Comic - DC
Batman/Joker: Wer zuletzt lacht
Batman/Joker: Wer zuletzt lachtComic - DC | mit: Scott Beatty, Chuck Dixon u.v.m. Bewertung:★★★★★ Am 10 Oktober 2019 kommt der Film „Joker“ mit dem Schauspieler Joaquin Phoenix in die deutschen Kinos, daher ist es kein Wunder, dass der Panini Verlag ein paar Ausgaben für dieses Mega-Event bereit hält. Eine davon ist das Comic „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“. Eine Story, die schon ein paar Jahre auf den Buckel hat und heutzutage als eine Art Klassiker der Fehde zwischen der Fledermaus und dem Clown gilt. Genauer gesagt, erschien die Erstveröffentlichung im Jahr 2001. Die Autoren waren damals Chuck Dixon und Scott Beatty. Für die optische Umsetzung war das Trio Marcos Martin, Pete Woods und Rick Burchett verantwortlich.
Handlung Beim Joker wird ein tödlicher Tumor festgestellt und daher möchte der inhaftierte Clownprinz noch einmal einen großen Auftritt haben. Und so beginnt ein Aufruhr im Knast, sodass ein Gas von den Wärtern eingesetzt wird. Das hat natürlich der Mann der immer lacht vorhergesehen und erschafft so seine eigene kleine Clown-Armee, die nun die ganze Welt angreift. Batman, die Justice League und Lex Luthor als US-Präsident versuchen alles, um die Bedrohung aufzuhalten. Eine ganze Schar von Superhelden und sogar Harley Quinn machen sich zur Jagdbereit.BewertungKlassiker haben die Eigenschaft, dass sie zeitlos sind. Inhaltlich gesehen schafft es „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ dieses Kriterium zu erfüllen. Alleine, die Tatsache, dass der Joker total durchdreht und in seinem Element ist, ist das Eintrittsgeld wert. Dass er extrem irre ist und seine Show abzieht, sorgt dafür, dass sich diese Ausgabe eindeutig lohnt. Total genial ist zum Beispiel seine ToDo-Liste, auf der Dinge stehen, die er noch unbedingt einmal machen will. Es gibt also etwas zum Schmunzeln.
Action-Anhänger kommen aber gleichermaßen auf ihre Kosten, denn es gibt natürlich reichlich auf die Mütze. Aber auch Sci-Fi Genreisten haben ihren Auftritt, als sich zum Beispiel eine Gefängnisinsel in einem Schwarzen Loch verabschiedet. Oder die toxische Wirkung des Gases und die Veränderung der Leute finden entsprechende Würdigung in dem Kontext. Wenn dann noch das Militär kommt und es anscheinend zum dritten Weltkrieg kommt und der Clown eine Militäruniform trägt, dann rockt „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ erst so richtig. Zum Ende hin steht sogar die Religion auf der Tagesordnung, wunderbar.
Ansonsten ist das Comic ein Blick in die Vergangenheit. Zum Beispiel sitzt Batwoman in einem Rollstuhl, weil sie derbe Verletzungen von einer Auseinandersetzung mit dem Joker davongetragen hat. Ich selbst habe die Comics aus der Zeit nicht gelesen, nur die Berichte darüber. Von daher gibt es dafür von mir einen extra Sympathienostalgiepunkt.
Ich muss aber auch ehrlicherweise sagen, dass die Qualität der Zeichnungen teilweise zu wünschen übriglässt. Ja, es war eine andere Zeit, aber dennoch, insbesondere, wenn man in die Gesichter der Helden schaut, kommt der einfache Strich zum Vorschein. Es fehlt da einfach an Qualität. Von daher büßt „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ einen Punkt in der Gesamtwertung ein. Fazit „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ ist inhaltlich ein top Comic, welches die vollkommene Verrücktheit des berühmtesten Clowns der Welt zeigt. Zudem ist der Einfall mit dem Gehirntumor gelungen. Abstriche gibt es aber bei der Panelkunst, die doch verbesserungswürdig daherkommt.
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Handlung Beim Joker wird ein tödlicher Tumor festgestellt und daher möchte der inhaftierte Clownprinz noch einmal einen großen Auftritt haben. Und so beginnt ein Aufruhr im Knast, sodass ein Gas von den Wärtern eingesetzt wird. Das hat natürlich der Mann der immer lacht vorhergesehen und erschafft so seine eigene kleine Clown-Armee, die nun die ganze Welt angreift. Batman, die Justice League und Lex Luthor als US-Präsident versuchen alles, um die Bedrohung aufzuhalten. Eine ganze Schar von Superhelden und sogar Harley Quinn machen sich zur Jagdbereit.BewertungKlassiker haben die Eigenschaft, dass sie zeitlos sind. Inhaltlich gesehen schafft es „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ dieses Kriterium zu erfüllen. Alleine, die Tatsache, dass der Joker total durchdreht und in seinem Element ist, ist das Eintrittsgeld wert. Dass er extrem irre ist und seine Show abzieht, sorgt dafür, dass sich diese Ausgabe eindeutig lohnt. Total genial ist zum Beispiel seine ToDo-Liste, auf der Dinge stehen, die er noch unbedingt einmal machen will. Es gibt also etwas zum Schmunzeln.
Action-Anhänger kommen aber gleichermaßen auf ihre Kosten, denn es gibt natürlich reichlich auf die Mütze. Aber auch Sci-Fi Genreisten haben ihren Auftritt, als sich zum Beispiel eine Gefängnisinsel in einem Schwarzen Loch verabschiedet. Oder die toxische Wirkung des Gases und die Veränderung der Leute finden entsprechende Würdigung in dem Kontext. Wenn dann noch das Militär kommt und es anscheinend zum dritten Weltkrieg kommt und der Clown eine Militäruniform trägt, dann rockt „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ erst so richtig. Zum Ende hin steht sogar die Religion auf der Tagesordnung, wunderbar.
Ansonsten ist das Comic ein Blick in die Vergangenheit. Zum Beispiel sitzt Batwoman in einem Rollstuhl, weil sie derbe Verletzungen von einer Auseinandersetzung mit dem Joker davongetragen hat. Ich selbst habe die Comics aus der Zeit nicht gelesen, nur die Berichte darüber. Von daher gibt es dafür von mir einen extra Sympathienostalgiepunkt.
Ich muss aber auch ehrlicherweise sagen, dass die Qualität der Zeichnungen teilweise zu wünschen übriglässt. Ja, es war eine andere Zeit, aber dennoch, insbesondere, wenn man in die Gesichter der Helden schaut, kommt der einfache Strich zum Vorschein. Es fehlt da einfach an Qualität. Von daher büßt „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ einen Punkt in der Gesamtwertung ein. Fazit „Batman/Joker: Wer zuletzt lacht“ ist inhaltlich ein top Comic, welches die vollkommene Verrücktheit des berühmtesten Clowns der Welt zeigt. Zudem ist der Einfall mit dem Gehirntumor gelungen. Abstriche gibt es aber bei der Panelkunst, die doch verbesserungswürdig daherkommt.