Filme - Thriller

Boneyard

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Boneyard
BoneyardFilme - Thriller | mit: 50 Cent (Darsteller), Van Holt, Brian (Darsteller), Akbar, Asif (Regisseur) Bewertung:★★★★★ Was für eine Top-Besetzung für einen B-Streifen. So ist meine Gefühlslage zumindest, wenn ich den ersten Eindruck schildern muss. Mel Gibsons letzte Auftritte in meinem heimischen Kino haben mir eigentlich gefallen, sodass ich allein wegen seiner Bühnenpräsenz "Boneyard" ausprobieren wollte. Und auch wenn ich seine Musik nicht nachhaltig in meinem Gedächtnis gespeichert habe, ist Curtis "50 Cent" Jackson kein Unbekannter. Außerdem beruht der Film auf einer wahren Geschichte, deren Hintergründe unter die Haut gehen. Da kann doch eigentlich nicht mehr viel schiefgehen, oder? Ob diese Frage mit Ja oder Nein beantwortet werden kann, erfahrt ihr dann wie immer ein Stück weiter unten.

Der Film erscheint in Deutschland am 8. November 2024 und hat eine Laufzeit von 1 Stunde und 37 Minuten. Handlung Albuquerque, New Mexico: In der West Mesa Wüste werden die Skelette von elf weiblichen Leichen entdeckt. Eine umfassende Untersuchung beginnt und Polizeichef Carter (Curtis „50 Cent“ Jackson) beauftragt die beiden Detectives Ortega (Brian Van Holt) und Young (Nora Zehetner) mit der Ermittlung. Ergänzt wird das Team von FBI Agent Petrovick (Mel Gibson), der als Profiler den Kreis der Verdächtigen eingrenzen soll. Doch Detective Ortega hat ein persönliches Interesse an dem Fall und folgt auf eigene Faust einer Fährte, die ihn in die eigenen Reihen führt... Ein Netz aus Intrigen entspinnt sich – könnte ein Kollege der berüchtigte Knochensammler sein?BewertungDas Setting und die Ausgangslage sind sehr vielversprechend: Morde in einer Wüste, und die Ermittlungen beginnen. Hier steckt viel Potenzial, doch es ist fast schon grausam mitanzusehen, was daraus gemacht wurde. Aber der Reihe nach.

Alles beginnt mit der spannenden Frage nach der Spannung. Die ist nämlich nicht vorhanden. Und wenn es eine solche Lücke in einem Thriller gibt, dann kann der Streifen in seinem Genre einfach nicht ankommen. Andere Aspekte mögen zwar funktionieren, aber wenn der Streifen seine Zuschauer nicht abholt, dann läuft etwas schief.

Weiter geht es mit den Dialogen. Diese reihen sich in den bereits bekannten Kontext ein: Sie regen nämlich nicht gerade an. Das bedeutet, dass sie ruhig ein bisschen bissiger hätten sein können. Und so plätschert alles vor sich hin, was angesichts der guten Ausgangslage sehr schade ist.

Die Kulisse entschädigt dann doch noch etwas, denn sie vermittelt ein Stück Hoffnungslosigkeit. Gemeint ist hier die Lage der Opfer, insbesondere das Erleben der realen Personen.

Fazit "Boneyard" kommt leider nicht in Fahrt.
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