Game - Abenteuer
Blacksad – Under the Skin Limited Edition (Nintendo Switch)
Blacksad – Under the Skin Limited Edition (Nintendo Switch)Game - Abenteuer | mit: Publisher Microïds und Entwickler Pendulo StudiosBewertung:★★★★★ Leider konnte ich das Spiel Blacksad – Under the Skin Limited-Edition nicht zu Ende spielen, da etwa nach dem ersten Drittel das Spiel einfach nicht mehr spielbar war. Da mir das Spielen bis dahin auch nicht allzu großen Spaß gemacht hat, wollte ich nicht alles nochmal von vorne starten. Warum das so war lest ihr hier. Handlung New York, Anfang der 1950er Jahre: Joe Dunn, Besitzer eines Box-Clubs, wird tot aufgefunden. Zur gleichen Zeit verschwindet der aufstrebende Box-Star Robert Yale, der in Kürze für den wichtigsten Kampf seiner Karriere in den Ring steigen soll, auf mysteriöse Weise spurlos. Joes Tochter, Sonia Dunn, übernimmt an Stelle ihres Vaters die Leitung des Clubs und sieht sich mit dessen desaströser finanziellen Lage konfrontiert. Sie beauftragt Privatdetektiv John Blacksad, das Verschwinden von Yale zu untersuchen und den Mann möglichst schnell zu finden. Der mit Spannung erwartete Boxkampf rückt immer näher und das Überleben des Box-Clubs hängt von Bobby Yales antreten ab. Während der Ermittlungen taucht John Blacksad immer tiefer ein in eine Welt aus Korruption und Verbrechen. Trailer BewertungIch hatte mich sehr gefreut auf Blacksad – Under the Skin. Die Comics der Reihe stehen seit jeher auf meiner Einkaufsliste und ich dachte mir, dass das Spiel vielleicht ein guter Einstieg in die Welt des Katzendetektivs John Blacksad wäre. Leider stellte es sich als eine falsche Hoffnung heraus. Denn das Spiel – zumindest die Version für die Nintendo Switch – ist fast unspielbar. Nicht nur wegen der etwas schwerfälligen Steuerung oder der – gelinde gesagt – gewöhnungsbedürftigen Kamera. All das hätte man dem Indie-Spiel noch verziehen. Auch, dass die Übergänge zwischen den Cut-Scenes und den spielbaren Szenen etwas abrupt und ungelenk sind. Auch die sehr oft vorkommenden und sehr langen Ladezeiten hätte ich in Kauf genommen. Wären da nicht nur die Abstürze. Nach jeder Ladezeit habe ich gelernt, mich vor der Fehlermeldung zu fürchten. Denn gespeichert wird das Spiel erst nachdem die neue Szene geladen hat. Das führt dazu, dass man sehr lange Zeit damit verbringt, bereits gespielte Teile zu wiederholen. Das zieht Blacksad – Under the Skin unnötig in die Länge und frustriert nur noch.
Denn die Geschichte von Blacksad – Under the Skin ist unglaublich interessant. Der Film-Noire-Look, die Detektivgeschichte, die aus einem Groschenroman hätte stammen können, die sehr interessante Welt mit den vermenschlichten Tieren – all das hat mich echt gefreut. Auch einige Spielelemente haben mich am Anfang echt angefixt. Denn die Entscheidungen, die man während des Spiels trifft, haben Auswirkungen auf die Spielwelt und auf die Figur Blacksad. Ähnlich wie in den Spielen von Telltale Games kann man auf verschiedenen Skalen verfolgen, wie sich die Figur entwickelt. Wenn das Spiel einigermaßen spielbar gewesen wäre, hätte ich auch gerne den Dialog mit anderen Figuren anders ausprobiert. Bspw. hätte ich das Rhinozeros, das anfangs in Blacksads Büro stürmt und nicht will, dass seine Frau von seiner Affäre erfährt, nicht gedeckt und seine Frau angelogen. Wie wäre dann unsere nächste Begegnung wohl verlaufen? Bei einem Spiel, das unter normalen Umständen um die zehn Stunden Spielzeit hat, bietet so ein Spielelement den Reiz, es immer wieder zu spielen und die verschiedenen Szenarien auszuprobieren.
Was ich auch schön finde an Blacksad – Under the Skin ist, dass man im Menü den Spielfortschritt und die bisherige Story nachvollziehen kann, und zwar als Comic. Dort kann man die wichtigsten Szenen nachlesen. Das ist nicht nur schön, weil so der Ursprung von Blacksad als Comic gewürdigt wird, sondern auch, weil ich das Spiel sehr oft frustriert abgebrochen habe und konnte so zumindest der Geschichte folgen.
Auch die Aufmachung des Spiels hat mich umgehauen. Die Limited Edition ist sehr wertig verpackt und man bekommt sowohl Charakterkarten, auf denen die Hauptfiguren zu sehen sind samt einer Kurzbeschreibung. Sie sehen sehr schön aus und sind auf Pappe bedruckt. Außerdem gibt es ein 3D-Cover, was meiner Meinung nach auch sehr schön aussieht.
Dass Blacksad – Under the Skin von mir zwei Sterne bekommt liegt vor allem an den oben genannten Punkten. Denn eigentlich hätte die Version für die Nintendo Switch keinen einzigen Stern bekommen. Fangen wir mal von vorne an:
Es gibt jede Menge Quick-Time-Events. Da könnte man meinen, dass eine schnelle Steuerung notwendig, wenn nicht sogar Pflicht ist. Das ist aber vor allem bei Dialogentscheidungen nicht der Fall. Es kann sein, dass auch das nur ein Bug war, aber bei einer Dialogszene konnte ich nichts auswählen. Ich habe alle Knöpfe gedrückt und die Zeit ist abgelaufen, ohne dass ich etwas ausgewählt habe. Kein Wunder, dass mein Blacksad als wortkarg eingestuft wurde.
Auch die Kamera ist sehr schwerfällig. Obwohl man diese angeblich steuern kann, macht sie eigentlich eher was sie will. Das führt dazu, dass man manchmal Blacksad aus den Augen verliert, weil die Kamera sich nicht mit der Figur bewegt, sondern statisch irgendwo hängen bleibt. Das macht das Erkunden im Spiel etwas uncool.
Das Erkunden ist nicht nur für die Ermittlungen wichtig, denn man kann Sticker finden. Warum man das sollte und was sie bringen? Keine Ahnung. Dieses Gimmick ist nicht der Rede wert und stört auch hin und wieder. Denn wenn man so einen Sticker findet pausiert das Spiel und man bekommt die Frage gestellt, ob man sich das Album angucken will oder wieder zum Spiel zurück möchte. Irgendwann habe ich gehofft, dass ich diese Sticker nicht mehr finde. Fazit Blacksad – Under the Skin ist sehr schlecht für die Nintendo Switch umgesetzt worden. Die vielen Abstürze, die starre Kamera und die schwerfällige Steuerung machen echt wenig Spaß. Beim Recherchieren ist mir aufgefallen, dass das nicht nur bei mir so war, sondern alle, die Blacksad – Under the Skin auf Konsole gespielt haben, ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Auf Steam aber wird das Spiel äußerst positiv bewertet, was darauf schließen lässt, dass die PC-Version von Blacksad – Under the Skin es wert wäre, einen Blick drauf zu werfen.
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Denn die Geschichte von Blacksad – Under the Skin ist unglaublich interessant. Der Film-Noire-Look, die Detektivgeschichte, die aus einem Groschenroman hätte stammen können, die sehr interessante Welt mit den vermenschlichten Tieren – all das hat mich echt gefreut. Auch einige Spielelemente haben mich am Anfang echt angefixt. Denn die Entscheidungen, die man während des Spiels trifft, haben Auswirkungen auf die Spielwelt und auf die Figur Blacksad. Ähnlich wie in den Spielen von Telltale Games kann man auf verschiedenen Skalen verfolgen, wie sich die Figur entwickelt. Wenn das Spiel einigermaßen spielbar gewesen wäre, hätte ich auch gerne den Dialog mit anderen Figuren anders ausprobiert. Bspw. hätte ich das Rhinozeros, das anfangs in Blacksads Büro stürmt und nicht will, dass seine Frau von seiner Affäre erfährt, nicht gedeckt und seine Frau angelogen. Wie wäre dann unsere nächste Begegnung wohl verlaufen? Bei einem Spiel, das unter normalen Umständen um die zehn Stunden Spielzeit hat, bietet so ein Spielelement den Reiz, es immer wieder zu spielen und die verschiedenen Szenarien auszuprobieren.
Was ich auch schön finde an Blacksad – Under the Skin ist, dass man im Menü den Spielfortschritt und die bisherige Story nachvollziehen kann, und zwar als Comic. Dort kann man die wichtigsten Szenen nachlesen. Das ist nicht nur schön, weil so der Ursprung von Blacksad als Comic gewürdigt wird, sondern auch, weil ich das Spiel sehr oft frustriert abgebrochen habe und konnte so zumindest der Geschichte folgen.
Auch die Aufmachung des Spiels hat mich umgehauen. Die Limited Edition ist sehr wertig verpackt und man bekommt sowohl Charakterkarten, auf denen die Hauptfiguren zu sehen sind samt einer Kurzbeschreibung. Sie sehen sehr schön aus und sind auf Pappe bedruckt. Außerdem gibt es ein 3D-Cover, was meiner Meinung nach auch sehr schön aussieht.
Dass Blacksad – Under the Skin von mir zwei Sterne bekommt liegt vor allem an den oben genannten Punkten. Denn eigentlich hätte die Version für die Nintendo Switch keinen einzigen Stern bekommen. Fangen wir mal von vorne an:
Es gibt jede Menge Quick-Time-Events. Da könnte man meinen, dass eine schnelle Steuerung notwendig, wenn nicht sogar Pflicht ist. Das ist aber vor allem bei Dialogentscheidungen nicht der Fall. Es kann sein, dass auch das nur ein Bug war, aber bei einer Dialogszene konnte ich nichts auswählen. Ich habe alle Knöpfe gedrückt und die Zeit ist abgelaufen, ohne dass ich etwas ausgewählt habe. Kein Wunder, dass mein Blacksad als wortkarg eingestuft wurde.
Auch die Kamera ist sehr schwerfällig. Obwohl man diese angeblich steuern kann, macht sie eigentlich eher was sie will. Das führt dazu, dass man manchmal Blacksad aus den Augen verliert, weil die Kamera sich nicht mit der Figur bewegt, sondern statisch irgendwo hängen bleibt. Das macht das Erkunden im Spiel etwas uncool.
Das Erkunden ist nicht nur für die Ermittlungen wichtig, denn man kann Sticker finden. Warum man das sollte und was sie bringen? Keine Ahnung. Dieses Gimmick ist nicht der Rede wert und stört auch hin und wieder. Denn wenn man so einen Sticker findet pausiert das Spiel und man bekommt die Frage gestellt, ob man sich das Album angucken will oder wieder zum Spiel zurück möchte. Irgendwann habe ich gehofft, dass ich diese Sticker nicht mehr finde. Fazit Blacksad – Under the Skin ist sehr schlecht für die Nintendo Switch umgesetzt worden. Die vielen Abstürze, die starre Kamera und die schwerfällige Steuerung machen echt wenig Spaß. Beim Recherchieren ist mir aufgefallen, dass das nicht nur bei mir so war, sondern alle, die Blacksad – Under the Skin auf Konsole gespielt haben, ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Auf Steam aber wird das Spiel äußerst positiv bewertet, was darauf schließen lässt, dass die PC-Version von Blacksad – Under the Skin es wert wäre, einen Blick drauf zu werfen.