Comic - Science Fiction

Der Mann, der vom Himmel fiel

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Der Mann, der vom Himmel fiel
Der Mann, der vom Himmel fielComic - Science Fiction | mit: Dan Watters (Autor), Dev Pramanik (Künstler)Bewertung:★★★★★ Wenn ein Roman von Walter Tevis aus dem Jahr 1963 im Jahr 1976 mit David Bowie verfilmt wird und nun im Jahr 2023 als Comic erscheint, dann scheint an der Story etwas dran zu sein und in der Tat, der Stoff ist auch heute noch aktuell. Er lässt sich nämlich prima auf einige Lebensbereiche oder den gesellschaftlichen Wandel anwenden. Der Mensch steht dabei im Fokus und nicht der Übermensch aus dem Weltraum, sondern der, der alles irgendwie kaputt machen will. Dan Watters (Lucifer, Limbo) und Dev Pramanik (Firefly, Dune: House of Atreides) werfen in dieser Graphic-Novel-Adaption von "Der Mann, der vom Himmel fiel" einen komplett neuen Blick auf die Welt. Wie es ihnen gelungen ist, erfahrt ihr ein Stück weiter unten. Handlung Irgendwo in New Mexico landet ein außerirdisches Wesen in Gestalt eines Mannes. Er nennt sich Thomas Jerome Newton. Mithilfe seiner hochentwickelten wissenschaftlichen Kenntnisse wird Thomas durch Dutzende von Erfindungen, die seine Firma herausbringt, unglaublich reich. Er nutzt seine Mittel, um ein Schiff zu bauen, mit dem er eine kostbare Ressource zurück zu seinem Heimatplaneten transportieren kann: Wasser. Doch sein Reichtum und Ruhm bleiben von der US-Regierung nicht unbemerkt.
1976 erschienen, waren es die kaleidoskopischen Bilder von Regisseur Nicholas Roeg und vor allem David Bowies Präsenz auf der Leinwand, die dem Film mit der Zeit zu Kultstatus verhalfen. Doch die Geschichte, die auf Walter Tevis’ gleichnamigem Roman von 1963 basiert, erkundet Themen wie die Bedrohung durch klimatische Veränderungen und die Gier kapitalistischer Unternehmen, die heute noch immer von eindringlicher Aktualität sind.BewertungDawid Bowie ist sicherlich einer der Erfolgsfaktoren, der "Der Mann, der vom Himmel fiel" groß gemacht hat. Es ist einfach sein Face gewesen, dass perfekt zugeschnitten für den Alien war. Der Comic macht nun einiges richtig. Angefangen mit den tollen Zeichnungen. Die nehmen auch kein Blatt vor den Mund und zeigen sehr viel. Angefangen von der Geschichte, über Sex-Szenen und hin zum beginnenden Wahnsinn. Die Selbstzerstörung, das nicht klarkommen auf die hiesige Gesellschaft. Es findet eine Transformation statt. Wir Menschen werden jahrelang auf den Wahnsinn vorbereitet, kommen irgendwann an. Zumindest die Meisten von uns. Das Alien aus dem Weltraum muss binnen kürzester Zeit Schritte gehen, die dann einfach zu viel sind. Dann verfällt er noch einer Dame und wird anscheinend noch einmal in eine andere Richtung gestupst. Es sind viele Faktoren, die dazu führen, dass seine Pläne in eine vollkommen andere Richtung gehen.

Wir Fans bekommen alles hautnah mit. Relativ schnelllebig. Das liegt auch an den nur 128 Seiten. Es geht alles Schlag auf Schlag. Etwas zu hastig in meinen Augen, aber keinesfalls schlecht. 128 hört sich nun freilich nicht wenig an, jedoch muss man den tollen Bonusteil noch abziehen. In diesem erwarten uns im Übrigen ein paar Skizzen zum Buch und Informationen sowie tolles Bildmaterial zum Film. Alleine dafür lohnt sich "Der Mann, der vom Himmel fiel". Fazit "Der Mann, der vom Himmel fiel" ist ein toller Comic, der Buch und Film schnelllebig adaptiert und den Kern der Geschichte auf einem Silbertablett auslegt.
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