Comic - Fantasy
Cruella de Vil – Eine Disney Villains Graphic Novel
Cruella de Vil – Eine Disney Villains Graphic NovelComic - Fantasy | mit: Serena Valentino (Autor), Walt Disney (Autor),Bewertung:★★★★★ Die Reihe Disney Villains schlägt wieder zu. Die Fans können sich entscheiden zwischen Comic und Buch oder beides, natürlich. Eine kleine Recherche auf der Seite vom Verlag "Carlsen" hat allerdings ergeben, dass es noch nicht so viele grafische Umsetzungen gegeben hat. Daher ist es um so wichtiger, dass wir einen Blick in die gemachten Blätter aus dem Märchenwald von Walt Disney werfen. Wie es mir gefallen habt, erfahrt ihr weiter unten. Handlung Man glaubt, die Geschichte zu kennen: ein glückliches junges Paar, 101 Dalmatiner und eine Frau, die entschlossen ist, sie in einen perfekt gefleckten Pelzmantel zu verwandeln. Aber wer ist dieses Monster, diese teuflische Diva, dieses böse Wesen? Wer ist die Frau, die hinter all dem steckt? Vor dem Autounfall, vor der Entführung der Hunde und bevor Pelze ihre einzige wahre Liebe wurden, gab es eine andere Geschichte. Dies ist die Geschichte von Cruella De Vil - in ihren eigenen Worten.BewertungIch mag Geschichten hinter den Geschichten. Ich denke, dass der ganze Nerdkomsmos darauf aufbaut. Nehmen wir zum Beispiel "Game of Thrones". Dort können sie noch hundert Serien drehen und ich würde sie alle sehen wollen. Es soll sogar noch etwas geben, dass hört auf Krieg der Sterne und wird auch gerade ausgeschlachtet. Was nicht ausgeschlachtet wird, sind die großen Filme von Disney. Hier wird mit den Villains Titeln echter Mehrwert geschaffen. Die Charaktere, die Bösewichter kommen zu Wort und es wird aus deren Sicht erzählt.
In Falle von Cruella De Vil gibt es einige Momente, die uns fast erstarren lassen. Mein persönlicher Lieblingsmoment ist die Szene mit der neuen Haarpracht. Die hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings, und das treibt das ganz Buch mit sich, hätte ich mir es insgesamt noch ein wenig düsterer erwartet. Sicherlich sind die Farben dunkel und in einem markanten Rotton gehalten, dennoch ginge sicherlich mehr. Aber zum Look verliere ich nachher noch ein paar Worte.
Die Verwandlungsgeschichte weiß aber ihre klassischen Höhepunkte auf. Überraschendes kommt nicht zu Tage. Die Spannung wird eher dahingehend aufgebaut, bis gewisse Meilensteine erreicht sind und wie sie entsprechend umgesetzt sind. Die Frisur ist ein Beispiel dafür. Den Unterschied zwischen Comic und Roman kann ich nun nicht weiter erläutern, weil er mir einfach nicht bekannt ist, ich habe den Roman nicht gelesen. Nach dem Comic, werde ich dafür auch keine Energie mehr verwenden. Es reicht für mich.
Optisch konnte mich die Ausgabe nicht ganz vom Hocker reißen. Zunächst war ich beim aufmachen fast schon geschockt. Das Papier bei Carlsen hat schon Tradition. Wenn ich zum Beispiel an "Der Boxer" und Co von Reinhard Kleist denke, da fiel mir dieser Umstand in Graphic Novels aus besagtem Verlagshaus schon recht früh ins Auge. Das finde ich auch nicht sonderlich schlimm. Raue Storys können auch entsprechend abgedruckt werden. Allerdings hat mich der Zeichenstil, eine Mischung aus Semi-Funny und ein Versuch von Böshaftigkeit, schlussendlich nicht vom Hocker gerissen. Sicherlich gehöre ich nicht zur primären Zielgruppe, die mehr mit den Mangaeinflüssen umgehen kann, aber als ehemaliger Kinobesucher von "101 Dalmatiner" habe ich die Ausgabe mit einem besonderen Interesse verfolgt.
Fazit "Cruella De Vil" ist inhaltlich ein gutes Buch für seine Zielgruppe. Optisch hat es mir persönlich nicht so gefallen, dennoch erkenne ich mein Alter an und gebe dem Werk gutgemeinte vier von fünf Sternen.
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In Falle von Cruella De Vil gibt es einige Momente, die uns fast erstarren lassen. Mein persönlicher Lieblingsmoment ist die Szene mit der neuen Haarpracht. Die hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings, und das treibt das ganz Buch mit sich, hätte ich mir es insgesamt noch ein wenig düsterer erwartet. Sicherlich sind die Farben dunkel und in einem markanten Rotton gehalten, dennoch ginge sicherlich mehr. Aber zum Look verliere ich nachher noch ein paar Worte.
Die Verwandlungsgeschichte weiß aber ihre klassischen Höhepunkte auf. Überraschendes kommt nicht zu Tage. Die Spannung wird eher dahingehend aufgebaut, bis gewisse Meilensteine erreicht sind und wie sie entsprechend umgesetzt sind. Die Frisur ist ein Beispiel dafür. Den Unterschied zwischen Comic und Roman kann ich nun nicht weiter erläutern, weil er mir einfach nicht bekannt ist, ich habe den Roman nicht gelesen. Nach dem Comic, werde ich dafür auch keine Energie mehr verwenden. Es reicht für mich.
Optisch konnte mich die Ausgabe nicht ganz vom Hocker reißen. Zunächst war ich beim aufmachen fast schon geschockt. Das Papier bei Carlsen hat schon Tradition. Wenn ich zum Beispiel an "Der Boxer" und Co von Reinhard Kleist denke, da fiel mir dieser Umstand in Graphic Novels aus besagtem Verlagshaus schon recht früh ins Auge. Das finde ich auch nicht sonderlich schlimm. Raue Storys können auch entsprechend abgedruckt werden. Allerdings hat mich der Zeichenstil, eine Mischung aus Semi-Funny und ein Versuch von Böshaftigkeit, schlussendlich nicht vom Hocker gerissen. Sicherlich gehöre ich nicht zur primären Zielgruppe, die mehr mit den Mangaeinflüssen umgehen kann, aber als ehemaliger Kinobesucher von "101 Dalmatiner" habe ich die Ausgabe mit einem besonderen Interesse verfolgt.
Fazit "Cruella De Vil" ist inhaltlich ein gutes Buch für seine Zielgruppe. Optisch hat es mir persönlich nicht so gefallen, dennoch erkenne ich mein Alter an und gebe dem Werk gutgemeinte vier von fünf Sternen.