Buch - Horror
Der Heimweg
Der HeimwegBuch - Horror | mit: Sebastian Fitzek Bewertung:★★★★★ Eine Einleitung zu Sebastian Fitzek zu schreiben, ist sehr schwer, denn wir kennen ihn alle. Der deutsche Erfolgsautor, der im Jahr 2019 mit "Das Geschenk" das meistverkaufte Buch geschrieben hat. Fitzek tobt sich aber nicht nur in Romanen aus, sondern veröffentlicht auch Brettspiele. "Killer Cruse" haben wir erst kürzlich unter die Lupe genommen und waren von der Spielidee begeistert. Das Fitzek immer mal gerne einen drauf setzt, sehen wir sofort, sobald wir sein neustes Werk in den Händen halten, denn jedes Buch erscheint in einem besonderen Format. Diesmal gibt es ein Spiegelbild, das von Hand aufgeklebt wurde und zudem wurde das Bucht in schwarze Farbe getaucht, sodass die Seiten auch ein wenig zusammenkleben, was noch einmal einen visuellen Reiz ausstößt. Unsere Gefühle und Emotionen werden natürlich noch von einer packenden, grausamen Story gepackt und an dieser Stelle kann ich schon einmal verraten, dass es "Der Heimweg" das beste Buch von Fitzek ist, das ich je gelesen habe! Handlung Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft. Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht. Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an ...BewertungIch liebe die Bücher von Sebastian Fitzek. Jedes habe ich verschlungen, doch "Der Heimweg" ist einfach das Beste und ich bin gespannt, ob er dies im nächsten Jahr noch einmal toppen kann, wobei ich mir das schwer vorstellen kann. Allerdings überrascht mich der Mann immer wieder, es bleibt also abzuwarten. Warum es diesmal noch besser gelaufen ist:
Das liegt zunächst an der abartigen, übertriebenen Gewalt. Die vorherigen Romane waren schon nichts für schwache Nerven, doch "Der Heimweg" setzt noch einmal einen drauf. Ich verrate natürlich nichts, doch ich kann soviel sagen, dass ich öfters das Buch kurz zur Seite legen und erstmal das Gelesene verarbeiten musste. Keine leichte Hausmannskost, sondern ein deftiges, scharf gewürztes Menü. Mir stellen sich immer noch die Nackenhaare auf, wenn ich an das Buch denke.
Die Spannung wird zudem auf ein neues Level gehoben. Normalerweise sind die literarischen Ergüsse von Fitzek bereits enorm spannend, doch "Der Heimweg" toppt dies noch einmal deutlich. Das liegt an den kurzen Kapiteln. Diese berichten abwechselnd von Klara und Jules. Nichts ungewöhnliches, doch erreicht man das Ende des Abschnittes, will der Leser natürlich wissen, wie es mit der Person weiter geht, doch dann erfahren wir ersteinmal etwas über die andere. Dabei werden auch immer wieder Ereignisse aus der Vergangenheit eingeworfen, sodass die Handlungen der Protagonisten klarer werden. Warum wer wie handelt, ist sehr anschaulich dargestellt. Das Ende, wie soll es natürlich anderes sein, kommt anders als erwartet, mich hat der Autor vollkommen aufs Glatteis geführt und daher war ich doch sehr überrascht.
Am Ende noch der Hinweis, dass ihr bitte das Buch von Anfang bis Ende lesen sollt. Auch die Danksagung ist zu lesen. Das gilt im Übrigen für alle Fitzek Romane. Fazit "Der Heimweg" stellt Gewalt ins Schaufenster und präsentiert diese überproportioniert stark ausgeprägt. Dabei wird durch kurze Kapitel für ein neues Spannungslevel gesorgt, sodass der Leser vollkommen gefesselt vor dem Buch sitzt und kurz vor dem Herzinfarkt steht. "Der Heimweg" ist bis dato das beste Buch von Sebastian Fitzek!
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Das liegt zunächst an der abartigen, übertriebenen Gewalt. Die vorherigen Romane waren schon nichts für schwache Nerven, doch "Der Heimweg" setzt noch einmal einen drauf. Ich verrate natürlich nichts, doch ich kann soviel sagen, dass ich öfters das Buch kurz zur Seite legen und erstmal das Gelesene verarbeiten musste. Keine leichte Hausmannskost, sondern ein deftiges, scharf gewürztes Menü. Mir stellen sich immer noch die Nackenhaare auf, wenn ich an das Buch denke.
Die Spannung wird zudem auf ein neues Level gehoben. Normalerweise sind die literarischen Ergüsse von Fitzek bereits enorm spannend, doch "Der Heimweg" toppt dies noch einmal deutlich. Das liegt an den kurzen Kapiteln. Diese berichten abwechselnd von Klara und Jules. Nichts ungewöhnliches, doch erreicht man das Ende des Abschnittes, will der Leser natürlich wissen, wie es mit der Person weiter geht, doch dann erfahren wir ersteinmal etwas über die andere. Dabei werden auch immer wieder Ereignisse aus der Vergangenheit eingeworfen, sodass die Handlungen der Protagonisten klarer werden. Warum wer wie handelt, ist sehr anschaulich dargestellt. Das Ende, wie soll es natürlich anderes sein, kommt anders als erwartet, mich hat der Autor vollkommen aufs Glatteis geführt und daher war ich doch sehr überrascht.
Am Ende noch der Hinweis, dass ihr bitte das Buch von Anfang bis Ende lesen sollt. Auch die Danksagung ist zu lesen. Das gilt im Übrigen für alle Fitzek Romane. Fazit "Der Heimweg" stellt Gewalt ins Schaufenster und präsentiert diese überproportioniert stark ausgeprägt. Dabei wird durch kurze Kapitel für ein neues Spannungslevel gesorgt, sodass der Leser vollkommen gefesselt vor dem Buch sitzt und kurz vor dem Herzinfarkt steht. "Der Heimweg" ist bis dato das beste Buch von Sebastian Fitzek!