Comic - Drama
Der Mann meines Bruders Band 4: Abschied
Der Mann meines Bruders Band 4: AbschiedComic - Drama | mit: Autor: Gengoroh Tagame; übersetzt von Sakura IlgertBewertung:★★★★★ Eine meiner absoluten Highlights des Comic-/Manga-Jahres hat jetzt seinen Abschluss gefunden. Hier geht es zu den Rezensionen der anderen Bände der Reihe:
Der Mann meines Bruders Band 1 – Die Invasion des Fremden
Der Mann meines Bruders Band 2 – Ein gedeckter Tisch
Der Mann meines Bruders Band 3 – Kopfzerbrechen
Handlung Mikes Besuch neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Es heißt Abschied nehmen von Onkel Mike für Yaichi und Kana, die alle zusammen über den Tod von Yaichis Bruder zueinander gefunden haben.
BewertungDie kurze Serie um den Besuch des kanadischen Mikes und seine Auswirkungen auf die kleine Familie ist unfassbar simpel und schön geschrieben. Die Themen Homosexualität, Akzeptanz und Vergebung werden über die vier Bände hinweg sehr gut in die Geschichte von Yaichi, Kana und Mike eingebracht. Sei es der Besuch in einem Fitnessstudio, der Anlass für eine Diskussion um Tattoos gibt, oder ein kleiner Junge, der Mike und Yaichi ein Geheimnis anvertraut, das Yaichi an seinen Bruder erinnern lässt – Autor Gengoroh Tagame schafft es sehr gut, seine Figuren mit alltäglichen Situationen zu konfrontieren, die durch einen anderen Blickwinkel an Bedeutung gewinnen.
Am Zeichenstil habe ich mich letztendlich gewöhnt. Denn anders, als in anderen Mangas sind die Figuren sehr kräftig und muskulös gebaut. Das sieht vielleicht auf den ersten Blick etwas seltsam aus, aber es ist nichts, wovon man sich abschrecken lassen sollte. Ansonsten ist der Stil sehr schlicht gehalten, vor allem was Manga-typische Ausdrücke sind. Zwar gibt es das eine oder andere Panel, in dem die Figuren mit Knopfaugen dargestellt sind. Aber allzu krasse und übertriebene Gesichtsausdrücke oder Posen findet man in Der Mann meines Bruders nicht.
Eine sehr schöne Sache, die am Ende vom vierten Band von Der Mann meines Bruders zu sehen ist, ist ein Kalenderblatt, in dem man die Abenteuer von Mike, Yaichi und Kana zusammengefasst sieht. Dadurch, dass ich die Bände zum jeweiligen Erscheinungsdatum gelesen habe, ist mir der sehr kurze zeitliche Rahmen viel länger vorgekommen. So konnte ich einen etwas anderen Blick auf die Story gewinnen.
Fazit Insgesamt ist die Serie Der Mann meines Bruders eine schöne, kurze Geschichte, in der eine Familie wieder zueinander findet. Denn durch den Besuch von Mike konnte Yaichi in gewisser Weise seinem verstorbenen Bruder näher kommen. Was ich aber im letzten Band etwas vermisst habe sind Mikes Erklärungen, die in den Bänden zuvor sehr schön einen etwas anderen Blick auf verschiedene im Band angesprochenen Themen geworfen haben.
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Der Mann meines Bruders Band 1 – Die Invasion des Fremden
Der Mann meines Bruders Band 2 – Ein gedeckter Tisch
Der Mann meines Bruders Band 3 – Kopfzerbrechen
Handlung Mikes Besuch neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Es heißt Abschied nehmen von Onkel Mike für Yaichi und Kana, die alle zusammen über den Tod von Yaichis Bruder zueinander gefunden haben.
BewertungDie kurze Serie um den Besuch des kanadischen Mikes und seine Auswirkungen auf die kleine Familie ist unfassbar simpel und schön geschrieben. Die Themen Homosexualität, Akzeptanz und Vergebung werden über die vier Bände hinweg sehr gut in die Geschichte von Yaichi, Kana und Mike eingebracht. Sei es der Besuch in einem Fitnessstudio, der Anlass für eine Diskussion um Tattoos gibt, oder ein kleiner Junge, der Mike und Yaichi ein Geheimnis anvertraut, das Yaichi an seinen Bruder erinnern lässt – Autor Gengoroh Tagame schafft es sehr gut, seine Figuren mit alltäglichen Situationen zu konfrontieren, die durch einen anderen Blickwinkel an Bedeutung gewinnen.
Am Zeichenstil habe ich mich letztendlich gewöhnt. Denn anders, als in anderen Mangas sind die Figuren sehr kräftig und muskulös gebaut. Das sieht vielleicht auf den ersten Blick etwas seltsam aus, aber es ist nichts, wovon man sich abschrecken lassen sollte. Ansonsten ist der Stil sehr schlicht gehalten, vor allem was Manga-typische Ausdrücke sind. Zwar gibt es das eine oder andere Panel, in dem die Figuren mit Knopfaugen dargestellt sind. Aber allzu krasse und übertriebene Gesichtsausdrücke oder Posen findet man in Der Mann meines Bruders nicht.
Eine sehr schöne Sache, die am Ende vom vierten Band von Der Mann meines Bruders zu sehen ist, ist ein Kalenderblatt, in dem man die Abenteuer von Mike, Yaichi und Kana zusammengefasst sieht. Dadurch, dass ich die Bände zum jeweiligen Erscheinungsdatum gelesen habe, ist mir der sehr kurze zeitliche Rahmen viel länger vorgekommen. So konnte ich einen etwas anderen Blick auf die Story gewinnen.
Fazit Insgesamt ist die Serie Der Mann meines Bruders eine schöne, kurze Geschichte, in der eine Familie wieder zueinander findet. Denn durch den Besuch von Mike konnte Yaichi in gewisser Weise seinem verstorbenen Bruder näher kommen. Was ich aber im letzten Band etwas vermisst habe sind Mikes Erklärungen, die in den Bänden zuvor sehr schön einen etwas anderen Blick auf verschiedene im Band angesprochenen Themen geworfen haben.