Comic - Fantasy
Beastars Band 1
Beastars Band 1Comic - Fantasy | mit: Paru ItagakiBewertung:★★★★★ Eine Mischung aus dem Disneyfilm Zootopia und dem Manga Tokyo Ghul – so wird die neue Manga-Serie Beastars beschrieben. Mit Tokyo Ghul hatte ich bis jetzt nichts zu tun, aber der Disneyfilm, in dem Tiere wie Menschen zusammenleben, finde ich sehr gut und eine spannende Idee. Deswegen wollte ich unbedingt in den ersten Band von Beastars einen Blick werfen. Handlung Es ist ein brüchiger Frieden, der das Zusammenleben von Fleisch- und Pflanzenfressern ermöglicht, und besonders Grauwolf Legoshi spürt immer wieder, wie seine pflanzenfressenden Mitschüler ihm mit Angst begegnen. Dabei steckt hinter seinen scharfen Klauen und dem furchteinflößenden Aussehen ein sensibler Kerl. Als jedoch sein Alpaka-Freund Tem auf brutalste Art und Weise ermordet wird, drohen Misstrauen und Vorurteile in Hass umzuschlagen. Trailer BewertungDer Auftakt von Beastars legt ordentlich los. Einer der Schüler der Cherryton-Schule wird brutal ermordet. Die Brutalität des Einstiegs wird im Laufe der Geschichte aber eher fallengelassen. Denn Beastars ist eine ganz normale High-School-Geschichte – wenn auch in einem untypischen Setting. Wir begleiten den Grauwolf Legoshi in seinem Schulalltag, der nicht allzu leicht ist, denn er ist ein riesiger Wolf mit langen Klauen und scharfem Gebiss. Das schüchtert viele seiner Mitschüler ein. Doch eigentlich ist Legoshi ein ganz ruhiger Geselle, der introvertiert ist und das Rampenlicht meidet. Er ist Mitglied der Theater-AG und arbeitet hinter der Bühne bei der Beleuchtung.
Das erste Kapitel von Beastars Band 1 wird größtenteils aus der Perspektive von Els, einer Angoraziege und ebenfalls Mitglied der Theater-AG, erzählt. Legoshi ist nur eine Gestalt im Schatten, die bedrohlich und seltsam erscheint. Dadurch wird etwas Spannung aufgebaut, denn man könnte meinen, dass Legoshi der Mörder sein könnte. Das wird aber ziemlich schnell aufgelöst und ab Kapitel zwei begleitet man den Grauwolf und die Geschichte wird fast komplett aus seiner Perspektive erzählt. Man lernt ihn besser kennen und er wird mit jeder Seite sympathischer.
Autorin Paru Itagaki schafft es im Auftaktband ihrer neuen Reihe eine ganze Sammlung von interessanten Figuren einzuführen und gleichzeitig einen kleinen Einblick in diese seltsam vertraute Welt der Tiere zu gewähren. Durch die sich manchmal wechselnde Erzählperspektive bleibt der Fokus nicht nur auf Legoshi und man lernt auch die anderen Figuren besser kennen. Weil am Anfang des Kapitels, wenn ein solcher Wechsel passiert ist, einen kurzen Steckbrief der neuen Figur kommt, bin ich nicht aus dem Lesefluss gekommen.
Der Zeichenstil von Paru Itagaki ist sehr klar und die Figuren sind sehr deutlich wie Tiere gezeichnet, nur dass deren Körper eher menschlich sind. Während etwa Legoshi den Kopf eines Wolfs hat, ist er von der Körperform her wie ein Mensch gezeichnet. Das ist auf den ersten paar Seiten etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem bei Tieren, die keine Tatzen haben, sondern Hufen, denn anstatt dieser haben sie Hände und Füße. Das ist erst etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich dran. Die Hintergründe haben im Gegensatz zu den Figuren nicht immer eine klare Form. Mal sind sie sehr detailliert, wie z.B. die Mensa der Schule oder der Proberaum der Theater-AG. Doch je nach Situation ist der Hintergrund nur schemenhaft dargestellt oder komplett leer. Vor allem bei energiegeladenen und dramatischen Szenen ist der Hintergrund entweder komplett schwarz oder weiß. An diesen Stellen wird auch die Figurenzeichnung etwas krasser. Da bekommt Legoshi etwas von einem bösen Wolf aus den Märchen.
Fazit Mir hat der erste Band von Beastars ziemlich gut gefallen. Die Welt, die Paru Itagaki erschafft, ist interessant und ich möchte mehr über die Figuren erfahren. Ich finde den Zeichenstil sehr ansprechend, nur am Anfang sind die vermenschlichten Tiere etwas gewöhnungsbedürftig.
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Das erste Kapitel von Beastars Band 1 wird größtenteils aus der Perspektive von Els, einer Angoraziege und ebenfalls Mitglied der Theater-AG, erzählt. Legoshi ist nur eine Gestalt im Schatten, die bedrohlich und seltsam erscheint. Dadurch wird etwas Spannung aufgebaut, denn man könnte meinen, dass Legoshi der Mörder sein könnte. Das wird aber ziemlich schnell aufgelöst und ab Kapitel zwei begleitet man den Grauwolf und die Geschichte wird fast komplett aus seiner Perspektive erzählt. Man lernt ihn besser kennen und er wird mit jeder Seite sympathischer.
Autorin Paru Itagaki schafft es im Auftaktband ihrer neuen Reihe eine ganze Sammlung von interessanten Figuren einzuführen und gleichzeitig einen kleinen Einblick in diese seltsam vertraute Welt der Tiere zu gewähren. Durch die sich manchmal wechselnde Erzählperspektive bleibt der Fokus nicht nur auf Legoshi und man lernt auch die anderen Figuren besser kennen. Weil am Anfang des Kapitels, wenn ein solcher Wechsel passiert ist, einen kurzen Steckbrief der neuen Figur kommt, bin ich nicht aus dem Lesefluss gekommen.
Der Zeichenstil von Paru Itagaki ist sehr klar und die Figuren sind sehr deutlich wie Tiere gezeichnet, nur dass deren Körper eher menschlich sind. Während etwa Legoshi den Kopf eines Wolfs hat, ist er von der Körperform her wie ein Mensch gezeichnet. Das ist auf den ersten paar Seiten etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem bei Tieren, die keine Tatzen haben, sondern Hufen, denn anstatt dieser haben sie Hände und Füße. Das ist erst etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich dran. Die Hintergründe haben im Gegensatz zu den Figuren nicht immer eine klare Form. Mal sind sie sehr detailliert, wie z.B. die Mensa der Schule oder der Proberaum der Theater-AG. Doch je nach Situation ist der Hintergrund nur schemenhaft dargestellt oder komplett leer. Vor allem bei energiegeladenen und dramatischen Szenen ist der Hintergrund entweder komplett schwarz oder weiß. An diesen Stellen wird auch die Figurenzeichnung etwas krasser. Da bekommt Legoshi etwas von einem bösen Wolf aus den Märchen.
Fazit Mir hat der erste Band von Beastars ziemlich gut gefallen. Die Welt, die Paru Itagaki erschafft, ist interessant und ich möchte mehr über die Figuren erfahren. Ich finde den Zeichenstil sehr ansprechend, nur am Anfang sind die vermenschlichten Tiere etwas gewöhnungsbedürftig.