Comic - Drama
Beastars Band 2
Beastars Band 2Comic - Drama | mit: Paru ItagakiBewertung:★★★★★ Die Grundidee von Beastars ist echt interessant. In Band 1 wird eine spannende Welt vorgestellt und ich habe den Manga echt verschlungen. Beim zweiten Band war das leider nicht mehr so. Handlung Um ein Haar hätte Legoshi das Kaninchenmädchen Haru gefressen. Seit jener Nacht ist etwas anders und noch immer kann er ihr weiches Fell zwischen seinen Fingern spüren. Doch dann steht sie plötzlich wieder vor ihm. Panik steigt in ihm auf. Scham und Schuldgefühle lassen den riesigen Wolf in sich zusammenschrumpfen, bis selbst das weiße Zwergkaninchen ihn zu überragen scheint. Erkennt Haru ihren Angreifer? Legoshis Gedanken rasen und so bemerkt er nicht, dass sie etwas ganz anderes im Sinn hat. Trailer BewertungWährend der erste Band mit seiner interessanten Prämisse mich für sich kriegen konnte, bin ich beim zweiten Band sehr zwiegespalten. Die High-School-Elemente überwiegen in der Geschichte, es geht viel darum, wie die Schule funktioniert und wie die Hierarchien aufgebaut sind. Das wird vor allem durch die Figur Haru festgemacht, die eine Außenseiterin ist. Die anderen Mädchen meiden sie, seitdem Haru eine Affäre mit dem Freund einer sehr beliebten Mitschülerin hatte. Seitdem wird sie von dieser Mitschülerin und ihrer Gang schikaniert.
Die Figur Haru ist sehr polarisierend für mich, da sie einerseits zu ihrer Sexualität steht und sich nicht dafür entschuldigt. Andererseits wird schon am Anfang vom ersten Band klar, dass sie Sex mit Dankbarkeit gleichsetzt. Nachdem Legoshi ihr geholfen hat, die Blumentöpfe zu schleppen, sieht sie es als selbstverständlich, mit ihm ins Bett zu gehen und versteht nicht, dass er damit nicht gerechnet hat.
Sie ist auch meiner Meinung nach das einzig wirklich Interessante am zweiten Band von Beastars. Zwar hat Legoshi auch eine spannende Geschichte – er hadert damit, dass er Haru angegriffen hat und hat Angst vor der Bestie in ihm –, diese ist aber verwoben mit einer der meiner Meinung nach uninteressantesten High-School-Settings überhaupt: einem Theaterstück. Wenn ein Theaterstück genau die Konflikte, Widersprüche und Wünsche der Hauptfiguren widerspiegelt, schalte ich unwillkürlich ab.
Das ist auch der Grund, warum der zweite Band von mir „nur“ drei von fünf Sterne erhält, denn ansonsten hält er die zeichnerische Qualität vom ersten Band weiter aufrecht. Auch, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird, finde ich immer noch spannend und es macht Beastars zu einer abwechslungsreichen Lektüre. Nur dass der Mord vom ersten Band anscheinend fast komplett vergessen worden ist, macht mir etwas Angst für die zukünftigen Bände. Ich hatte mir nach diesem brutalen Auftakt etwas mehr Krimi gewünscht, dieser verschwindet aber in Band zwei, vor allem zugunsten der Theater-Storyline.
Fazit Während im ersten Band die High-School-Elemente noch bloß den Hintergrund für die Geschichte lieferten, nehmen sie in Band zwei die Oberhand. Das gefällt mir nicht so sehr, weil dadurch eine interessante Geschichte rund um Legoshi für mich etwas an Fahrt verliert. Dafür wurde mit Haru eine interessante, wenn auch polarisierende Figur eingeführt. Ich hoffe, dass der nächste Band etwas mehr als nur High-School-Drama zu bieten hat.
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Die Figur Haru ist sehr polarisierend für mich, da sie einerseits zu ihrer Sexualität steht und sich nicht dafür entschuldigt. Andererseits wird schon am Anfang vom ersten Band klar, dass sie Sex mit Dankbarkeit gleichsetzt. Nachdem Legoshi ihr geholfen hat, die Blumentöpfe zu schleppen, sieht sie es als selbstverständlich, mit ihm ins Bett zu gehen und versteht nicht, dass er damit nicht gerechnet hat.
Sie ist auch meiner Meinung nach das einzig wirklich Interessante am zweiten Band von Beastars. Zwar hat Legoshi auch eine spannende Geschichte – er hadert damit, dass er Haru angegriffen hat und hat Angst vor der Bestie in ihm –, diese ist aber verwoben mit einer der meiner Meinung nach uninteressantesten High-School-Settings überhaupt: einem Theaterstück. Wenn ein Theaterstück genau die Konflikte, Widersprüche und Wünsche der Hauptfiguren widerspiegelt, schalte ich unwillkürlich ab.
Das ist auch der Grund, warum der zweite Band von mir „nur“ drei von fünf Sterne erhält, denn ansonsten hält er die zeichnerische Qualität vom ersten Band weiter aufrecht. Auch, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird, finde ich immer noch spannend und es macht Beastars zu einer abwechslungsreichen Lektüre. Nur dass der Mord vom ersten Band anscheinend fast komplett vergessen worden ist, macht mir etwas Angst für die zukünftigen Bände. Ich hatte mir nach diesem brutalen Auftakt etwas mehr Krimi gewünscht, dieser verschwindet aber in Band zwei, vor allem zugunsten der Theater-Storyline.
Fazit Während im ersten Band die High-School-Elemente noch bloß den Hintergrund für die Geschichte lieferten, nehmen sie in Band zwei die Oberhand. Das gefällt mir nicht so sehr, weil dadurch eine interessante Geschichte rund um Legoshi für mich etwas an Fahrt verliert. Dafür wurde mit Haru eine interessante, wenn auch polarisierende Figur eingeführt. Ich hoffe, dass der nächste Band etwas mehr als nur High-School-Drama zu bieten hat.