Game - Horror
Bloodborne: Das Brettspiel
Bloodborne: Das Brettspiel Game - Horror | mit: Asmodee GmbHBewertung:★★★★★ Von PlayStation hin zur analogen Unterhaltung, kann funktionieren, muss aber nicht unbedingt. Vertreter des Faches, zumindest zwei Prominentere sind "Doom" oder "Dark Souls". Aufgeführt habe ich die beiden, weil sie eine ähnliche Tragweite für die Videospiel-Community haben, wie "Bloodborne", für das manche sich erst die Sony PlayStation 5 angeschafft haben. Diesmal ist der Sprung vom programmierten Spaß hin zum Brettspiel gelungen. Was mir besonders gefallen hat und wo es noch Schwächen gibt, verrate ich euch ein wenig weiter unten im Text. Handlung Die für ihre Heiltechniken verehrte Stadt Yharnam verkommt zusehends, da sich eine Seuche, die Menschen in Bestien verwandelt, unkontrolliert ausbreitet. Als Jäger liegt es an euch, diese wachsende Bedrohung zu bannen. Ihr müsst euch durch Bestien, Monster und Stadtbewohner gleichermaßen kämpfen, um die Nacht zu überleben und die Quelle dieses Wahnsinns zu entdecken.BewertungDie erste große Schwäche, wenn man von groß sprechen kann, wenn ich dem Game die Bestnote gebe, ist die Kooperation unter den Spielern. Ja, sie sprechen sich ab, aber im Grunde kämpft jeder seine Kämpfe, unabhängig von dem Gegenüber. Das ist nicht sonderlich schlimm, gerade weil der Kampfmodus so gut ist, aber erwähnt lassen möchte ich es, weil "Bloodborne" mit "ein kooperatives Action-Adventure-Spiel" angekündigt wird. Ja und nein, wie ich finde.
Und wenn wir gerade bei den Fights sind, dann haue ich mal einen der Stärken raus. Es macht nämlich unglaublich viel Spaß zu Kämpfen, mit seinen kleinen Figuren die großen Bosse fertig zu machen. Das liegt einfach daran, dass wir taktisch vorgehen müssen, dass wir unsere Ausrüstung aufpumpen müssen und das es immer anders ist. Wie sich der Gegner schlägt, wird immer per Kartenzug entschieden. Wir können also nicht vorausahnen, was uns erwartet. Also zumindest in der Regel. Durch die berühmte Variable X, gewinnt der Kampf-Modus eine unglaublich Vielfalt, die schon dadurch sehr ausgeprägt ist, weil es so viele Möglichkeiten gibt. Da muss man erstmal einen kühlen Kopf bewahren. Und hier offenbart sich eine weitere Schwäche. Ich fand die Anleitung nicht immer verständlich, zumindest lässt sie Spielraum für kreative Regelauslegung. Oder ich war einfach nicht fähig dazu. Ist halt etwas komplexer.
Das Schöne ist, dass sich alles echt anfühlt. Das Setting, die Umgebung, das Feeling. Hautnah drin zu sein, in diesem Fantasy-Game, den Atem vom Gegner im Nacken zu spüren, versprüht halt eine gute Atmosphäre. Die Figuren sind das Highlight. Sie sind detailreich gestaltet und die Endgegner haben eine Größe, die zum fürchten einlädt, wenn man sie im Verhältnis sieht. Auch die Illustrationen sowie die Textgestaltung lassen die Optikwerte auf ein Maximum anschwellen. Ein paar Abzüge könnte es beim Thema Wiederspielwert geben. Das ist aber keine direkte Kritik, sondern liegt einfach in der Natur der Sache in dieser Kategorie der gehobenen analogen Unterhaltung. Die Story ist halt irgendwann bekannt.
Apropos Story und Mission. Diese sind ebenfalls sehr ansprechend gestaltet und versprühen ihren Charme, der sich auf das komplette Spiel ausweitet. Sehr toll und genau hier kann der Verlag ansetzen und uns in Zukunft mit neuen Missionen und Figuren bombardieren, sodass hier ein gutes Universum anstehen kann.
Fazit "Bloodborne" ist eines der Brettspielhiglights des Jahres 2021 und gehört für die Anhänger des Genres auf jeden Fall in die Sammlung. Die hohen Erwartungen konnten erfüllt werden. Daher: Fünf von fünf Sternen, Bestnote!
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Und wenn wir gerade bei den Fights sind, dann haue ich mal einen der Stärken raus. Es macht nämlich unglaublich viel Spaß zu Kämpfen, mit seinen kleinen Figuren die großen Bosse fertig zu machen. Das liegt einfach daran, dass wir taktisch vorgehen müssen, dass wir unsere Ausrüstung aufpumpen müssen und das es immer anders ist. Wie sich der Gegner schlägt, wird immer per Kartenzug entschieden. Wir können also nicht vorausahnen, was uns erwartet. Also zumindest in der Regel. Durch die berühmte Variable X, gewinnt der Kampf-Modus eine unglaublich Vielfalt, die schon dadurch sehr ausgeprägt ist, weil es so viele Möglichkeiten gibt. Da muss man erstmal einen kühlen Kopf bewahren. Und hier offenbart sich eine weitere Schwäche. Ich fand die Anleitung nicht immer verständlich, zumindest lässt sie Spielraum für kreative Regelauslegung. Oder ich war einfach nicht fähig dazu. Ist halt etwas komplexer.
Das Schöne ist, dass sich alles echt anfühlt. Das Setting, die Umgebung, das Feeling. Hautnah drin zu sein, in diesem Fantasy-Game, den Atem vom Gegner im Nacken zu spüren, versprüht halt eine gute Atmosphäre. Die Figuren sind das Highlight. Sie sind detailreich gestaltet und die Endgegner haben eine Größe, die zum fürchten einlädt, wenn man sie im Verhältnis sieht. Auch die Illustrationen sowie die Textgestaltung lassen die Optikwerte auf ein Maximum anschwellen. Ein paar Abzüge könnte es beim Thema Wiederspielwert geben. Das ist aber keine direkte Kritik, sondern liegt einfach in der Natur der Sache in dieser Kategorie der gehobenen analogen Unterhaltung. Die Story ist halt irgendwann bekannt.
Apropos Story und Mission. Diese sind ebenfalls sehr ansprechend gestaltet und versprühen ihren Charme, der sich auf das komplette Spiel ausweitet. Sehr toll und genau hier kann der Verlag ansetzen und uns in Zukunft mit neuen Missionen und Figuren bombardieren, sodass hier ein gutes Universum anstehen kann.
Fazit "Bloodborne" ist eines der Brettspielhiglights des Jahres 2021 und gehört für die Anhänger des Genres auf jeden Fall in die Sammlung. Die hohen Erwartungen konnten erfüllt werden. Daher: Fünf von fünf Sternen, Bestnote!