Comic - Horror
Deadly Class #4 – Stirb für mich
Deadly Class #4 – Stirb für michComic - Horror | mit: Rick Remender, Wes CraigBewertung:★★★★★ Die vierte Comic-Ausgabe von „Deadly Class“ erscheint endlich. Lange habe ich die nächste Ausgabe herbeigesehnt und nun halte ich sie in meinen Händen. Nach nur einem Tag musste ich sie allerdings wieder aus meinen Händen legen, da ich sie durchgelesen hatte. Und nun habe ich das Gleiche Dilemma, wie vor der vierten Ausgabe, denn ich muss auf die Nächste warten. Ich freue mich aber wieder drauf, weil „Deadly Class“ einfach superhammeraffengeil ist. Mehr dazu aber in der Review. Handlung Wir schreiben bereits das Jahr 1988. Nicht nur die 80er Jahre neigen sich dem Ende, auch das Schuljahr der Todesschule. Als Abschlussprüfung hat der Direktor eine ganz knifflige Aufgabe an seine Schüler gestellt, sie müssen sich nämlich gegenseitig an die Gurgel gehen, besser gesagt, es müssen die Ratten beseitigt werden. Die Schule verwandelt sich daraufhin zu einem Schlachtfeld und plötzlich haben die Schüler andere Probleme als Freunde, Liebe, Alkohol und Drogen. Es wird nicht die nächste Party geplant, sondern der Mord am Mitschüler. Die vielen Bekanntschaften von Marcus Lopez‘ entwickeln sich nun zu seiner größten Schwäche, denn er ist anders als die anderen, er hat Mitgefühl, obwohl er selbst nicht genau weiß, wo er überhaupt steht.BewertungDie laufende Nummer vier ist die bisher beste Ausgabe der Reihe. Die Abschlussprüfung ist derartig gemein, dass sie an Filme wie „Tribute von Panem“ oder „Battle Royal“ erinnert, sie in seiner Konzeption sogar noch überflügelt. Das Medium Comic bietet hier eine noch fiesere Möglichkeit aufeinander los zu gehen, was in den unzähligen Schlachten auch mehr als verdeutlicht wird. Es sind aber auch die kleinen genialen Dinge zwischendurch, die zeigen, dass hier mit einem ganz dunklen schwarzen Humor gearbeitet wird. In einer Szene streiten sich Verkäufer und Kunde über die Qualität einer Band und der Verkäufer sagt so etwas wie „da hätte ich lieber eine Kugel im Kopf“ und prompt – es ist kein Spoiler, es ist einfach zu offensichtlich – wird er umgeballert. Tja, so schnell kann es gehen.
„Deadly Class #4“ ist nicht zimperlich, was auch die Hauptprotagonisten zu spüren bekommen. Der Comic ist nicht gerade für seine Happy Ends bekannt und so gibt es die volle Breitseite für alle und jeden. Die überraschenden Wendungen sind wirklich mies, da sie nicht nach dem „Ponyhof-mit-Elfenstaub-Konzept“ gestrickt sind. Die Hintergrundinfos zu den Figuren, die wir schon aus den anderen Teilen kennen, sind ebenso brutal und düster und erklären, warum die Kids sind, wie sie eben sind.
Darüber hinaus überzeugen auch die Dialoge, denn sie gehen noch näher – also sonst üblich – auf die Beziehungen untereinander ein. Dabei wird aber nicht jedes Geheimnis gelüftet und das ist einer der Gründe, warum ich dem fünften Band so herbeisehne. Ein weiterer Grund ist das Ende. Ein echter Kracher mit gehörigen „BÄHM!“ Effekt! Fazit „Deadly Class“ wird immer besser und die vierte Ausgabe ist bis jetzt die Beste!
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„Deadly Class #4“ ist nicht zimperlich, was auch die Hauptprotagonisten zu spüren bekommen. Der Comic ist nicht gerade für seine Happy Ends bekannt und so gibt es die volle Breitseite für alle und jeden. Die überraschenden Wendungen sind wirklich mies, da sie nicht nach dem „Ponyhof-mit-Elfenstaub-Konzept“ gestrickt sind. Die Hintergrundinfos zu den Figuren, die wir schon aus den anderen Teilen kennen, sind ebenso brutal und düster und erklären, warum die Kids sind, wie sie eben sind.
Darüber hinaus überzeugen auch die Dialoge, denn sie gehen noch näher – also sonst üblich – auf die Beziehungen untereinander ein. Dabei wird aber nicht jedes Geheimnis gelüftet und das ist einer der Gründe, warum ich dem fünften Band so herbeisehne. Ein weiterer Grund ist das Ende. Ein echter Kracher mit gehörigen „BÄHM!“ Effekt! Fazit „Deadly Class“ wird immer besser und die vierte Ausgabe ist bis jetzt die Beste!