Game - Simulation
Car Mechanic Simulator 2018
Car Mechanic Simulator 2018Game - Simulation | mit: Bewertung:★★★★★ Simulatoren. Ein von vielen gehasstes Genre, welches sich aber eine große Fangemeinde aufbauen konnte. Ich persönlich konnte früher auch nichts diesem Genre abgewinnen, wurde aber eines Besseren belehrt. Nun erscheint der Car Mechanic Simulator auch auf den Konsolen. Ich durfte testen, ob sich die Portierung auch wirklich lohnt. Handlung Der Spieler ist Besitzer einer kleinen Werkstatt. Man muss verschiedene Aufträge annehmen und den Alltag eines Mechanikers bewältigen. Wie üblich verfügt ein Simulator nicht gerade über eine gelungene Story, ist bei dem Genre aber auch nicht wirklich wichtig. Trailer BewertungMan beginnt wie in fast jedem Spiel mit einem Tutorial. In diesem befindet der Spieler sich in einer großen Werkstatt, welche man erkunden kann. Leider wird einem hier kaum etwas erläutert. Nur, dass man es beenden kann, indem der Spieler mit einem Auto eine Runde auf der Teststrecke dreht. Den Autos fehlt es allerdings an Öl. Nach langem Probieren habe ich es endlich geschafft, dass das Auto fahrtüchtig ist und habe gleich die Teststrecke ausprobiert. Hier wird eine Schwäche des Spieles deutlich, die Fahrphysik bzw. Steuerung. Schnelle Autos sind kaum unter Kontrolle zu bekommen, man fliegt schnell aus der Kurve und eine präzise Steuerung ist schwer möglich. Ich weiß das Hauptaugenmerk liegt auf das Reparieren der Autos, aber es gibt auch eine Rennstrecke. Schnelle Rundenzeiten sind mit der Steuerung leider sehr schwer.
Danach begann dann das eigentliche Spiel. Wir starten aber nicht mit der voll ausgestatteten Werkstatt aus dem Tutorial, sondern mit einer kleineren mit nur einer Hebebühne.
Die ersten Aufträge beschränkten sich auf Bremsen austauschen und Ölwechsel. Im Verlauf des Spieles werden diese aber immer komplexer. Zum Teil muss der komplette Motor ausgebaut werden.
Mit jedem abgeschlossenen Auftrag erhalten wir neben Geld auch Erfahrungspunkte. Im Skillbaum werden zum Beispiel Montagefertigkeiten, Hilfsmittel und Werkstatterweiterungen freigeschaltet.
Nicht jeder Auftrag verrät direkt, was gemacht werden muss. Hier hilft oft eine Runde auf der Teststrecke, der Diagnosepfad und weitere Hilfsmittel. Manche Fehler werden aber auch erst durch eine Sichtkontrolle enttarnt. Gerade bei Kleinteilen ist die Suche mühsam und kann sich in die Länge ziehen. Beim Auseinanderbauen der einzelnen Komponenten merkt der Spieler auch, dass das Spiel zuerst auf dem PC erschienen ist. Die Maussteuerung ist für so eine filigrane Aufgabe besser geeignet, aber mit etwas Übung bekommt man es mit den Sticks auch gut hin.
Bei der Demontage oder Untersuchung der Fahrzeuge kann man leider nicht beliebig raus zoomen. Stellenweise ist man so nah an den einzelnen Teilen, dass man schnell den Überblick verliert. Das Spiel selber ist sich auch nicht immer sicher, von wo man jetzt welches Teil genau ausbauen muss. Bei einer Reparatur des Getriebes zum Beispiel muss man zuerst den Anlasser entfernen. Dieser ist sehr gut vom Unterboden aus erreichbar, muss aber bei einigen Modellen unbedingt vom Motorraum aus ausgebaut werden. Die Arbeiten an sich sind vereinfacht dargestellt und nicht genau wie im wahren Leben. Dies wäre auch sonst ein zu großer Aufwand.
Beim Einbauen gibt das Spiel einem immer vor, welches Teil als Nächstes dran ist. Das verhindert den Frust, wenn man sich vertut und nochmals alles abbauen darf. Im späteren Verlauf ist es auch möglich, Autos selber zu kaufen, diese aufzubereiten und gewinnbringend wieder zu verkaufen. Außerdem kann man durch Scheunen und Schrottplätze günstig an Ersatzteile ran kommen. Es gibt auch einen Sandbox-Modus, bei dem alles am Anfang freigeschaltet ist. Für ungeduldige Spieler eine schöne Sache, ich habe mir allerdings lieber alles nach und nach erspielt. Fazit Car Mechanic Simulator ist ein guter Genrevertreter mit einigen Stärken und Schwächen. Für mich gehört er zu den besseren Simulatoren. Jeder, der gerne mal an der Konsole abschalten möchte, ist hier genau richtig.
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Danach begann dann das eigentliche Spiel. Wir starten aber nicht mit der voll ausgestatteten Werkstatt aus dem Tutorial, sondern mit einer kleineren mit nur einer Hebebühne.
Die ersten Aufträge beschränkten sich auf Bremsen austauschen und Ölwechsel. Im Verlauf des Spieles werden diese aber immer komplexer. Zum Teil muss der komplette Motor ausgebaut werden.
Mit jedem abgeschlossenen Auftrag erhalten wir neben Geld auch Erfahrungspunkte. Im Skillbaum werden zum Beispiel Montagefertigkeiten, Hilfsmittel und Werkstatterweiterungen freigeschaltet.
Nicht jeder Auftrag verrät direkt, was gemacht werden muss. Hier hilft oft eine Runde auf der Teststrecke, der Diagnosepfad und weitere Hilfsmittel. Manche Fehler werden aber auch erst durch eine Sichtkontrolle enttarnt. Gerade bei Kleinteilen ist die Suche mühsam und kann sich in die Länge ziehen. Beim Auseinanderbauen der einzelnen Komponenten merkt der Spieler auch, dass das Spiel zuerst auf dem PC erschienen ist. Die Maussteuerung ist für so eine filigrane Aufgabe besser geeignet, aber mit etwas Übung bekommt man es mit den Sticks auch gut hin.
Bei der Demontage oder Untersuchung der Fahrzeuge kann man leider nicht beliebig raus zoomen. Stellenweise ist man so nah an den einzelnen Teilen, dass man schnell den Überblick verliert. Das Spiel selber ist sich auch nicht immer sicher, von wo man jetzt welches Teil genau ausbauen muss. Bei einer Reparatur des Getriebes zum Beispiel muss man zuerst den Anlasser entfernen. Dieser ist sehr gut vom Unterboden aus erreichbar, muss aber bei einigen Modellen unbedingt vom Motorraum aus ausgebaut werden. Die Arbeiten an sich sind vereinfacht dargestellt und nicht genau wie im wahren Leben. Dies wäre auch sonst ein zu großer Aufwand.
Beim Einbauen gibt das Spiel einem immer vor, welches Teil als Nächstes dran ist. Das verhindert den Frust, wenn man sich vertut und nochmals alles abbauen darf. Im späteren Verlauf ist es auch möglich, Autos selber zu kaufen, diese aufzubereiten und gewinnbringend wieder zu verkaufen. Außerdem kann man durch Scheunen und Schrottplätze günstig an Ersatzteile ran kommen. Es gibt auch einen Sandbox-Modus, bei dem alles am Anfang freigeschaltet ist. Für ungeduldige Spieler eine schöne Sache, ich habe mir allerdings lieber alles nach und nach erspielt. Fazit Car Mechanic Simulator ist ein guter Genrevertreter mit einigen Stärken und Schwächen. Für mich gehört er zu den besseren Simulatoren. Jeder, der gerne mal an der Konsole abschalten möchte, ist hier genau richtig.