Filme - Drama
Der Spitzenkandidat
Der SpitzenkandidatFilme - Drama | mit: Hugh Jackman, Kaitlyn Dever, Vera FarmigaBewertung:★★★★★ Politiker sind Menschen. Sie stehen jedoch in der Öffentlichkeit und müssen sich daher moralisch zumindest besser präsentieren. Das ist heute so. Früher war das jedoch egal. Alle waren tolle Familienväter und anständig. Als jedoch Gary Hart seinen Wahlkampf führte, stolperte er über eine (angebliche) Sexaffäre. Seit diesem Zeitpunkt berichten Medien auch über solche privaten Dinge. In der heutigen Zeit leider ein wenig zu viel, denn oftmals geht es nur noch um Ansehen und nicht mehr um die Inhalte, doch der Mensch Politiker muss sich nun wie ein Saubermann verhalten. Komischerweise stolpern viele aber immer noch über Korruptionsvorwürfe und Affären, sodass die Bevölkerung so langsam die Nase voll hat. Handlung Hary Hart (Hugh Jackman), ist Senator aus Colorado und unterliegt 1984 dem US-Vorwahlkampf gegen Walter Mondale, der krachend gegen Ronald Reagan verliert. Drei Jahre später unternimmt er einen erneuten Versuch und die Chancen stehen nicht schlecht für den Familienvater, der mit seiner Frau Lee (Vera Farmiga) und seinen beiden Kindern Andrea (Kaitlyn Dever) und John (Evan Castelloe) zusammanenlebt. Dann stolpert er in eine Affäre mit dem Model Donna Rice (Sara Paxton). Einen Grund zur Sorge sieht er nicht, denn es gibt einen Ehrenkodex mit der Presse, dass Privates auch Privates bleibt. Ein fataler Irrtum, denn die beiden Reporter Tom Fiedler (Steve Zissis) und Pete Murphy (Bill Burr) spionieren dem Politikstar nach… Trailer BewertungRegisseur Jason Reitman erzählt aus neutraler Sicht in durchaus spannender Manier, die Ereignisse um den Senator Gary Hart. Es ist die Geschichte zwischen Medienvertreter und Politiker, die diesen Film ein Stück Besonderheit nehmen, denn ansonsten ist der Emporkömmling nicht gerade sympathisch, denn schließlich betrügt er seine Frau nicht zum ersten Mal, denn es gab bereits eine Trennung auf Zeit. Gerade in der heutigen Zeit haben wir schon viele Sternchen aufgehen sehen, die dann schnell die Puste verloren haben. „Der Spitzenkandidat“ entwickelt mit fortlaufender Dauer eine recht ansehnliche Dynamik, hat dann aber nicht den großen Knall, sodass der Zuschauer nach dem Film nur mit einem „war okay“ den Fernseher wieder ausschaltet. Nachdem wir alle „House of Cards“ geschädigt sind, erwartet man an das Genre einfach das berühmte Stück mehr. Emotional hat der Streifen daher nicht mitreißen können. Lediglich Ehefrau Lee konnte einem noch leid tun, denn sie litt sehr unter dem Mediendzirkus.
Der Cast ist neben der grundsätzlichen Thematik natürlich das große Aushängeschild. Vielleicht haben gerade so viele Stars sich angemeldet, weil sie ebenfalls dem Mediendruck in ihrem Beruf ausgesetzt sind. Wer weiß… Hauptdarsteller Hugh Jackman ist kaum wiederzukennen, er hat seine Muskeln verloren und hat eine schöne 80er Jahre Frisur bekommen. Wie schön. Ansonsten beweist er, dass er nicht nur Wolverine kann, sondern auch ein guter Darsteller ist. Ansonsten konnten noch Vera Farmiga - trotz wenig Anteile - und (natürlich) J.K. Simmons überzeugen und fielen ins Auge. Fazit „Der Spitzenkandidat“ ist ein solides Biopic, was die Ereignisse schon fast chronologisch um die Sex-Affäre von Gary Hart zusammenfasst. Emotionale Höhepunkte sind daher Mangelware. Am Ende hat mir das gewisse Etwas, eine gesunde Portion Würze gefehlt.
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Der Cast ist neben der grundsätzlichen Thematik natürlich das große Aushängeschild. Vielleicht haben gerade so viele Stars sich angemeldet, weil sie ebenfalls dem Mediendruck in ihrem Beruf ausgesetzt sind. Wer weiß… Hauptdarsteller Hugh Jackman ist kaum wiederzukennen, er hat seine Muskeln verloren und hat eine schöne 80er Jahre Frisur bekommen. Wie schön. Ansonsten beweist er, dass er nicht nur Wolverine kann, sondern auch ein guter Darsteller ist. Ansonsten konnten noch Vera Farmiga - trotz wenig Anteile - und (natürlich) J.K. Simmons überzeugen und fielen ins Auge. Fazit „Der Spitzenkandidat“ ist ein solides Biopic, was die Ereignisse schon fast chronologisch um die Sex-Affäre von Gary Hart zusammenfasst. Emotionale Höhepunkte sind daher Mangelware. Am Ende hat mir das gewisse Etwas, eine gesunde Portion Würze gefehlt.