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DC-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezember 2019
Achtung dieser Text enthält viele Spoiler!
DC-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezember 2019
Das Zauberwort im Dezember lautet "Batman Detective Comics #1000". Ja, es ist geschafft!
Justice League #11
Diese Ausgabe enthält drei US-Comics, kommt also mit satten 76 Seiten daher. Und das ist auch gut so, denn die Helden von der Erde erfahren von der sechsten Dimension und dringen in diese ein. Zumindest macht sich Superman ganz zum Schluss allein in diese auf und der Leser erfährt, dass es eine Falle war, um ihn gefangen zu halten. Vorab gab es noch eine kleine Lagebesprechung auf der Karte des Multiversum, da wurden bei mir Erinnerungen an den Comic „The Multiversity“ von Grant Morrison geweckt. Na gut, die Darstellung vom DC-Kosmos findet ihr auch so im Internet. Und dann wird es noch verrückter, als ein neuer Superman wiederauftaucht und die Justice League in eine andere Welt lockt und dort den Sieg verkündet. Auflösung gibt es aber erst im nächsten Heft.
Damit aber noch lange nicht genug, der Inhalt der laufenden Nummer 11 könnte einen ganzen Spielfilm füllen. Lex Luthor und Martin Manhunter stellen fest, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, sich bereits als Kinder begegnet sind und dass insbesondere die Familiengeschichte von Lex noch viel weiter zurückgeht und sich seine Ahnen bereits mit der Totalität beschäftigt hatten. Und wem das noch nicht genug ist: Brainiac und Luthor hatten ebenfalls eine kleine Auseinandersetzung. Diese war aber eher so eine Art Teamfindungstag.
Fazit:
Eine Menge Stoff, der interessant erzählt ist und einfach großen Spaß gemacht hat. Bitte mehr davon!
Aussicht:
Der neue Superman zeigt die idyllische Erde. Doch ist er es wirklich? Und was musste geopfert werden, um solch eine Welt entstehen zu lassen?
Batman Detective Comics #33
Als Extra gibt es das Batman-Album und sogar zwei Stickertüten. Wunderbar, weckt in mir wieder die Sammelleidenschaft und macht meinen Geldbeutel kleiner. Batman bekommt es zunächst mit einem mysteriösen Fledermaussterben zu tun. Ganze Kolonien sterben und er weiß nicht warum. Unterdessen taucht Arkham Knight – bekannt aus der Gamewelt – auf. In der normalen DC-Comic-Realität hatte er, bis auf das Comic zum Spiel, noch keinen Auftritt. Sein Start kann sich sehen lassen. Bei einer wilden Ballerei in einem Park erleidet der dunkler Ritter Verletzungen. Komischerweise nicht von handelsüblichen Kugeln, sondern von abgeschossenen Pfeilen, die seinen Schutzanzug durchdringen konnten. Bruce steht vor einem Rätsel. Robin will ihn unterstützen und sucht nach Wrackteilen im Meer um weitere Hinweise einzusammeln. Doch das Unterfangen entpuppt sich als Falle und der rote Prinz von Gotham wird gefangen genommen. Auf dem letzten Panel zeigen sich noch einige Schurken, die gemeinsame Sache mit dem neuen Ritter machen.
Fazit:
Guter Start in ein neues Batman-Kapitel.
Aussicht:
Wer steckt hinter Arkham Knight? Und warum will er Gotham von Batman befreien?
Batman Detective Comics #1000
+++ ACHTUNG: IN DEM TEXT GIBT ES EINEN STAR WARS SPOILER! +++
Die Nummer 1000 ist nicht die laufende Panini Nummerierung, sondern ist die von den US-Ausgaben. Es ist wirklich geschafft, die drei Nullen stehen hinter der eins. Daher gibt es eine Sonderausgabe, die nichts mit der normalen Realität zu tun hat, in der sich kreative Köpfe die Klinke in die Hand geben und ein paar Storys auf die Beine stellen. Im Jahr 1937 ging es los. Batman kam aber erst im Jahr 1939 hinzu in US-Detective Comics #27.
Der Inhalt kommt unterschiedlich daher. Wie es in Sammelalben nun einmal so ist, hat jeder seine Lieblinge und der Nächste findet wieder andere Geschichten gut. Genauso ging es mir auch. Daher wollte ich nur ein paar ansprechen. „Längster Fall“ zeigte Batman in Funktion eines Detektives und die Auflösung war, dass er getestet wurde. In „Das Souvenir“ kaufte er sich die Mordwaffe seiner Eltern und schmolz sie ein, um zukünftig sein Herz zu schützen. „Zurück nach Crime Alley“ konfrontiert Bruce mit den Folgen seiner Taten. Geht er gegen normale Kriminelle zu rigoros vor? Eine Antwort gibt es nicht direkt, das liegt im Auge des Lesers. Dann gibt es noch einen Blick in die Zukunft, als sich der Pinguin und Wayne in einem Rollstuhl begegnen. Die alten Knacker blicken zurück auf ihre Geschichte. Und weil es gerade modern ist, dass alle Kinder und Enkelkinder haben (Star Wars) hat auch der Held zusammen mit Catwoman eine Tochter und die sehen die Leiche von Joker Junior.
Fazit:
Die Sonderausgabe kommt wuchtig daher und hat viele Treffer unter den vielen kleinen Geschichten.
Batman #33
Bruce Wayne, der Beschützer von Gotham, ist an eine Maschine angeschlossen, die ihn mit Furchtgas versorgt. Er bekommt daher Albträume, die sich mit seiner großen Liebe Catwoman beschäftigen. Im ersten Kapitel stellt kein geringerer als Question der Katze Fragen. Am Ende bleibt eine entscheidende Frage allerdings offen im Raum stehen. Im zweiten Abschnitt geht es mal nicht um die Liebe, sondern um eine wilde Verfolgungsjagd. Batman versucht einen Gauner mit Maske zu erwischen. Es wird dabei kaum gesprochen, die Action steht im Vordergrund. Am Ende, als die Hüllen fallen, ist es der Joker, der von Batman verfolgt wurde. Im letzten Band, der etwas cartoonhafter gezeichnet wurde, wird eine Rolle rückwärts gemacht und die Jungesellenabschiede von Bruce und Selina gezeigt. Die Damen vergnügen sich stark alkoholisiert in der Festung der Einsamkeit und die Jungs versuchen das Verbrechen mal einen Tag nicht zur Strecke zu bringen und sprechen recht wortkarg beim Dinner und beim Schach miteinander. Das letzte Panel zeigt dann noch einmal Batman, der an der besagten Maschine angeschlossen ist.
Fazit:
Das Thema Catwoman und Batman wird einfach nicht langweilig und die besondere Beziehung zwischen den beiden kann gerne noch öfters zum Thema werden.
Aussicht:
Es ist an der Zeit aufzuwachen. Batman erwartet dann aber eine Welt, die anders ist, als er erwartet hat. Jim Gordon wendet sich zum Beispiel von ihm ab und sein Vater tut sich mit Bane zusammen.
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DC-/PANINI-COMICHEFTE RÜCKSCHAU Dezember 2019
Das Zauberwort im Dezember lautet "Batman Detective Comics #1000". Ja, es ist geschafft!
Justice League #11
Diese Ausgabe enthält drei US-Comics, kommt also mit satten 76 Seiten daher. Und das ist auch gut so, denn die Helden von der Erde erfahren von der sechsten Dimension und dringen in diese ein. Zumindest macht sich Superman ganz zum Schluss allein in diese auf und der Leser erfährt, dass es eine Falle war, um ihn gefangen zu halten. Vorab gab es noch eine kleine Lagebesprechung auf der Karte des Multiversum, da wurden bei mir Erinnerungen an den Comic „The Multiversity“ von Grant Morrison geweckt. Na gut, die Darstellung vom DC-Kosmos findet ihr auch so im Internet. Und dann wird es noch verrückter, als ein neuer Superman wiederauftaucht und die Justice League in eine andere Welt lockt und dort den Sieg verkündet. Auflösung gibt es aber erst im nächsten Heft.
Damit aber noch lange nicht genug, der Inhalt der laufenden Nummer 11 könnte einen ganzen Spielfilm füllen. Lex Luthor und Martin Manhunter stellen fest, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, sich bereits als Kinder begegnet sind und dass insbesondere die Familiengeschichte von Lex noch viel weiter zurückgeht und sich seine Ahnen bereits mit der Totalität beschäftigt hatten. Und wem das noch nicht genug ist: Brainiac und Luthor hatten ebenfalls eine kleine Auseinandersetzung. Diese war aber eher so eine Art Teamfindungstag.
Fazit:
Eine Menge Stoff, der interessant erzählt ist und einfach großen Spaß gemacht hat. Bitte mehr davon!
Aussicht:
Der neue Superman zeigt die idyllische Erde. Doch ist er es wirklich? Und was musste geopfert werden, um solch eine Welt entstehen zu lassen?
Batman Detective Comics #33
Als Extra gibt es das Batman-Album und sogar zwei Stickertüten. Wunderbar, weckt in mir wieder die Sammelleidenschaft und macht meinen Geldbeutel kleiner. Batman bekommt es zunächst mit einem mysteriösen Fledermaussterben zu tun. Ganze Kolonien sterben und er weiß nicht warum. Unterdessen taucht Arkham Knight – bekannt aus der Gamewelt – auf. In der normalen DC-Comic-Realität hatte er, bis auf das Comic zum Spiel, noch keinen Auftritt. Sein Start kann sich sehen lassen. Bei einer wilden Ballerei in einem Park erleidet der dunkler Ritter Verletzungen. Komischerweise nicht von handelsüblichen Kugeln, sondern von abgeschossenen Pfeilen, die seinen Schutzanzug durchdringen konnten. Bruce steht vor einem Rätsel. Robin will ihn unterstützen und sucht nach Wrackteilen im Meer um weitere Hinweise einzusammeln. Doch das Unterfangen entpuppt sich als Falle und der rote Prinz von Gotham wird gefangen genommen. Auf dem letzten Panel zeigen sich noch einige Schurken, die gemeinsame Sache mit dem neuen Ritter machen.
Fazit:
Guter Start in ein neues Batman-Kapitel.
Aussicht:
Wer steckt hinter Arkham Knight? Und warum will er Gotham von Batman befreien?
Batman Detective Comics #1000
+++ ACHTUNG: IN DEM TEXT GIBT ES EINEN STAR WARS SPOILER! +++
Die Nummer 1000 ist nicht die laufende Panini Nummerierung, sondern ist die von den US-Ausgaben. Es ist wirklich geschafft, die drei Nullen stehen hinter der eins. Daher gibt es eine Sonderausgabe, die nichts mit der normalen Realität zu tun hat, in der sich kreative Köpfe die Klinke in die Hand geben und ein paar Storys auf die Beine stellen. Im Jahr 1937 ging es los. Batman kam aber erst im Jahr 1939 hinzu in US-Detective Comics #27.
Der Inhalt kommt unterschiedlich daher. Wie es in Sammelalben nun einmal so ist, hat jeder seine Lieblinge und der Nächste findet wieder andere Geschichten gut. Genauso ging es mir auch. Daher wollte ich nur ein paar ansprechen. „Längster Fall“ zeigte Batman in Funktion eines Detektives und die Auflösung war, dass er getestet wurde. In „Das Souvenir“ kaufte er sich die Mordwaffe seiner Eltern und schmolz sie ein, um zukünftig sein Herz zu schützen. „Zurück nach Crime Alley“ konfrontiert Bruce mit den Folgen seiner Taten. Geht er gegen normale Kriminelle zu rigoros vor? Eine Antwort gibt es nicht direkt, das liegt im Auge des Lesers. Dann gibt es noch einen Blick in die Zukunft, als sich der Pinguin und Wayne in einem Rollstuhl begegnen. Die alten Knacker blicken zurück auf ihre Geschichte. Und weil es gerade modern ist, dass alle Kinder und Enkelkinder haben (Star Wars) hat auch der Held zusammen mit Catwoman eine Tochter und die sehen die Leiche von Joker Junior.
Fazit:
Die Sonderausgabe kommt wuchtig daher und hat viele Treffer unter den vielen kleinen Geschichten.
Batman #33
Bruce Wayne, der Beschützer von Gotham, ist an eine Maschine angeschlossen, die ihn mit Furchtgas versorgt. Er bekommt daher Albträume, die sich mit seiner großen Liebe Catwoman beschäftigen. Im ersten Kapitel stellt kein geringerer als Question der Katze Fragen. Am Ende bleibt eine entscheidende Frage allerdings offen im Raum stehen. Im zweiten Abschnitt geht es mal nicht um die Liebe, sondern um eine wilde Verfolgungsjagd. Batman versucht einen Gauner mit Maske zu erwischen. Es wird dabei kaum gesprochen, die Action steht im Vordergrund. Am Ende, als die Hüllen fallen, ist es der Joker, der von Batman verfolgt wurde. Im letzten Band, der etwas cartoonhafter gezeichnet wurde, wird eine Rolle rückwärts gemacht und die Jungesellenabschiede von Bruce und Selina gezeigt. Die Damen vergnügen sich stark alkoholisiert in der Festung der Einsamkeit und die Jungs versuchen das Verbrechen mal einen Tag nicht zur Strecke zu bringen und sprechen recht wortkarg beim Dinner und beim Schach miteinander. Das letzte Panel zeigt dann noch einmal Batman, der an der besagten Maschine angeschlossen ist.
Fazit:
Das Thema Catwoman und Batman wird einfach nicht langweilig und die besondere Beziehung zwischen den beiden kann gerne noch öfters zum Thema werden.
Aussicht:
Es ist an der Zeit aufzuwachen. Batman erwartet dann aber eine Welt, die anders ist, als er erwartet hat. Jim Gordon wendet sich zum Beispiel von ihm ab und sein Vater tut sich mit Bane zusammen.