern und der Charakterentwicklung von Laura.
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Eine Leidenschaft ohne Maß in einer Welt, in der es keine Grenzen und keine Gnade gibt.BewertungDer Schreibstil ist weiterhin sehr einfach gehalten. Das Gute an der Sache ist, dass der Leser somit schnell voran kommt. Auf der Schattenseite steht ein fehlender Tiefgang. Das die Autorin sehr oberflächlich schreibt, ist bekannt und ändert sich auch nicht im abschließenden Band. Aber wir haben ja noch eine ausgeprägte Neugierde und wenn es um Sex geht, dann ist diese besonders groß. Daher bewerten wir die eher schwächelnde Handlung bestimmt mit einem Punkt besser, selbstverständlich.
Diesmal macht es Blanka Lipińska sogar deutlich besser, weil sie - für ihre Verhältnisse - so etwas wie Handlungsstränge präsentiert. Neben der Erotik und dem Verlangen geht es um Alkoholsucht, Depressionen und Trauer. Die Sprache ist dabei weiterhin derb und rau. Darüber hinaus sind viele Dinge einfach sehr fragwürdig und entbehren den Gesetzen der Logik, dennoch haben gerade die gut platzierten Cliffhanger dazu geführt, dass die Spannung vorhanden war, genauso wie das damit verbundene Verlangen weiterzulesen. Das dritte Buch der Reihe ist auch das beste, weil Laura endlich eine Charakterentwicklung durchmacht. Genauso bekommen die Figuren Olga und Marcelo ihre Freiräume, die daraus resultiert, dass der Geliebte und zugleich gehasste Massimo durch Abwesenheit glänzt.
Zum Abschluss - wo schreibt man auch sonst ein Nachwort - gibt die Autorin Blanka Lipińska noch einmal ihren Senf ab und dieser richtet sich gegen ihre Kritiker. Das hat Stil, also seinen Mittelfinger so zu zeigen. Fazit „365 Tage mehr“ ist der beste Teil der Trilogie. 4 Sterne, trotz handwerklicher Schwächen, aber wegen den starken Cliffhangern und der Charakterentwicklung von Laura.