Game - Strategie
Charterstone
CharterstoneGame - Strategie | mit: Feuerland SpieleBewertung:★★★★★ Das Brettspiel „Charterstone“ ist ein sogenanntes Legacy-Game. Das heißt so viel, dass man mit seinen Entscheidungen einen dauerhaften Einfluss auf die folgenden Partien nimmt. In „Charterstone“ werden wir dazu aufgefordert, Dinge zu beschriften oder zu bekleben. Nach 12 Runden ist dann ein individuelles Spiel entstanden.
Handlung Ein fruchtbares und florierendes Grüntal wird schon seit Jahrhunderten von einem König regiert und nun fordert er einen bis sechs Spieler dazu auf, die Grenzen zu erschließen. Jeder Teilnehmer dieser Aufbauexpedition erhält einen Ortsteil (Charter). In diesem baut er Gebäude, die natürlich von der Gemeinschaft genutzt werden können. Errichtete Häuser sind Felder, die genutzt werden müssen, um den Sieg zu erlangen. In insgesamt 12 Runden werden es die neuen Siedler endlich geschafft haben, eine große Stadt zu errichten. Diese besteht nun aus vielen unterschiedlichen Aktionsmöglichkeiten.
Aber keine Angst, denn nach den besagten 12 Runden kann „Charterstone“ weiter gespielt werden, denn nun hält der Besitzer ein einzigartiges Workerplacement-Spiel in den Händen.Bewertung„Charterstone“ kann von ein, zwei, drei, vier, fünf oder sechs Leuten gespielt werden. Empfehlenswert ist eine Mindestanzahl von 4 Anwesenden. Es wird uns zwar ein Automa angeboten, der viele Dinge übernimmt, aber dieser frisst leider auch eine Menge Zeit und drückt einfach auf die Stimmung, wenn zu viele ersetzt werden müssen. Es geht dann einfach einiges verloren. Daher versucht eine etwas größere Truppe zusammenzubringen und dann werdet ihr viel Spaß haben. Wenn die Erfahrung mit Brettspielen vorhanden ist, eignet sich „Charterstone“ sogar für die Familie.
Es ist aber das mitgegebene Material, welches zu überzeugen weiß und einen erheblichen Anteil am Spaßfaktor hat. Die Münzen, die Aufkleber oder einfach das tolle Artwork lassen unsere Herzen höher schlagen und alleine die Neugierde feuert den Abtenteuergeist an, sodass man einfach weiter zocken muss. Ich weiß nicht, wie mutig ihr an ein Legacy-Titeln heran geht, aber ich für meinen Teil bin in den ersten Momenten noch recht schüchtern, wenn es um das Aufkleben von Stickern geht. Im Laufe der Zeit werde ich zwar lockerer aber wenn man bedenkt, dass das alles für die Ewigkeit bleibt, dann können schon die Finger wackeln. Zum Glück hat der Feuerland-Verlag das „
Recharge Pack“ herausgebracht. In diesem findet sich das komplette Spielmaterial noch einmal. Es ist ausdrücklich keine Erweiterung zum Hauptteil, sondern es ist quasi „Charterstone“ noch einmal. Daher ist es auch schön, dass das Feld auf der Vor- und Rückseite mit der gleichen Karte bedruckt ist. Wenn man so will, hat man am Ende zwei Spiele in einem Karton. Tolle Sache!
Die Regeln sind nicht zu komplex. Der Einstieg ist dementsprechend recht einfach, sodass man einfach drauf los spielen kann. Dennoch solltet ihr alles ganz genau lesen, sonst funktioniert es natürlich nicht. Daher eignet sich „Charterstone“ auch für Familien, sofern es einen erfahrenen Gamer gibt, der die ganze Sache im Blick hat. Auch wenn nicht alle 12 Partien in einem überschaubaren Zeitabschnitt durchgeführt werden können, ist das kein Beinbruch, denn rein theoretisch (so zumindest meine Annahme, da ich es so nicht ausprobiert habe), könnt ihr euch 1 Jahr (oder mehr) Zeit geben. Natürlich ist der Spaßfaktor größer, sofern man es doch in einem kürzeren Abstand „hinter sich bringt“.
Und zum Schluss noch ganz wichtig: Auch wenn alle zusammen in einem Dorf wohnen und zusammen alles nutzen können, es gibt immer nur einen Gewinner...
Fazit „Charterstone“ überzeugt durch seine liebevolle Gestaltung und ist das perfekte Brettspiel, wenn man in einer größeren Gruppe zusammen ist.
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Handlung Ein fruchtbares und florierendes Grüntal wird schon seit Jahrhunderten von einem König regiert und nun fordert er einen bis sechs Spieler dazu auf, die Grenzen zu erschließen. Jeder Teilnehmer dieser Aufbauexpedition erhält einen Ortsteil (Charter). In diesem baut er Gebäude, die natürlich von der Gemeinschaft genutzt werden können. Errichtete Häuser sind Felder, die genutzt werden müssen, um den Sieg zu erlangen. In insgesamt 12 Runden werden es die neuen Siedler endlich geschafft haben, eine große Stadt zu errichten. Diese besteht nun aus vielen unterschiedlichen Aktionsmöglichkeiten.
Aber keine Angst, denn nach den besagten 12 Runden kann „Charterstone“ weiter gespielt werden, denn nun hält der Besitzer ein einzigartiges Workerplacement-Spiel in den Händen.Bewertung„Charterstone“ kann von ein, zwei, drei, vier, fünf oder sechs Leuten gespielt werden. Empfehlenswert ist eine Mindestanzahl von 4 Anwesenden. Es wird uns zwar ein Automa angeboten, der viele Dinge übernimmt, aber dieser frisst leider auch eine Menge Zeit und drückt einfach auf die Stimmung, wenn zu viele ersetzt werden müssen. Es geht dann einfach einiges verloren. Daher versucht eine etwas größere Truppe zusammenzubringen und dann werdet ihr viel Spaß haben. Wenn die Erfahrung mit Brettspielen vorhanden ist, eignet sich „Charterstone“ sogar für die Familie.
Es ist aber das mitgegebene Material, welches zu überzeugen weiß und einen erheblichen Anteil am Spaßfaktor hat. Die Münzen, die Aufkleber oder einfach das tolle Artwork lassen unsere Herzen höher schlagen und alleine die Neugierde feuert den Abtenteuergeist an, sodass man einfach weiter zocken muss. Ich weiß nicht, wie mutig ihr an ein Legacy-Titeln heran geht, aber ich für meinen Teil bin in den ersten Momenten noch recht schüchtern, wenn es um das Aufkleben von Stickern geht. Im Laufe der Zeit werde ich zwar lockerer aber wenn man bedenkt, dass das alles für die Ewigkeit bleibt, dann können schon die Finger wackeln. Zum Glück hat der Feuerland-Verlag das „
Recharge Pack“ herausgebracht. In diesem findet sich das komplette Spielmaterial noch einmal. Es ist ausdrücklich keine Erweiterung zum Hauptteil, sondern es ist quasi „Charterstone“ noch einmal. Daher ist es auch schön, dass das Feld auf der Vor- und Rückseite mit der gleichen Karte bedruckt ist. Wenn man so will, hat man am Ende zwei Spiele in einem Karton. Tolle Sache!
Die Regeln sind nicht zu komplex. Der Einstieg ist dementsprechend recht einfach, sodass man einfach drauf los spielen kann. Dennoch solltet ihr alles ganz genau lesen, sonst funktioniert es natürlich nicht. Daher eignet sich „Charterstone“ auch für Familien, sofern es einen erfahrenen Gamer gibt, der die ganze Sache im Blick hat. Auch wenn nicht alle 12 Partien in einem überschaubaren Zeitabschnitt durchgeführt werden können, ist das kein Beinbruch, denn rein theoretisch (so zumindest meine Annahme, da ich es so nicht ausprobiert habe), könnt ihr euch 1 Jahr (oder mehr) Zeit geben. Natürlich ist der Spaßfaktor größer, sofern man es doch in einem kürzeren Abstand „hinter sich bringt“.
Und zum Schluss noch ganz wichtig: Auch wenn alle zusammen in einem Dorf wohnen und zusammen alles nutzen können, es gibt immer nur einen Gewinner...
Fazit „Charterstone“ überzeugt durch seine liebevolle Gestaltung und ist das perfekte Brettspiel, wenn man in einer größeren Gruppe zusammen ist.