Buch - Horror
Blutgott
BlutgottBuch - Horror | mit: Veit EtzoldBewertung:★★★★★ „Blutgott“ ist der siebte Band der „Clara-Vidalis-Reihe“ von Erfolgsautor (über eine Million verkaufte Exemplare) Veit Etzold, der im normalen, realen Leben eigentlich Unternehmen mit den Schwerpunkten Strategie und Storytelling berät. Da es beim Schreiben aber auch um Geschichten geht, ist er gar nicht so weit weg von seinem normalen Umfeld und als Chef kann man sich sicherlich ein wenig mehr Zeit einräumen, um seiner Leidenschaft nachzugehen. Warum er eine Frau als Hauptfigur gewählt hat, verrät er in einem Interview, auf der einen Seite kaufmännisch, weil 80% der Leser*innen weiblich ist und weil ihn eine gewisse Clarice Starling in „Schweigen der Lämmer“ inspiriert hat. Handlung Eine Gruppe Minderjähriger steigt in einen IC, der gerade durch Nordrhein-Westfalen brettert. Als sich die Tür quietschend öffnet und die Gruppe Jungen das Abteil betritt, ziehen diese die Vorhänge zu. Was dann passiert ist nicht in Worte zu fassen. Selbst den Ermittlern vom LKA samt erfahrenen Cops der Mordkommission und der Psychologin Clara Vidalis läuft es eiskalt den Rücken herunter. In naher Zukunft schlagen die Jungen erneut zu, sie schlagen in ganz Deutschland zu und verüben schreckliche Taten. Vidalis glaubt aber nicht an Zufälle und das die jungen Täter auf eigene Faust handeln und sie ahnt aber nicht, dass ihr Gegenspieler ein Gott ist und der fordert blutige Slash Mobs.BewertungClara Vidalis ist Polizistin aus Leidenschaft. Als ihre Schwester entführt und nie wiedergefunden wurde, hatte sie nur ein Ziel, sie wollte nicht so sein, wie die schlampigen Ermittler von damals. Sie nimmt ihre Arbeit daher persönlich und kniet sich entsprechend in die Fälle hinein. Ihr Mann McDeath unterstützt sie dabei.
Der Leser bekommt es mit dem besonderen Schreibstil von Autor Veit Etzold zu tun. Dieser ist brutal, blutig und sehr detailliert. Das ist mit Sicherheit nichts für schwache Nerven. Dabei glänzt Etzold mit einem guten Fachwissen und so wird es geradezu noch schauriger. Allerdings drücken die Erklärungen ein wenig auf die Spannung, die ansonsten zweifelsohne da ist. Auch muss ich hier sagen, dass das Ende zu vorhersehbar ist, was natürlich wieder etwas aufs Gemüt schlägt. Letztendlich steht „Blutgott“ für eine morbide Unterhaltung, die nichts für Weicheier ist. Hier geht es richtig zur Sache. Selbst die Gesprächen der Ermittler, in denen es nicht um den Mordfall an sich geht, sind gefüllt mit blutigem Inhalt.
Es ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass ich erst mit dem siebten Band der Reihe eingestiegen, also ein echter Neueinsteiger im Universum von Clara Vidalis bin, sodass ich mit den Figuren nicht gänzlich warm wurde. Dennoch konnte ich der gesamten Handlung gut folgen. Fazit „Blutgott“ ist blutig, brutal und schildert die Morde detailreich. Darunter leidet der Spannungsbogen. Es ist so ähnlich wie in einem Slasher, die schaut man sich ja auch an, weil der rote Saft literweise spritzt. Genauso verhält es sich mit diesem Horror-Thriller.
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Der Leser bekommt es mit dem besonderen Schreibstil von Autor Veit Etzold zu tun. Dieser ist brutal, blutig und sehr detailliert. Das ist mit Sicherheit nichts für schwache Nerven. Dabei glänzt Etzold mit einem guten Fachwissen und so wird es geradezu noch schauriger. Allerdings drücken die Erklärungen ein wenig auf die Spannung, die ansonsten zweifelsohne da ist. Auch muss ich hier sagen, dass das Ende zu vorhersehbar ist, was natürlich wieder etwas aufs Gemüt schlägt. Letztendlich steht „Blutgott“ für eine morbide Unterhaltung, die nichts für Weicheier ist. Hier geht es richtig zur Sache. Selbst die Gesprächen der Ermittler, in denen es nicht um den Mordfall an sich geht, sind gefüllt mit blutigem Inhalt.
Es ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass ich erst mit dem siebten Band der Reihe eingestiegen, also ein echter Neueinsteiger im Universum von Clara Vidalis bin, sodass ich mit den Figuren nicht gänzlich warm wurde. Dennoch konnte ich der gesamten Handlung gut folgen. Fazit „Blutgott“ ist blutig, brutal und schildert die Morde detailreich. Darunter leidet der Spannungsbogen. Es ist so ähnlich wie in einem Slasher, die schaut man sich ja auch an, weil der rote Saft literweise spritzt. Genauso verhält es sich mit diesem Horror-Thriller.