Filme - Drama
Aufbruch zum Mond
Aufbruch zum MondFilme - Drama | mit: Ryan Gosling und Claire FoyBewertung:★★★★★ Der Star des Films steht diesmal nicht vor der Kamera, sondern sitzt auf dem Regiestuhl. Damien Chazelle gilt als Wunderkind, was er eindrucksvoll mit den Titeln „Whiplash“ und „La La Land“ bewiesen hat. „Aufbruch zum Mond“ wird dank des fehlenden Phatos – Chazelle hat es doch gewagt, die US-Flagge nicht auf dem Mond zu hissen - in den USA auf Kritik stoßen. Doch, wenn man kein Trump-Fan ist, wird man mit dem optischen Feuerwerk seinen Spaß haben! Handlung Neil (Ryan Gosling) und Janet Armstrong (Claire Foy) verlieren ihre gemeinsame Tochter im Alter von nur zwei Jahren. Daraufhin stürzt sich der junge Astronaut in die Arbeit, um sich von der Tragödie abzulenken. Sein großes Ziel ist es, als erster Mensch den Mond zu betreten. Sein Fleiß wird belohnt, als er in das Gemini-Programm aufgenommen wird, die Ausbildung und Vorbereitung zu den zukünftigen Apollo-Missionen. Im Land kippt jedoch Zusehens die Stimmung, denn es gibt Unglücksfälle, die auch Menschenleben fordern. Janet hat große Sorge, dass ihrem Mann etwas passiert. Sie möchte nicht ihren Kindern erzählen, dass sie keinen Vater mehr haben. Der Tag zum Start von Apollo 11 rückt aber immer näher… Trailer Bewertung„Aufbruch zum Mond“ greift zu den Sternen, zumindest, wenn man dem Titel Glauben schenken darf. Inhaltlich gesehen, wird das Leben von Neil Armstrong in den Fokus gerückt. Das ist zunächst geprägt von einer großen Liebe zwischen den Eheleuten. Der Tod der kleinen Karen zerstört jedoch die perfekte Familienidylle, was dem Zuschauer zu Beginn sehr emotional gezeigt wird. Es ist aber genau dieser Moment der Neils Charakter prägt, ihn sichtlich verändert und ihn sich in die Arbeit stürzen lässt.
Die Figurenzeichnung gelingt ausdrücklich gut. Armstrong wird nicht als Superheld sterilisiert, sondern wird als Mensch gezeigt. Er ist nicht ein Superman, von dem alles abprallt, der sich für sein Land aufopfert, sondern wird von privaten Erlebnissen geleitet. Dass er Schwächen hat, wird deutlich, als er den emotionalen Kontakt zu seinen Kindern verliert. Der Sprung von einem liebenden Vater hin zu einem besessenen Workaholicr, verschiebt seine selbst gesetzten Prioritäten. Das Drama „Aufbruch zum Mond“ erweist sich als tolle Charakteranalyse und zeigt auf dem Mond einen unvergesslichen Filmmoment.
Das Raumfahrtprogramm wird natürlich erwähnt, indem die wichtigsten Stationen eingestreut werden. Der Flug zum Mond ist handwerklich ein Augenschmaus: Eine enge Raumsonde, die Weite der Unendlichkeit oder der Anblick der Erde. Die Bilder sind hervorragend eingefangen und erinnern an optische Meisterwerke wie „Interstellar“ oder „Gravity“. Kein Wunder, dass es einen Oscar für „Beste visuelle Effekte“ gab.
Und dann haben wir ja noch Ryan Gosling. Er zeigt wieder, warum er einer der besten Schauspieler auf dieser Erde ist. Seine Gesichtsmimik ist eindrucksvoll. Nichts ist dem Zufall überlassen. Jeder Blick, jedes Zucken und selbst die Atmung sitzt perfekt und spiegelt die Authentizität eindrucksvoll wieder. Es gelingt ihm die Charakterrolle gekonnt zu mimen. Schade, dass er nicht für einen Oscar nominiert wurde. Claire Foy spielt ebenso einen guten Part. Der Zuschauer nimmt ihr zu jeder Zeit ihre Sorge, ihre Verzweiflung ab.
Verkaufsstart der Blu-ray und DVD ist am 14. März 2019 Fazit „Aufbruch zum Mond“ zeigt die Reise zum Erdtrabanten in einem Licht, dass noch keiner gesehen hat und macht somit aus einer Story, die jeder kennt, eine komplett neue Geschichte. Super gut!
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Die Figurenzeichnung gelingt ausdrücklich gut. Armstrong wird nicht als Superheld sterilisiert, sondern wird als Mensch gezeigt. Er ist nicht ein Superman, von dem alles abprallt, der sich für sein Land aufopfert, sondern wird von privaten Erlebnissen geleitet. Dass er Schwächen hat, wird deutlich, als er den emotionalen Kontakt zu seinen Kindern verliert. Der Sprung von einem liebenden Vater hin zu einem besessenen Workaholicr, verschiebt seine selbst gesetzten Prioritäten. Das Drama „Aufbruch zum Mond“ erweist sich als tolle Charakteranalyse und zeigt auf dem Mond einen unvergesslichen Filmmoment.
Das Raumfahrtprogramm wird natürlich erwähnt, indem die wichtigsten Stationen eingestreut werden. Der Flug zum Mond ist handwerklich ein Augenschmaus: Eine enge Raumsonde, die Weite der Unendlichkeit oder der Anblick der Erde. Die Bilder sind hervorragend eingefangen und erinnern an optische Meisterwerke wie „Interstellar“ oder „Gravity“. Kein Wunder, dass es einen Oscar für „Beste visuelle Effekte“ gab.
Und dann haben wir ja noch Ryan Gosling. Er zeigt wieder, warum er einer der besten Schauspieler auf dieser Erde ist. Seine Gesichtsmimik ist eindrucksvoll. Nichts ist dem Zufall überlassen. Jeder Blick, jedes Zucken und selbst die Atmung sitzt perfekt und spiegelt die Authentizität eindrucksvoll wieder. Es gelingt ihm die Charakterrolle gekonnt zu mimen. Schade, dass er nicht für einen Oscar nominiert wurde. Claire Foy spielt ebenso einen guten Part. Der Zuschauer nimmt ihr zu jeder Zeit ihre Sorge, ihre Verzweiflung ab.
Verkaufsstart der Blu-ray und DVD ist am 14. März 2019 Fazit „Aufbruch zum Mond“ zeigt die Reise zum Erdtrabanten in einem Licht, dass noch keiner gesehen hat und macht somit aus einer Story, die jeder kennt, eine komplett neue Geschichte. Super gut!