Buch - Thriller
Blood – Du sollst bereuen
„Blood – Du sollst bereuen“ knüpft direkt an den fiesen Cliffhanger des ersten Bandes an und macht praktisch ohne Verschnaufpause weiter. S.T. Abby bleibt ihrer Mischung aus Thriller, Romance und Selbstjustiz treu, erhöht dieses Mal aber spürbar den Druck auf ihre Figuren. Lana Myers muss ihren Rachefeldzug fortsetzen, während FBI-Agent Logan Bennett ihr immer näherkommt – ohne zu ahnen, dass die Frau an seiner Seite genau die Person ist, nach der er fieberhaft sucht. Gerade diese Ausgangslage sorgt dafür, dass man schon nach wenigen Seiten wieder komplett in der Geschichte steckt.
HANDLUNG
Lana Myers führt nach außen das perfekte Leben. Sie ist erfolgreich, glücklich mit FBI-Agent Logan Bennett liiert und scheint endlich etwas Ruhe gefunden zu haben. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich weiterhin die meistgesuchte Serienmörderin des Landes. Noch immer verfolgt sie ihren persönlichen Racheplan gegen die Männer, die ihr vor Jahren unvorstellbares Leid zugefügt haben.
Während Logan mit seinem Team weiterhin nach dem Täter sucht, gerät Lana zunehmend unter Druck. Vor allem Logans Kollegin Hadley scheint Verdacht zu schöpfen und beobachtet Lana genauer als ihr lieb ist. Ein einziger Fehler könnte alles zerstören – ihren Plan ebenso wie ihre Beziehung.
KRITIK
Wer den ersten Band gelesen hat, wird sich schnell wieder zurechtfinden. Die Geschichte setzt unmittelbar an den Ereignissen des Vorgängers an und hält das hohe Tempo konsequent bei. Lange Rückblicke oder unnötige Wiederholungen spart sich S.T. Abby erfreulicherweise, sodass man sofort wieder mitten im Geschehen steckt.
Besonders gut gefällt mir, dass sich die Figuren spürbar weiterentwickeln. Lana wirkt in diesem Band deutlich verletzlicher als noch zuvor. Einerseits verfolgt sie ihren Rachefeldzug mit derselben Entschlossenheit, andererseits merkt man immer häufiger, wie sehr ihre Beziehung zu Logan ihre Entscheidungen beeinflusst. Genau dieser innere Konflikt macht sie zu einer so interessanten Hauptfigur.
Auch Logan bekommt deutlich mehr Raum. Seine Ermittlungen werden intensiver und gleichzeitig wächst seine Beziehung zu Lana immer weiter. Gerade weil der Leser die Wahrheit kennt, entsteht in gemeinsamen Szenen eine enorme Spannung. Man wartet praktisch ständig darauf, dass Logan die entscheidenden Hinweise entdeckt oder Lana einen folgenschweren Fehler macht. Dieses Spiel mit dem Wissensvorsprung funktioniert erneut hervorragend.
Eine echte Bereicherung ist außerdem Hadley. Sie bringt frischen Wind in die Handlung und sorgt dafür, dass Lana deutlich weniger Handlungsspielraum hat. Mit ihrem Misstrauen und ihrem scharfen Blick entwickelt sie sich schnell zu einer ernsthaften Gefahr. Dadurch verändert sich die Dynamik innerhalb der Geschichte spürbar und die Bedrohung wirkt wesentlich greifbarer als noch im ersten Band.
Besonders gelungen finde ich erneut die moralischen Grauzonen, in denen sich die Geschichte bewegt. Lana ist keine klassische Heldin und ihre Taten lassen sich nicht entschuldigen. Gleichzeitig zeigt die Autorin immer wieder auf, warum sie diesen Weg gewählt hat. Das macht ihre Entscheidungen zwar nicht richtig, sorgt aber dafür, dass man ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Gerechtigkeit, Rache und Selbstjustiz gehört für mich zu den größten Stärken der gesamten Reihe.
Auch der Schreibstil überzeugt wieder auf ganzer Linie. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und die Geschichte entwickelt einen starken Lesesog. Immer wieder streut S.T. Abby neue Informationen über Lanas Vergangenheit ein, ohne dabei zu viel zu verraten. Dadurch fügt sich das Gesamtbild nach und nach zusammen und man bleibt bis zum Schluss neugierig.
Zum Ende zieht die Autorin das Tempo noch einmal deutlich an. Mehrere überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Und wie schon beim Vorgänger endet auch dieser Band mit einem Cliffhanger, der hervorragend funktioniert und sofort Lust auf die Fortsetzung macht.
FAZIT
Mit **„Blood – Du sollst bereuen“** liefert S.T. Abby eine starke Fortsetzung, die den ersten Band in meinen Augen sogar noch übertrifft. Die Figuren entwickeln sich glaubwürdig weiter, die Ermittlungen gewinnen deutlich an Bedeutung und die Spannung bleibt über die gesamte Laufzeit konstant hoch. Vor allem das gefährliche Doppelleben von Lana und die ständige Angst vor ihrer Enttarnung sorgen dafür, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Wer den Auftakt mochte, wird auch den zweiten Band kaum aus der Hand legen können.
Copyright: Goldmann Verlag
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HANDLUNG
Lana Myers führt nach außen das perfekte Leben. Sie ist erfolgreich, glücklich mit FBI-Agent Logan Bennett liiert und scheint endlich etwas Ruhe gefunden zu haben. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich weiterhin die meistgesuchte Serienmörderin des Landes. Noch immer verfolgt sie ihren persönlichen Racheplan gegen die Männer, die ihr vor Jahren unvorstellbares Leid zugefügt haben.
Während Logan mit seinem Team weiterhin nach dem Täter sucht, gerät Lana zunehmend unter Druck. Vor allem Logans Kollegin Hadley scheint Verdacht zu schöpfen und beobachtet Lana genauer als ihr lieb ist. Ein einziger Fehler könnte alles zerstören – ihren Plan ebenso wie ihre Beziehung.
KRITIK
Wer den ersten Band gelesen hat, wird sich schnell wieder zurechtfinden. Die Geschichte setzt unmittelbar an den Ereignissen des Vorgängers an und hält das hohe Tempo konsequent bei. Lange Rückblicke oder unnötige Wiederholungen spart sich S.T. Abby erfreulicherweise, sodass man sofort wieder mitten im Geschehen steckt.
Besonders gut gefällt mir, dass sich die Figuren spürbar weiterentwickeln. Lana wirkt in diesem Band deutlich verletzlicher als noch zuvor. Einerseits verfolgt sie ihren Rachefeldzug mit derselben Entschlossenheit, andererseits merkt man immer häufiger, wie sehr ihre Beziehung zu Logan ihre Entscheidungen beeinflusst. Genau dieser innere Konflikt macht sie zu einer so interessanten Hauptfigur.
Auch Logan bekommt deutlich mehr Raum. Seine Ermittlungen werden intensiver und gleichzeitig wächst seine Beziehung zu Lana immer weiter. Gerade weil der Leser die Wahrheit kennt, entsteht in gemeinsamen Szenen eine enorme Spannung. Man wartet praktisch ständig darauf, dass Logan die entscheidenden Hinweise entdeckt oder Lana einen folgenschweren Fehler macht. Dieses Spiel mit dem Wissensvorsprung funktioniert erneut hervorragend.
Eine echte Bereicherung ist außerdem Hadley. Sie bringt frischen Wind in die Handlung und sorgt dafür, dass Lana deutlich weniger Handlungsspielraum hat. Mit ihrem Misstrauen und ihrem scharfen Blick entwickelt sie sich schnell zu einer ernsthaften Gefahr. Dadurch verändert sich die Dynamik innerhalb der Geschichte spürbar und die Bedrohung wirkt wesentlich greifbarer als noch im ersten Band.
Besonders gelungen finde ich erneut die moralischen Grauzonen, in denen sich die Geschichte bewegt. Lana ist keine klassische Heldin und ihre Taten lassen sich nicht entschuldigen. Gleichzeitig zeigt die Autorin immer wieder auf, warum sie diesen Weg gewählt hat. Das macht ihre Entscheidungen zwar nicht richtig, sorgt aber dafür, dass man ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Gerechtigkeit, Rache und Selbstjustiz gehört für mich zu den größten Stärken der gesamten Reihe.
Auch der Schreibstil überzeugt wieder auf ganzer Linie. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und die Geschichte entwickelt einen starken Lesesog. Immer wieder streut S.T. Abby neue Informationen über Lanas Vergangenheit ein, ohne dabei zu viel zu verraten. Dadurch fügt sich das Gesamtbild nach und nach zusammen und man bleibt bis zum Schluss neugierig.
Zum Ende zieht die Autorin das Tempo noch einmal deutlich an. Mehrere überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Und wie schon beim Vorgänger endet auch dieser Band mit einem Cliffhanger, der hervorragend funktioniert und sofort Lust auf die Fortsetzung macht.
FAZIT
Mit **„Blood – Du sollst bereuen“** liefert S.T. Abby eine starke Fortsetzung, die den ersten Band in meinen Augen sogar noch übertrifft. Die Figuren entwickeln sich glaubwürdig weiter, die Ermittlungen gewinnen deutlich an Bedeutung und die Spannung bleibt über die gesamte Laufzeit konstant hoch. Vor allem das gefährliche Doppelleben von Lana und die ständige Angst vor ihrer Enttarnung sorgen dafür, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Wer den Auftakt mochte, wird auch den zweiten Band kaum aus der Hand legen können.
Copyright: Goldmann Verlag