Comic - Horror
Blutsauger
André Breinbauer präsentiert mit "Blutsauger" sein Graphic Novel-Debüt, das am 24. März 2026 bei Carlsen erscheinen und sich an Leser ab 12 Jahren richtet. Die Geschichte spielt im Wien von heute, einer Stadt, die mit ihren historischen Fassaden und modernen Problemen einen faszinierenden Kontrast bildet. Hier begegnen wir Hannah, einer jungen Frau, die von ihrem unheimlichen Nachbarn, einem Mann, der wie aus einem alten Vampirfilm entsprungen scheint, bedrängt wird. Doch die Bedrohung geht weit über einen exzentrischen Nachbarn hinaus. Verschwundene Mieter und zwielichtige Gestalten, die sich um eine alte Wohnung reißen, lassen Hannah tief in einen Strudel aus Geheimnissen und Gefahr geraten. "Blutsauger" verspricht, Kriminalgeschichte, Horror und gesellschaftliche Relevanz geschickt zu verweben, und das Ganze garniert mit einer liebevollen Hommage an ikonische Vampir-Figuren wie Dracula und Nosferatu. Ein Wien, das immer schon seine eigenen dunklen Seiten hatte, wird zur Bühne für eine moderne Vampirgeschichte.
HANDLUNG
Wien: Ein unheimlicher Nachbar macht Hannah zu schaffen. Wer ist dieser Kerl, der aussieht wie ein Oldschool-Vampir? Dazu gesellen sich verschwundene Mieter und eine Altbauwohnung, um die sich halbseidene Gestalten reißen. „Blutsauger“ verbindet Krimi, Horror und Gesellschaftskritik mit einer Hommage an „Dracula“ und „Nosferatu“. André Breinbauer inszeniert eine moderne Vampirgeschichte in einer Stadt, die schon immer ihre eigenen Blutsauger kannte und vereint Wiener Charme mit düsterer Spannung. Ein Highlight für Fans von Mystery und schwarzem Humor.
KRITIK
Eigentlich rechnet man bei einem Vampir-Comic mit einer gewissen Vorhersehbarkeit, aber André Breinbauer beweist von Anfang an, dass er die Genre-Konventionen nicht nur kennt, sondern sie auch meisterhaft umtanzt. Die Geschichte nimmt von der ersten Seite an eine Wendung, die man so nicht erwartet hätte. Statt sich auf reine Schockeffekte zu verlassen, taucht Breinbauer tief in die sozialen Fragen unserer Zeit ein. Die Mietpreise in einer Großstadt wie Wien, die als immer unsicherer empfundene Umgebung für Frauen und die Schwierigkeiten der Kommunikation – auch unter Freunden, wenn das Leben einen plötzlich in die Zange nimmt – all das sind Themen, die "Blutsauger" geschickt in die Handlung einwebt. Man spürt förmlich, wie die Protagonistin Hannah versucht, in dieser fremden Stadt einen sicheren Hafen zu finden, nur um festzustellen, dass die Gefahren überall lauern könnten.
Die Zeichnungen sind in diesem Werk sehr dominant, und anfangs benötigt man vielleicht eine kleine Eingewöhnungszeit. Hier wird nicht auf Hochglanzpoliertes gesetzt, sondern auf einen Stil, der eine gewisse Rauheit und Authentizität ausstrahlt. Doch gerade diese Unvollkommenheit offenbart schnell ihren eigenen, ganz besonderen Charme. Man erkennt die Faszination, die in dieser Art der Darstellung liegt, und schnell wird klar, dass sie perfekt zur Handlung und zur düsteren Atmosphäre passt. Es entsteht eine Symbiose, die das Leseerlebnis nur noch intensiviert. Dass das Buch als Hardcover vorliegt, ist schon mal ein Pluspunkt, und die leicht kratzige Schrift für "Blutsauger" auf dem Cover? Eine geniale Idee, die sofort ins Auge springt und neugierig macht.
André Breinbauer lässt seine Liebe zur Literatur, die man bereits in seinem Debüt "Medusa und Perseus" spüren konnte, auch in "Blutsauger" durchscheinen. Hier geht es um Vampire, und zwar um die ganz großen Kaliber – nicht die Teenager-Schwarms, die man vielleicht aus diversen TV-Serien kennt, sondern um die Urgesteine des Genres. Die Story bietet immer wieder unerwartete Wendungen, und man merkt deutlich die Hommage an Klassiker wie "Dracula" und "Nosferatu". Gleichzeitig kommt aber auch der Humor nicht zu kurz. Es ist die Art von Humor, die das Leben nimmt, wie es ist – mit all seinen Absurditäten und seiner Dunkelheit. Diese Mischung aus Spannung, Kritik und Witz macht die Lektüre zu einem echten Erlebnis, das einen nicht so schnell loslässt.
FAZIT
"Blutsauger" ist mehr als nur ein Comic; es ist eine Reise. Eine Reise, die einen auf Pfade führt, die man so nicht vorhersehen konnte. André Breinbauer gelingt es auf eindrucksvolle Weise, klassische Vampir-Elemente mit aktuellen gesellschaftlichen Themen zu verknüpfen und dabei eine Spannung aufzubauen. Die düstere Wiener Atmosphäre und die charakterstarken Zeichnungen machen die Geschichte authentisch und greifbar. Ich wurde auf eine Reise geführt, die nicht unbedingt absehbar war, und genau das macht dieses Graphic Novel-Debüt so stark und bemerkenswert. Es ist ein Werk, das zum Nachdenken anregt, unterhält und zeigt, dass Horror und Humor oft Hand in Hand gehen können.
Copyright: Blutsauger
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HANDLUNG
Wien: Ein unheimlicher Nachbar macht Hannah zu schaffen. Wer ist dieser Kerl, der aussieht wie ein Oldschool-Vampir? Dazu gesellen sich verschwundene Mieter und eine Altbauwohnung, um die sich halbseidene Gestalten reißen. „Blutsauger“ verbindet Krimi, Horror und Gesellschaftskritik mit einer Hommage an „Dracula“ und „Nosferatu“. André Breinbauer inszeniert eine moderne Vampirgeschichte in einer Stadt, die schon immer ihre eigenen Blutsauger kannte und vereint Wiener Charme mit düsterer Spannung. Ein Highlight für Fans von Mystery und schwarzem Humor.
KRITIK
Eigentlich rechnet man bei einem Vampir-Comic mit einer gewissen Vorhersehbarkeit, aber André Breinbauer beweist von Anfang an, dass er die Genre-Konventionen nicht nur kennt, sondern sie auch meisterhaft umtanzt. Die Geschichte nimmt von der ersten Seite an eine Wendung, die man so nicht erwartet hätte. Statt sich auf reine Schockeffekte zu verlassen, taucht Breinbauer tief in die sozialen Fragen unserer Zeit ein. Die Mietpreise in einer Großstadt wie Wien, die als immer unsicherer empfundene Umgebung für Frauen und die Schwierigkeiten der Kommunikation – auch unter Freunden, wenn das Leben einen plötzlich in die Zange nimmt – all das sind Themen, die "Blutsauger" geschickt in die Handlung einwebt. Man spürt förmlich, wie die Protagonistin Hannah versucht, in dieser fremden Stadt einen sicheren Hafen zu finden, nur um festzustellen, dass die Gefahren überall lauern könnten.
Die Zeichnungen sind in diesem Werk sehr dominant, und anfangs benötigt man vielleicht eine kleine Eingewöhnungszeit. Hier wird nicht auf Hochglanzpoliertes gesetzt, sondern auf einen Stil, der eine gewisse Rauheit und Authentizität ausstrahlt. Doch gerade diese Unvollkommenheit offenbart schnell ihren eigenen, ganz besonderen Charme. Man erkennt die Faszination, die in dieser Art der Darstellung liegt, und schnell wird klar, dass sie perfekt zur Handlung und zur düsteren Atmosphäre passt. Es entsteht eine Symbiose, die das Leseerlebnis nur noch intensiviert. Dass das Buch als Hardcover vorliegt, ist schon mal ein Pluspunkt, und die leicht kratzige Schrift für "Blutsauger" auf dem Cover? Eine geniale Idee, die sofort ins Auge springt und neugierig macht.
André Breinbauer lässt seine Liebe zur Literatur, die man bereits in seinem Debüt "Medusa und Perseus" spüren konnte, auch in "Blutsauger" durchscheinen. Hier geht es um Vampire, und zwar um die ganz großen Kaliber – nicht die Teenager-Schwarms, die man vielleicht aus diversen TV-Serien kennt, sondern um die Urgesteine des Genres. Die Story bietet immer wieder unerwartete Wendungen, und man merkt deutlich die Hommage an Klassiker wie "Dracula" und "Nosferatu". Gleichzeitig kommt aber auch der Humor nicht zu kurz. Es ist die Art von Humor, die das Leben nimmt, wie es ist – mit all seinen Absurditäten und seiner Dunkelheit. Diese Mischung aus Spannung, Kritik und Witz macht die Lektüre zu einem echten Erlebnis, das einen nicht so schnell loslässt.
FAZIT
"Blutsauger" ist mehr als nur ein Comic; es ist eine Reise. Eine Reise, die einen auf Pfade führt, die man so nicht vorhersehen konnte. André Breinbauer gelingt es auf eindrucksvolle Weise, klassische Vampir-Elemente mit aktuellen gesellschaftlichen Themen zu verknüpfen und dabei eine Spannung aufzubauen. Die düstere Wiener Atmosphäre und die charakterstarken Zeichnungen machen die Geschichte authentisch und greifbar. Ich wurde auf eine Reise geführt, die nicht unbedingt absehbar war, und genau das macht dieses Graphic Novel-Debüt so stark und bemerkenswert. Es ist ein Werk, das zum Nachdenken anregt, unterhält und zeigt, dass Horror und Humor oft Hand in Hand gehen können.
Copyright: Blutsauger