Comic - Geschichte
Der Ring der Nibelungen
Der Ring der Nibelungen Comic - Geschichte | mit: Philip Craig Russell (Autor), Stephanie Pannen (Übersetzer) Bewertung:★★★★★ Über die Nibelungen wurde schon viel geschrieben. Es gibt über den germanischen Heldenepos sogar über die Zeit verschiedene Überlieferungen. Und natürlich hat es Verfilmungen gegeben. Ich meine Fritz Lang hat den Startschuss gegeben und es folgten einige Auftritte auf der Leinwand. Nun gibt es eine weitere Adaption, diesmal aus dem Hause "Cross Cult" dem Comic-Verlag. Richtig schön in dick und fett sowie einem tollen Hardcover. Ob sich das Werk auch für den Schulunterricht eignet oder nur für interessierte Fans, die nicht den Umweg über das Buch gehen möchten, verrate ich euch ein Stück weiter unten.
Und der Vollständigkeitshalber handelt es sich bei dem vorliegenden Comic um den Richard Wagners Opernzyklus.
Handlung Seit ewigen Zeiten wachen die Rheintöchter über das magische Rheingold, das seinem Besitzer die Macht über die ganze Welt zu verleihen vermag. Sofern er denn der Liebe entsagt. Alberich, der Nibelungen-Zwerg, von seinem Volk verstoßen und von den Rheintöchtern verschmäht, verflucht die Liebe und schmiedet aus dem Rheingold eben jenen schicksalsträchtigen Ring. Dieser allein kann den Göttervater Wotan davor bewahren, Freia, Göttin der ewigen Jugend und Hüterin der goldenen Äpfel, den Riesen Fasolt und Fafnir zu überlassen. BewertungIn 448 Seiten wird uns der Opernzyklus der Nibelungen aufgezeigt, der von seiner Schlagkraft nichts eingebüßt hat. Alleine, wenn ich den Namen höre, kommt der undurchdringliche Sound von Wagner von ganz alleine in meine Ohren. Und dann schlage ich gerne "Der Ring der Nibelungen" auf und fange an zu lesen. Ich kenne die Story seit meiner Schulzeit und muss sagen, dass ich damals mit Sicherheit lieber das Comic gelesen hätte. Ob das lerntechnisch besser so wäre, kann ich nicht beurteilen. Aber die Kids von heute hätten sicherlich mehr Interesse an den Bildern. Natürlich verliert jede Adaption, jedoch ist gerade die bildliche Umsetzung gelungen. Obwohl ich sagen muss, dass ich mir einige Dinge anders vorgestellt habe. Aber das liegt in der Natur der Sache.
Die Zeichnungen sind nun wahrlich nichts besonderes. Ich hätte mir irgendwie mehr gewünscht. Im Verhältnis zur Berühmtheit der Saga und der Tragweite, gerade für den europäischen Raum, hätte es dann doch mehr sein können. Insgesamt wirkt es ein wenig blass. So weisen zwar die Panels eine breit gestreute Detaildichte auf, aber das Gesamtwerk hätte doch ein wenig mehr Glanz verdient gehabt.
Die eigentliche Story liegt auf dem Tisch. Da erwarten uns nun keine Überraschungen, was beeindruckend ist, ist die Tatsache, dass sie immer noch, nach all den Filmen und Lesungen, gut ist. Es ist einfach ein Stück Geschichte geworden, die leider auch zu oft ausgenutzt wurde. Gerade für die Großmachtphantasien eines Österreichers, der darüber hinaus noch gerne etwas über Parzival und Co gefaselt hat. Fazit "Der Ring der Nibelungen" hätte sicherlich ein Stück mehr bessere Optik vertragen, büßt aber dann alleine wegen seiner Schlagkraft in nichts ein. Macht in der Summe gute vier von fünf Geek Whisper Sternen!
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Und der Vollständigkeitshalber handelt es sich bei dem vorliegenden Comic um den Richard Wagners Opernzyklus.
Handlung Seit ewigen Zeiten wachen die Rheintöchter über das magische Rheingold, das seinem Besitzer die Macht über die ganze Welt zu verleihen vermag. Sofern er denn der Liebe entsagt. Alberich, der Nibelungen-Zwerg, von seinem Volk verstoßen und von den Rheintöchtern verschmäht, verflucht die Liebe und schmiedet aus dem Rheingold eben jenen schicksalsträchtigen Ring. Dieser allein kann den Göttervater Wotan davor bewahren, Freia, Göttin der ewigen Jugend und Hüterin der goldenen Äpfel, den Riesen Fasolt und Fafnir zu überlassen. BewertungIn 448 Seiten wird uns der Opernzyklus der Nibelungen aufgezeigt, der von seiner Schlagkraft nichts eingebüßt hat. Alleine, wenn ich den Namen höre, kommt der undurchdringliche Sound von Wagner von ganz alleine in meine Ohren. Und dann schlage ich gerne "Der Ring der Nibelungen" auf und fange an zu lesen. Ich kenne die Story seit meiner Schulzeit und muss sagen, dass ich damals mit Sicherheit lieber das Comic gelesen hätte. Ob das lerntechnisch besser so wäre, kann ich nicht beurteilen. Aber die Kids von heute hätten sicherlich mehr Interesse an den Bildern. Natürlich verliert jede Adaption, jedoch ist gerade die bildliche Umsetzung gelungen. Obwohl ich sagen muss, dass ich mir einige Dinge anders vorgestellt habe. Aber das liegt in der Natur der Sache.
Die Zeichnungen sind nun wahrlich nichts besonderes. Ich hätte mir irgendwie mehr gewünscht. Im Verhältnis zur Berühmtheit der Saga und der Tragweite, gerade für den europäischen Raum, hätte es dann doch mehr sein können. Insgesamt wirkt es ein wenig blass. So weisen zwar die Panels eine breit gestreute Detaildichte auf, aber das Gesamtwerk hätte doch ein wenig mehr Glanz verdient gehabt.
Die eigentliche Story liegt auf dem Tisch. Da erwarten uns nun keine Überraschungen, was beeindruckend ist, ist die Tatsache, dass sie immer noch, nach all den Filmen und Lesungen, gut ist. Es ist einfach ein Stück Geschichte geworden, die leider auch zu oft ausgenutzt wurde. Gerade für die Großmachtphantasien eines Österreichers, der darüber hinaus noch gerne etwas über Parzival und Co gefaselt hat. Fazit "Der Ring der Nibelungen" hätte sicherlich ein Stück mehr bessere Optik vertragen, büßt aber dann alleine wegen seiner Schlagkraft in nichts ein. Macht in der Summe gute vier von fünf Geek Whisper Sternen!