Buch - Drama
Der erste letzte Tag
Der erste letzte TagBuch - Drama | mit: Sebastian FitzekBewertung:★★★★★ „Der erste letzte Tag“ stammt aus der Feder von Sebastian Fitzek und ist kein Thriller, wie der Untertitel „Kein Thriller“ bereits verrät. Fitzek wollte sich nämlich mal in einem anderen Genre austoben, sich ausprobieren. Und, es ist ihm wirklich sehr gut gelungen. Respekt, nicht viele Künstler bekommen diese Wendung hin und können sich so breit aufstellen und das noch auf einem Top-Niveau. Herausgekommen ist im Übrigen ein Road-Trip-Book, welches einen zum Nachdenken anregt. Handlung Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Als sein Flug gestrichen wird, muss er sich den einzig noch verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen, um die er sonst einen großen Bogen gemacht hätte. Zu schräg, zu laut, zu ungewöhnlich - mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt überfordert Lea von Armin Livius von der ersten Sekunde an. Bereits kurz nach der Abfahrt lässt Livius sich auf ein ungewöhnliches Gedankenexperiment von Lea ein – und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen völlig neuen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben!BewertungDie Stimmung wechselt zwischen Tiefgründigkeit und Humor. Auf der einen Seite denkt der Leser ganz automatisch über den Plot nach, wir verinnerlichen ihn sofort und auf der anderen kann beherzt gelacht werden. Durch diese Mischung kommt regelrechte Lesefreunde auf. Doch woran liegt es, dass wir der Handlung so gut folgen können. Ganz einfach, dass servierte Thema betrifft uns alle. Was würden wir machen, wenn wir nur einen Tag auf dieser Welt hätte. Was ist wichtig, was kann man ausblenden. Na klar, ganz einfach, würden wir jetzt wohl alle sagen. Familie ist wichtig und Beruf und Geld nicht. Schließlich können wir das alles nicht mitnehmen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Was ist Familie, was ist Liebe. Sind es die Kinder oder ist es ein Partner. Beides können komplizierte Angelegenheiten sein, Kinder können einen Hausverbot (habe ich wirklich in der Form schon einmal gehört!) erteilen und Partner können einen betrügen. Ist man am Ende doch nur selbst wichtig!? Road-Trip-Books können solchen Fragen auf den Grund gehen. Sie führen uns auf einer Straße hin zum Ziel und zeigen uns im besten Fall die Pros und Contras. Sebastian Fitzek schafft das, er geht auf seine Story ein, berührt uns damit und regt uns an, dass wir uns unsere Gedanken machen.
Normalerweise denkt sich Fitzek immer etwas besonders zu seinen Büchern aus. Das Cover, die Aufmachung oder oder oder. Diesmal sind es die Illustrationen zu den einzelnen Kapiteln, die sofort ins Auge fallen und toll sind. In Sachen Kreativität bleibt sich der Star-Autor also treu, genauso in seinem Nachwort, dass man - wie immer - unbedingt lesen sollte. Ja, auf jeden Fall. Es ist wie bei den „Marvel-Filmen“, die immer etwas im Abspann für den Zuschauer parat haben. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass der Schreibstil wieder flüssig gehalten ist und uns Fitzek besonders am Ende überrascht, denn der Roman findet nicht ein zu erwartendes Finale. Abschließend muss ich allerdings noch sagen, dass mich der Humor über die komplette Breite nicht vollkommen mitgenommen hat. Es war dann einfach ein Stück zu viel und wirkte teilweise sogar aufgesetzt.
Fazit „Der erste letzte Tag“ ist ein gelungener Genre-Wechsel von Starautor Sebastian Fitzek. Sehr lesenswert!
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Normalerweise denkt sich Fitzek immer etwas besonders zu seinen Büchern aus. Das Cover, die Aufmachung oder oder oder. Diesmal sind es die Illustrationen zu den einzelnen Kapiteln, die sofort ins Auge fallen und toll sind. In Sachen Kreativität bleibt sich der Star-Autor also treu, genauso in seinem Nachwort, dass man - wie immer - unbedingt lesen sollte. Ja, auf jeden Fall. Es ist wie bei den „Marvel-Filmen“, die immer etwas im Abspann für den Zuschauer parat haben. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass der Schreibstil wieder flüssig gehalten ist und uns Fitzek besonders am Ende überrascht, denn der Roman findet nicht ein zu erwartendes Finale. Abschließend muss ich allerdings noch sagen, dass mich der Humor über die komplette Breite nicht vollkommen mitgenommen hat. Es war dann einfach ein Stück zu viel und wirkte teilweise sogar aufgesetzt.
Fazit „Der erste letzte Tag“ ist ein gelungener Genre-Wechsel von Starautor Sebastian Fitzek. Sehr lesenswert!