Comic - DC
Catwoman #1 - Copycats
Catwoman #1 - CopycatsComic - DC | mit: Autorin: Joëlle Jones, Zeichnungen: Joëlle Jones, Fernando BlancoBewertung:★★★★★ Die neue Solo-Serie zu Catwoman spielt genau nach Batman Band 26 und dem „Hochzeitsalbum“ zu Batman und Catwoman. Nach der überraschenden Trennung von Bruce Wayne versucht Selina Kyle in Villa Hermosa ein neues Leben zu beginnen. Sie konnte den Gedanken nicht ertragen, dass sie mit einem glücklichen Bruce Wayne der Stadt Gotham City ihren einzigen Beschützer nimmt und ist der Meinung, dass ihr sie als einzige in der Lage ist, dieses Opfer zu bringen und den Schmerz zu ertragen, wie sie ihn immer ertragen hat. Die Vorzeichen für Catwomans Alleingang sind also düster und emotional. Handlung Selina Kyle alias Catwoman hat schlaflose Tage und Nächte hinter sich, seit sie vor über einer Woche Gotham City hinter sich ließ. Im kalifornischen Villa Hermosa muss sich neben der eigenen Vergangenheit auch mit neuen Problemen beschäftigen. Plötzlich wird sie beschuldigt zwei Polizisten umgebracht zu haben und die Polizei kommt ihrer geheimen Identität auf die Schliche, durch einen zunächst anonymen Tipp. Dahinter steckt eine korrupte Politikerin, die, wie sich herausstellt, noch weit mehr Dreck am Stecken hat, als Bestechung. Und bei all dem lässt sie der Gedanke an Bruce nicht los. BewertungJoëlle Jones startet mit Catwoman #1 – Copycats eine interessante, neue Soloreihe und baut dabei clever auf der bekannten Back-Story der Katze auf. In erster Linie haben mir der sehr kohärente Verlauf des Comics und die zeichnerische Zusammensetzung gefallen. Die Zeichnungen, teils ebenfalls von Joëlle Jones, sind sehr fein anzusehen, detailliert und doch künstlerisch spannend, in einem dezenten Ansatz von Pop-Art-Stil. Vor allem ist hervorragend gelöst worden, wie sich Rückblenden (gezeichnet von Fernando Blanco) stilistisch vom restlichen Comic abheben, ohne dabei zu auffällig herauszustechen. Ebenso clever gelöst ist in dieser Sammelausgabe (US-Hefte #1-6) die Einteilung in einzelne Kapitel, deren Überschriften und Übersicht der Mitwirkenden direkt in die ersten Panels des jeweiligen, neuen Kapitels eingearbeitet sind. Das hält den Lesefluss angenehm aufrecht.
Die Geschichte, die in diesem Band präsentiert wird, ist oberflächlich betrachtet mittelmäßig. Eine korrupte Politikerin, bestochene Polizei, ein illegales Arzneimittelchen, dass Alten neue Kraft gibt und so Macht und Reichtum der genannten Politikerin sichert. All das ist nicht vollkommen neu. Interessant wird der Band durch die kleinen Geschichten dazwischen. Selina Kyle verarbeitet nach wie vor ihre Trennung von Batman und ihre Schlaflosigkeit sorgt für tiefgründigere Momente. Ihre inneren Konflikte und die Emotion unter ihrer rauen Schale werden deutlich, vor allem in der Beziehung zu ihrer Schwester.
Insgesamt werden einige Themen angesprochen, die in der Geschichte der Selina Kyle wichtig sind. Leider fehlen hier und da ein paar Namen und Zusammenhänge, wenn man, wie ich, kein langjähriger Catwoman-Leser ist. Es wird nicht immer ganz deutlich, wen sie nun schon länger kennt oder wer einfach durch ihre kesse, direkte Art umgehend angesprochen wird, wie eine alte Bekanntschaft. Das hat das Lesevergnügen aber nur minimal beeinträchtigt. Fazit Catwoman #1 – Copycats ist ein toller Comic, der gleichzeitig eine Weiterführung der Geschichte der Katze von Gotham City ist, aber aufgrund des neuen Schauplatzes eben doch wie ein Neuanfang wirkt. Gemeinsam mit Selina Kyle können Leserinnen und Leser selbst den Neustart wagen und erfahren, dass es eben doch gar nicht so einfach ist, sein altes Leben hinter sich zu lassen.
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Die Geschichte, die in diesem Band präsentiert wird, ist oberflächlich betrachtet mittelmäßig. Eine korrupte Politikerin, bestochene Polizei, ein illegales Arzneimittelchen, dass Alten neue Kraft gibt und so Macht und Reichtum der genannten Politikerin sichert. All das ist nicht vollkommen neu. Interessant wird der Band durch die kleinen Geschichten dazwischen. Selina Kyle verarbeitet nach wie vor ihre Trennung von Batman und ihre Schlaflosigkeit sorgt für tiefgründigere Momente. Ihre inneren Konflikte und die Emotion unter ihrer rauen Schale werden deutlich, vor allem in der Beziehung zu ihrer Schwester.
Insgesamt werden einige Themen angesprochen, die in der Geschichte der Selina Kyle wichtig sind. Leider fehlen hier und da ein paar Namen und Zusammenhänge, wenn man, wie ich, kein langjähriger Catwoman-Leser ist. Es wird nicht immer ganz deutlich, wen sie nun schon länger kennt oder wer einfach durch ihre kesse, direkte Art umgehend angesprochen wird, wie eine alte Bekanntschaft. Das hat das Lesevergnügen aber nur minimal beeinträchtigt. Fazit Catwoman #1 – Copycats ist ein toller Comic, der gleichzeitig eine Weiterführung der Geschichte der Katze von Gotham City ist, aber aufgrund des neuen Schauplatzes eben doch wie ein Neuanfang wirkt. Gemeinsam mit Selina Kyle können Leserinnen und Leser selbst den Neustart wagen und erfahren, dass es eben doch gar nicht so einfach ist, sein altes Leben hinter sich zu lassen.