Comic - Drama

Deadly Class #12

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Deadly Class #12
Deadly Class #12Comic - Drama | mit: Rick Remender Bewertung:★★★★★ Es hat alles ein Ende. Gerade beim Comic Deadly Class, bei dem man täglich, Seite für Seite oder auf jedem Panel damit rechnen muss, dass die beliebte Hauptfigur ihren Abgang macht. Das Kreativ-Team Rick Remender und Wes Craig haben eine unglaublich tolle Serie auf die Beine gestellt, auf die schlussendlich nicht nur eine große Comic-Welt aufmerksam geworden ist, sondern auch der Streaming-Anbieter „Netflix“. Nun ist das Ende aber nah und wir fragen uns sicherlich alle, ob es ein happy End gibt oder ob nun auch noch die letzten Überlebenden zum lieben Gott geschickt werden… Handlung Es gibt doch nichts Schöneres, als sich mit jemandem, den man liebt, an einen Ort zurückzuziehen, an dem man all den Lärm, die Gier und den Hass dieser Welt hinter sich lassen und ein ruhiges, einfaches Leben führen kann. Aber existiert ein solcher Ort denn wirklich? Und wenn ja, wie könnten die tollwütigen Monster unter uns nicht darauf abzielen, ihn gnadenlos zu zerstören?
Eine letzte Runde mit Vollgas über die blutige Rennstrecke: Das prophezeite Schicksal der Ausgestoßenen der Generation X flattert wie eine dunkle Fahne an der Ziellinie.Bewertung„Deadly Class“ serviert uns immer wieder gerne zeitgenössische Geschichte. Es fließen immer und immer wieder Einflüsse der realen, politischen Welt mit in die Handlung. Auch diesmal geht es um die großen US-Themen, wie Krankheit und das medizinische System, die Einwanderung, Oxycontin, Armut und damit soziale Unterschiede und sogar um die Lieferkettenproblematik während der Corona-Pandemie.

Aber, um das noch ganz zu verdeutlichen, es ist natürlich keine dauerhafte, politische Abrechnung, sondern die Entwicklung der Charaktere steht im Vordergrund. Wenn wir alleine die Hauptfigur zum Anlass nehmen, was er durchgemacht hat. Es ist bemerkenswert. Verluste, Trauer, Angst, Hoffnungslosigkeit und Kampf sind die Weggefährten des jungen Mannes gewesen. Nun hat er aber das Glück seines Lebens an seiner Seite. Doch auch dort läuft es wieder auf eine Sache hinaus. Doch diesmal geht es zum Finale. Das kommt schon sehr gewaltig daher. Es gibt einen, nein gleich zwei große Schocker. Ich verrate natürlich nichts, wie immer – Ehrensache.

Doch was dann ein wenig negativ auffällt, sind die Sprünge der Handlung. Die zerreißen dann doch ein Stück Handlung und der Leser muss hier seine eigenen Schlüsse ziehen, wie etwas zusammenpasst. Das ist nicht sonderlich schwer, ein großer IQ wird daher nicht benötigt, dennoch hätte ich mir hier das eine oder andere Panel mehr gewünscht. Das Ende serviert uns dazu noch einen Rückblick in vergangene Tage, die uns noch einmal vor Augen führen, wo „Deadly Class“ begonnen hat und das war für mich schon noch einmal wichtig, da wir uns zeitlich sehr weit davon entfernt haben. Fazit Der zwölfte Teil der „Deadly Class“ weiß zu gefallen, bietet noch einmal einen letzten großen Knall und serviert sogar noch einige Rückblick in vergangene Tage. Mit etwas weniger Lust zur Sprunghaftigkeit hätte es sogar für fünf Geek Whisper Sterne gereicht.
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