Filme - Horror
Battle Royale 2
Battle Royale 2Filme - Horror | mit: Tatsuya Fujiwara, Al Maeda, Shûgo Oshinari, Ayana SakBewertung:★★★★★ Das Thema mit den ungeplanten Fortsetzungen ist so alt wie die Schöpfungsgeschichte. Selten erreichen sie die Qualität des Originals, sind oftmals nur gedreht worden, um Kasse zu machen. Der zweite Teil von „Battle Royale“ entstand drei Jahre später und wurde entsprechend mit mehr Budget ausgestattet. Er erreicht aber nie die Atmosphäre und bietet auch keinen sonderlich großen Mehrwehrt, obwohl es eine konsequente und in sich logische Fortsetzung ist. Die Produktion stand jedoch unter keinem guten Stern, denn der Vater von Drehbuchautor Kenta Fukasaku verstarb an Krebs, nachdem mit ihm einige Szenen abgedreht wurden. Handlung Drei Jahren nach dem ersten Teil haben sich Shuya Nanahara und Noriko Nakagawa mit anderen zum Widerstand entschlossen. Die Wild Seven haben den Erwachsenen den Krieg erklärt und wollen das BR-Gesetz zu Fall bringen. Doch der Staat schickt neue Teilnehmer in das Spiel. Diesmal sollen sie sich nicht gegenseitig töten, sondern sie sollen die angeblichen Terroristen aufspüren und vernichten. Ausgestattet sind sie mit tödlichen Halsbändern und absurden Regeln. Trailer BewertungWohin entführt uns der Plot von „Battle Royale II“? Eine unüberhörbare Kritik an den Vereinigten Staaten von Amerika ist fester Bestandteil der Handlung. Ursprünglich sollte sogar ein gewisser Quentin Tarantino den US-Präsidenten spielen, der sagte aber aus terminlichen Gründen ab. Die USA bekommen ihr Fett weg, indem Bezüge zum D-Day, der Vietnamkrieg sowie die Auseinandersetzung im Irak geschaffen werden. Zumindest lassen einige Bilder darauf schließen.
Dennoch ist Battle Royale 2 eine konsequente und plausible Fortsetzung. Handlungstechnisch gibt es beim Aufbau keine Fehler. Diverse Rückblenden verbinden beide Teile gekonnt miteinander und sorgen für Abwechslung. Die bleibt allerdings im Gesamtkontext auf der Strecke. Ja, es gibt reichlich Action und Blut, dennoch wird das Rad nicht neu erfunden und der Input fällt erstaunlich mager aus. Das drückt natürlich auf die Spannung und den Filmgenuss. Einzig das kontroverse Szenario sorgt für Diskussionsstoff. Bereits das Original hatte mit seiner Kernaussage zu kämpfen. In meinen Augen auch sehr verwunderlich, da die „Tribute von Panem“ sich selbiges Thema auf die Fahne geschrieben hat. Eine US-Hollywood Produktion hat aber nicht mit dem Problem eines japanisches Slashers zu kämpfen. Die Popularität von „Battle Royale“ brachte dies aber keinen Abbruch, sondern eher einen Kultstatus ein. Die erwähnte kritische Haltung gegenüber Amerika beruht vielleicht daher auch auf die öffentliche Wahrnehmung.
Capelight bringt am 13. Dezember 2019 ein neues Mediabook in die Läden. Dies kommt mit reichlich Bonusmaterial daher, inklusive einer 82-münitigen bisher unveröffentlichte Dokumentation. Wer bereits die bisher veröffentlichten Mediabooks in seinem Schrank hat, muss selbst entscheiden, ob sich ein Update für ihn lohnt. Ansonsten ist das Artwork und die Aufmachung gewohnt stark gestaltet und macht sich rein optisch gesehen gut in der heimischen Sammlung. Fazit „Battle Royale 2“ kratzt am Mythos und sichert sich einen Platz in der Kategorie „Unnötige Forsetzung“, wie so viele ihrer Vorgänger. Die Geschichte wird zwar weiter erzählt, dennoch hätte es alleine wegen dem Kultstatus bei einem Teil bleiben sollen.
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Dennoch ist Battle Royale 2 eine konsequente und plausible Fortsetzung. Handlungstechnisch gibt es beim Aufbau keine Fehler. Diverse Rückblenden verbinden beide Teile gekonnt miteinander und sorgen für Abwechslung. Die bleibt allerdings im Gesamtkontext auf der Strecke. Ja, es gibt reichlich Action und Blut, dennoch wird das Rad nicht neu erfunden und der Input fällt erstaunlich mager aus. Das drückt natürlich auf die Spannung und den Filmgenuss. Einzig das kontroverse Szenario sorgt für Diskussionsstoff. Bereits das Original hatte mit seiner Kernaussage zu kämpfen. In meinen Augen auch sehr verwunderlich, da die „Tribute von Panem“ sich selbiges Thema auf die Fahne geschrieben hat. Eine US-Hollywood Produktion hat aber nicht mit dem Problem eines japanisches Slashers zu kämpfen. Die Popularität von „Battle Royale“ brachte dies aber keinen Abbruch, sondern eher einen Kultstatus ein. Die erwähnte kritische Haltung gegenüber Amerika beruht vielleicht daher auch auf die öffentliche Wahrnehmung.
Capelight bringt am 13. Dezember 2019 ein neues Mediabook in die Läden. Dies kommt mit reichlich Bonusmaterial daher, inklusive einer 82-münitigen bisher unveröffentlichte Dokumentation. Wer bereits die bisher veröffentlichten Mediabooks in seinem Schrank hat, muss selbst entscheiden, ob sich ein Update für ihn lohnt. Ansonsten ist das Artwork und die Aufmachung gewohnt stark gestaltet und macht sich rein optisch gesehen gut in der heimischen Sammlung. Fazit „Battle Royale 2“ kratzt am Mythos und sichert sich einen Platz in der Kategorie „Unnötige Forsetzung“, wie so viele ihrer Vorgänger. Die Geschichte wird zwar weiter erzählt, dennoch hätte es alleine wegen dem Kultstatus bei einem Teil bleiben sollen.