Comic - Marvel

Asgardians of the Galaxy 2

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Asgardians of the Galaxy 2
Asgardians of the Galaxy 2Comic - Marvel | mit: Autor: Cullen Bunn, Zeichnungen: Matteo Lolli u.a.Bewertung:★★★★★ Mit dem zweiten Band der Asgardians oft he Galaxy endet deren Soloserie auch schon wieder. Dafür wird es aber noch einmal turbulent, denn die Asgardians werden am aktuellen Crossover-Event „War of the Realms“ beteiligt. Das Tie-In in der zweiten Hälfte dieses Bandes sollte nach Möglichkeit nach den Heften 1 und 2 des Marvel-Events gelesen werden. Handlung Auf dem lebenden Planeten Ego treffen die Asgardians auf die Ravagers. Die brachiale Söldnertruppe beschützt die Bedürftigen vor Ort. Doch der Planet selbst wird letztlich zu einer größeren Bedrohung, als feindliche Piratengruppen.
Dann trifft das Crossover auf die galaktischen Heldinnen und Helden. Der Krieg der Welten wütet in Midgard und droht die gesamte Existenz der menschlichen Welt, und eventuell noch viel mehr, zu zerstören. Die Asgardians müssen auf die Erde, um am Avengers und Co. zu unterstützen.
BewertungZur Bewertung des Bandes muss ich die Geschichten separat betrachten, denn sie sind sehr unterschiedlich. Die erste Story um den lebenden, und sprechenden Planeten ist mir für meinen Geschmack ein bisschen zu sonderbar geraten. Dass der Planet in der Lage ist den Boden beben zu lassen und aus der Perspektive der auf ihm wandelnden Asgardians nur Erdbeben und sich bewegende Wurzeln, Bäume und sich auftürmendes Erdreich zu sehen sind, ist noch plausibel und interessant. Dass der Planet und auch sein Mond aus dem All betrachtet dann aber tatsächlich Gesichter haben und aussehen, wie Kinderzeichnungen von „Mondgesichtern“ finde ich dann doch ein wenig zu albern. Die Geschichte geht nicht wirklich in die Tiefe und hat mir weniger gefallen.
So ist es für mich ein gelungener Bruch, dass die Asgardians ganz plötzlich vom Krieg der Welten erfahren und zur Hilfe eilen, um Midgard zu beschützen. Diese Geschichte wiederum wirbelt dann ältere Geschichten zu Tage, die das Zusammenspiel einiger Charaktere und die Stellung der Asgardians im Marvel-Kosmos weitaus komplexer erscheinen lassen. Beispielsweise sind am Krieg gegen die Erde auch die Engel aus Heven beteiligt. Bei diesem Volk wuchs Odins Tochter Angela, Anführerin der Asgardians auf. Hier sind auch persönliche Konflikte also vorprogrammiert und der Comic geht auf derartige Geschichten, wenn auch nur kurz, ein. Der zweite Teil der Story hat mir weitaus besser gefallen, als der erste. Auch wird es zum Abschluss noch ein wenig emotional – eine gewisse Dramatik sollte meiner Meinung nach bei keinem kampfbetonten Comic fehlen – denn der Krieg wird für die Asgardians nicht verlustfrei verlaufen.
Die Art und Weise, wie die Geschichte der Asgardians mit dem Marvel-Event verwoben ist, ist wenig komplex. Die Asgardians kommen, wollen helfen, und tragen einen gewissen Teil bei, ehe ihr Auftrag am Ganzen abgeschlossen ist. Das sehr simple Tie-In ist so problemlos auch schon nach dem ersten Band des Events zu lesen, empfohlen wird eine vorherige Lektüre der Hefte 1 und 2.
Stilistisch, zeichnerisch und im Bezug auf die Seitengestaltung ist der Band ebenso unauffällig.
Fazit Insgesamt fehlt mir im zweiten Teil der Asgardians of the Galaxy etwas das Feuer. Die Tie-In-Geschichte im zweiten Teil des Bandes gefällt mir weitaus besser als die erste Story, aber beide sind recht geradlinig erzählt und es fehlt ein bisschen der Mut zu etwas Besonderem.
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