Comic - Fantasy
Der Drachenritter am Artushof
Der Drachenritter am ArtushofComic - Fantasy | mit: Emanuele Arioli (Autor), Emiliano Tanzillo Bewertung:★★★★★ Hier habe ich mir ja ein Schmuckstück geangelt. Mit einem Fazit sollte man sicherlich keine Rezension anfangen, aber meine Begeisterung muss ich einfach mal zum Ausdruck bringen. Alles beginnt mit der Leidenschaft von Autor Emanuele Arioli. Er hat nämlich in den Archiven diverser Büchereien gesucht und hat nun einen bisher unbekannten Roman der Tafelrunde gefunden. Diesen hat er nach seinen Vorstellungen rekonstruiert und stellt uns mit dem Comic "Der Drachenritter am Artushof" diesen zur Verfügung.
In einem ausführlichen Vorwort und Nachwort können wir einiges über diese Entdeckung und den Weg dorthin in Erfahrung bringen. Alles super gut und zwei Absätze weiter singe ich das Loblieb im Bewertungsteil weiter.
"Der Drachenritter am Artushof" ist am 22. Oktober 2024 erschienen, das Hardcover kommt auf 112 Seiten und für die Veröffentlichung ist der Verlag "Carlsen" verantwortlich. Handlung
In einem von Kriegen geplagten Großbritannien des 5. Jahrhunderts strebt König Artus nach Einheit unter dem Banner „Ein Reich, ein König, ein Glaube“. Doch sein Friedenswunsch führt zur Unterdrückung alter Magie. Zugleich entdeckt ein junger Kelte mit einzigartigen Augen seine magische Abstammung. Wird er sein Schicksal annehmen und sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral machen?
BewertungWas gleich nach dem ausführlichen Vorwort auffällt, sind natürlich die tollen Zeichnungen. Wow, hier wird der Leser gleich atmosphärisch ins Mittelalter eigeführt. Düster und rau zugleich. Insbesondere das Setting an der Küste, vermittelt um so mehr das harte Leben der Bewohner. Gleichsam brutal geht es zu. Wir sehen einen Aussätzigen, der sich Mobbing-Attacken gefallen lassen muss, jedoch auch das Herz einer schönen, junge Dame erobert. Und dann geht es noch eine Stufe mehr, es wird brutal, der Zeichner nimmt hier kein Blatt vor den Mund und es geht ordentlich zur Sache. Ich würde einmal sagen, dass hier die Stimmung einen guten Grundstein bekommen hat, der sich im Übrigen über die ganze Ausgabe zieht, diese gewisse bedrohliche Stimmung. Klasse!
Und da hätte ich noch die Karte am Anfang vergessen. Ich Schelm. Ich liebe nämlich Karten zu Erzählungen, die direkt zu Beginn präsentiert werden. So kann sich der Leser nämlich sofort orientieren, wo etwas stattfindet und wie sich das Universum zusammensetzt. Und dann bekommen wir eine klassische Heldengeschichte zu lesen. Die ist aber gut gemacht, obwohl wir sicherlich die Eckpunkte vorausahnen können, schließlich wird das Rad nicht ganz neu erfunden. Jedoch im realen, geschichtlichen Kontext und um die Berühmtheit der Romane kann ich nicht von der Hand weisen, dass mich stets ein aufregendes Kribbeln begleitet hat.
Natürlich dürfen Zauberei und Drachen nicht fehlen. Auch ein Turnier sehen wir. Wobei ich mich schon mein ganzes Leben frage, was diese mittelalterlichen Turniere für eine Existenzberechtigung haben. Im schlimmsten Fall könnte ein Ritter von dieser Erde gehen, nur für den "sportlichen" Wettkampf. Aber auch das Lied ist nicht neu, ich wollte es nur mal erwähnt haben.
Fazit "Der Drachenritter am Artushof" ist affenmegahammergeil!
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In einem ausführlichen Vorwort und Nachwort können wir einiges über diese Entdeckung und den Weg dorthin in Erfahrung bringen. Alles super gut und zwei Absätze weiter singe ich das Loblieb im Bewertungsteil weiter.
"Der Drachenritter am Artushof" ist am 22. Oktober 2024 erschienen, das Hardcover kommt auf 112 Seiten und für die Veröffentlichung ist der Verlag "Carlsen" verantwortlich. Handlung
In einem von Kriegen geplagten Großbritannien des 5. Jahrhunderts strebt König Artus nach Einheit unter dem Banner „Ein Reich, ein König, ein Glaube“. Doch sein Friedenswunsch führt zur Unterdrückung alter Magie. Zugleich entdeckt ein junger Kelte mit einzigartigen Augen seine magische Abstammung. Wird er sein Schicksal annehmen und sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral machen?
BewertungWas gleich nach dem ausführlichen Vorwort auffällt, sind natürlich die tollen Zeichnungen. Wow, hier wird der Leser gleich atmosphärisch ins Mittelalter eigeführt. Düster und rau zugleich. Insbesondere das Setting an der Küste, vermittelt um so mehr das harte Leben der Bewohner. Gleichsam brutal geht es zu. Wir sehen einen Aussätzigen, der sich Mobbing-Attacken gefallen lassen muss, jedoch auch das Herz einer schönen, junge Dame erobert. Und dann geht es noch eine Stufe mehr, es wird brutal, der Zeichner nimmt hier kein Blatt vor den Mund und es geht ordentlich zur Sache. Ich würde einmal sagen, dass hier die Stimmung einen guten Grundstein bekommen hat, der sich im Übrigen über die ganze Ausgabe zieht, diese gewisse bedrohliche Stimmung. Klasse!
Und da hätte ich noch die Karte am Anfang vergessen. Ich Schelm. Ich liebe nämlich Karten zu Erzählungen, die direkt zu Beginn präsentiert werden. So kann sich der Leser nämlich sofort orientieren, wo etwas stattfindet und wie sich das Universum zusammensetzt. Und dann bekommen wir eine klassische Heldengeschichte zu lesen. Die ist aber gut gemacht, obwohl wir sicherlich die Eckpunkte vorausahnen können, schließlich wird das Rad nicht ganz neu erfunden. Jedoch im realen, geschichtlichen Kontext und um die Berühmtheit der Romane kann ich nicht von der Hand weisen, dass mich stets ein aufregendes Kribbeln begleitet hat.
Natürlich dürfen Zauberei und Drachen nicht fehlen. Auch ein Turnier sehen wir. Wobei ich mich schon mein ganzes Leben frage, was diese mittelalterlichen Turniere für eine Existenzberechtigung haben. Im schlimmsten Fall könnte ein Ritter von dieser Erde gehen, nur für den "sportlichen" Wettkampf. Aber auch das Lied ist nicht neu, ich wollte es nur mal erwähnt haben.
Fazit "Der Drachenritter am Artushof" ist affenmegahammergeil!