Buch - Thriller
Das Haus am Rand der Klippen
Das Haus am Rand der KlippenBuch - Thriller | mit: Lucy Clarke (Autorin)Bewertung:★★★★★ Die Autorin Lucy Clarke ist mit einem professionellen Windsurfer verheiratet und verbringt die meiste Zeit am Meer. Das Familienleben spiegelt sich, zumindest wenn es um die Handlungen geht, in ihren Büchern wieder. „Das Haus am Rand der Klippen“ spielt ebenso wie „Die Bucht, die im Mondlicht, versank“ am Ozean. Das Meer ist nicht nur der Stoff von Clarke, sondern eine Einladung für die Weckung innerer Sehnsüchte, sodass ein Roman stets eine besondere Atmosphäre durch die unterschiedlichen Gezeiten bekommt. Die daraus resultierende Erwartungshaltung konnte „Das Haus am Rand der Klippen“ größtenteils gerecht werden. Handlung Ellie erfüllt sich einen großen Traum, indem sie ein Haus am Rand der Klippen kauft. Das Schicksal schlägt allerdings eiskalt zu. Ihre Ehe zersplittert, sie ist pleite und ihr Verlag drängt darauf, dass sie ihr nächstes Buch veröffentlicht. Eigentlich kein Problem für die Schriftstellerin, wäre da nicht die Schreibblockade und die langen Nächte. Die Schlaflosigkeit plagt sie nämlich. Ihre Nerven liegen nicht nur sprichwörtlich blank. Der Abgabetermin rückt immer näher, von dem ihre ganze Existenz abhängt. Vielleicht fühlt sie sich wegen dem Stress beobachtet, doch als sie von einer Reise wiederkommt, spürt sie schon beim Betreten ihres Hauses, dass etwas anders ist. Es war jemand in der Wohnung, der ihr schlimmes Geheimnis entdeckt hat…Bewertung„Das Haus am Rand der Klippen“ braucht einen Moment, bis es in Fahrt kommt. Auch sonst legt sich die Spannung eher wie ein sanfter Schleier über die Handlung. Sie ist da, sie ist spürbar, ist aber nur bedingt greifbar. Allerdings ist der Roman sehr atmosphärisch geschrieben. Und das ist auch seine große Stärke.
Darüber hinaus sind es die Überraschungen, die überzeugen können. Nur selten kann man sich vorab einen Reim auf die Lösung machen. So oder so, ich denke, dass ein jeder dann doch ins Staunen versetzt wird. An dieser Stelle noch der Hinweis, dass Ihr auf jeden Fall den Epilog lesen müsst, da auch dort etwas Unerwartetes wartet. Der Schreistil von Lucy Clarke ist sehr bildhaft. Sie taucht sogar ins poetische ab, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Außerdem schreibt sie in der Ich-Perspektive. Kleine Abstriche muss man allerdings in der Gestaltung der Charakter hinnehmen. Sie wirkten nicht gänzlich charismatisch, andere werden das anders sehen, aber bei mir hat es nicht ganz klick gemacht.
Wenn ich abschließend alle Bücher von Lucy Clarke vergleiche, dann liegt der Roman, obwohl er nicht schlecht ist, hinter den vorherigen. Fazit „Das Haus am Rand der Klippen“ ist ein gutes Buch, welches trotz kleiner Abstriche gut unterhält.
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Darüber hinaus sind es die Überraschungen, die überzeugen können. Nur selten kann man sich vorab einen Reim auf die Lösung machen. So oder so, ich denke, dass ein jeder dann doch ins Staunen versetzt wird. An dieser Stelle noch der Hinweis, dass Ihr auf jeden Fall den Epilog lesen müsst, da auch dort etwas Unerwartetes wartet. Der Schreistil von Lucy Clarke ist sehr bildhaft. Sie taucht sogar ins poetische ab, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Außerdem schreibt sie in der Ich-Perspektive. Kleine Abstriche muss man allerdings in der Gestaltung der Charakter hinnehmen. Sie wirkten nicht gänzlich charismatisch, andere werden das anders sehen, aber bei mir hat es nicht ganz klick gemacht.
Wenn ich abschließend alle Bücher von Lucy Clarke vergleiche, dann liegt der Roman, obwohl er nicht schlecht ist, hinter den vorherigen. Fazit „Das Haus am Rand der Klippen“ ist ein gutes Buch, welches trotz kleiner Abstriche gut unterhält.