Comic - Marvel
Conan der Barbar 1: Leben und Tod des Barbaren
Conan der Barbar 1: Leben und Tod des BarbarenComic - Marvel | mit: Jason Aaron, Mahmud Asrar u.a.Bewertung:★★★★★ Da ist er wieder. Die Rede ist von Conan der Barbar, einer der wichtigsten Helden des Fantasy Genres. Bereits im Dezember 1932 gab es die erste Prosa-Erzählung über Conan. Robert E. Howard, der sich leider schon mit 30 Jahren das Leben genommen hat, ist der geistige Vater der bis heute überdauernden Saga. In den 80er Jahren trug die Filmwelt mit Arnold Schwarzenegger dazu bei, dass Conan ein weltweiter Begriff wurde. Handlung Conan ist ein Kämpfer. Wenn er nichts bekriegen kann, ist er unglücklich. Seine Kraft ist mit einer Naturgewalt gleichzusetzen. Er schlüpft dabei in unterschiedliche Rollen. Mal ist er ein Krieger, Dieb, Pirat, Rächer oder König. Alle Aufgaben haben einen Hang zur Gewalt. Seine Abenteuer führen ihn über den Schwarzen Fluss, auf den Thron Aquilonias und an den Galgen. Doch nun macht sich ein neuer, mächtiger Feind auf, der Conan schon sein ganzes Leben lang beobachtet hat. Dieser ist hinter dem Blut des Recken her…Bewertung„Conan der Barbar 1: Leben und Tod des Barbaren“ hat mich positiv überrascht. Der Comic hat richtig viel Spaß gemacht, weil er vielschichtig ist. Es ist nicht nur das plumpe drauf Rumgehaue, sondern auch ein psychologisches Abbild eines Kriegers. Genauso wie die Filmfigur Rambo hat er gelernt, zu kämpfen. Kein Wunder, denn er wurde auf dem Schlachtfeld geboren, wie wir gleich am Anfang sehen können. Über seine Mutter erfahren wir nur, dass sie hochschwanger ein Schwert in der Hand trug und den Feind attackierte. Wer so auf die Welt kommt und ein solches Volk sein eigen nennt, aus dem wird halt kein braver Schuljunge.
Dennoch hat der Titelheld einen moralischen Kompass. Das sehen wir, als er sich (wiederwillig) den Pikten anschließt und sie dabei unterstützt, gemeingefährliche Schlangen abzuschlachten. Eine von vielen Prüfungen, die Conan bestehen muss. Zwischendurch verliert man schon fast den Faden, da auch die Alterssprünge genauso irrational daherkommen, wie die vielen Schauplätze der Handlung. Mal kämpft er dort und mal hier. Doch zwei Kinder holen uns wieder ab und so erkennt der Leser, dass es doch einen zusammenhängenden Plot gibt. Diese Reise ohne Ziel, mit dem kleinen aber feinen Twist hat mir sehr gut gefallen.
Das optische Erscheinungsbild ist gewalttätig. Nicht, dass es einen kolossalen Ausdruck hat, sondern die Gewalt an sich steht im Fokus. Dazu sind die Panels dunkel gehalten, die Konturen sind so rau, wie die Geschichte und das Blut fließt in Strömen. Dabei wird der Bogen nie überspannt, sodass das Fantasy-Abenteuer in einem realen Kontext sein zu Hause findet. Festhalten kann ich, dass „Conan der Barbar 1: Leben und Tod des Barbaren“ nicht nur gut zu lesen ist, sondern auch angenehm gestaltet wurde.
Da ich ein Neueinstiger der Reihe bin, kann ich den Werbespruch „Für Neueinsteiger“ vom Panini Verlag unterschreiben. Ich kam sehr gut in die Handlung rein. Ich denke die eingefleischten Fans finden noch die ein oder andere Anspielung auf vergangene Abenteuer, sodass es eine runde Sache sein dürfte. Fazit „Conan der Barbar 1: Leben und Tod des Barbaren“ ist ein guter Auftakt für den bedingungslosen Krieger!
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Dennoch hat der Titelheld einen moralischen Kompass. Das sehen wir, als er sich (wiederwillig) den Pikten anschließt und sie dabei unterstützt, gemeingefährliche Schlangen abzuschlachten. Eine von vielen Prüfungen, die Conan bestehen muss. Zwischendurch verliert man schon fast den Faden, da auch die Alterssprünge genauso irrational daherkommen, wie die vielen Schauplätze der Handlung. Mal kämpft er dort und mal hier. Doch zwei Kinder holen uns wieder ab und so erkennt der Leser, dass es doch einen zusammenhängenden Plot gibt. Diese Reise ohne Ziel, mit dem kleinen aber feinen Twist hat mir sehr gut gefallen.
Das optische Erscheinungsbild ist gewalttätig. Nicht, dass es einen kolossalen Ausdruck hat, sondern die Gewalt an sich steht im Fokus. Dazu sind die Panels dunkel gehalten, die Konturen sind so rau, wie die Geschichte und das Blut fließt in Strömen. Dabei wird der Bogen nie überspannt, sodass das Fantasy-Abenteuer in einem realen Kontext sein zu Hause findet. Festhalten kann ich, dass „Conan der Barbar 1: Leben und Tod des Barbaren“ nicht nur gut zu lesen ist, sondern auch angenehm gestaltet wurde.
Da ich ein Neueinstiger der Reihe bin, kann ich den Werbespruch „Für Neueinsteiger“ vom Panini Verlag unterschreiben. Ich kam sehr gut in die Handlung rein. Ich denke die eingefleischten Fans finden noch die ein oder andere Anspielung auf vergangene Abenteuer, sodass es eine runde Sache sein dürfte. Fazit „Conan der Barbar 1: Leben und Tod des Barbaren“ ist ein guter Auftakt für den bedingungslosen Krieger!