Filme - Action

Backdraft 2

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Backdraft 2
Backdraft 2Filme - Action | mit: Joe Anderson, Alisha BaileyBewertung:★★★★★ Als im Jahr 1991 der Film „Backdraft - Männer, die durchs Feuer gehen“ gedreht wurde, entstand ein Epos, einer der besten Feuerwehrfilme - wenn nicht der Beste - die es bis heute gibt. Nun kommt die offizielle Fortsetzung, die aber - wie so viele Sequels von Universal - überhaupt nicht zündet. Ich bin ein Riesen Fan vom ersten Teil, kann fast jeden Dialog auswendig, selbstverständlich, als Jugendfeuerwehrmann und daher kann ich die Fortsetzung nicht rollieren und streiche sie aus meinem Gedächtnis. Warum das so ist, erfahrt ihr in der Review. Handlung Sean McCaffrey (Joe Anderson) ist Brandermittler und einer der besten in seinem Beruf. Seinen Onkel Brian (William Baldwin) macht er für den Tod seines Vaters verantwortlich. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Maggie Rening (Alisha Bailey) muss er den wohl härtesten Fall in seiner Karriere lösen. Dafür muss er die Dämonen seiner Kindheit besiegen... Trailer BewertungSchon die ersten Sekunden des Films deuteten die Katastrophe an. So sind die Spezialeffekte schlechter, als im Jahr 1991. Damals war das Feuer das Böse, es war der Teufel. In der Fortsetzung brennt es erstens nicht oft genug und zweites entstand das Feuer ausschließlich am Computer. Was nicht schlecht sein muss, wenn man zum Beispiel an „König der Löwen“ denkt. Es gibt aber heutzutage YouTuber, die gleiche Effekte am heimischen PC herstellen können. Von daher war ich doch schon sehr erschrocken. Die Kameraeinstellung versprühte weder Hochglanzaufnahmen, noch ein düsteres Filmkorn. Es wirkte rein optisch schon sehr billig. Zudem auch die Kulisse sehr zu wünschen übrig lies.

Der Plot war das nächste große Hindernis für einen guten Film. „Backdraft 2“ war zu jeder Sekunde ein konstruiertes und zusammengewürfeltes Stück Etwas. Fast schon undefinierbar. Es hatte in seiner Gesamtheit komische Zufälle und wirkte nicht nur unlogisch, sondern war es auch. Die komplette Aufklärung war einfach nur merkwürdig. Etwas Pluspunkte konnte der Streifen bei den Bezügen zum Vorreiter sammeln. Es wurden die Figuren immer wieder erwähnt, William Baldwin war wieder dabei, genauso wie Donald Sutherland und und und. Doch der Abgang einer Person - vor allem die Art und Weise - brachte das Fass zum Überlaufen und zerstörte einfach alles.

Gleichermaßen verhielt es sich mit der Action. Hauptdarsteller Joe Anderson kletterte einmal eine Hauswand runter und rettete eine Frau. Soweit so gut. Doch auch hier führte uns „Backdraft 2“ an den Rand einer Fantasiewelt. Eine Rettung kann so einfach in der Realität nicht stattfinden. Punkt. Und dann kam es noch zu einer Szene, die wir aus dem ersten Teil nur zu gut im Gedächtnis haben dürften. Und dann folgte ein Gespräch zwischen Neffe und Onkel, das eigentlich DAS Ereignis hätte werden können, doch es verpuffte, wie alle anderen Versuche, sofort. Was der Action auch noch gefehlt hat, war der Soundtrack. Diesmal gab es keine Töne von Hans Zimmer. Fazit „Backdraft 2“ erreicht zu keiner Sekunde die Atmosphäre von seinem Vorgänger. Er zerstört sogar den Mythos „Backdraft“ und von daher wird er von jedem Fan nicht akzeptiert werden.
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