Comic - Marvel
Der Tod der Inhumans
Der Tod der InhumansComic - Marvel | mit: Donny Cates, Ariel OlivettiBewertung:★★★★★ Die Inhumane haben eine lange Geschichte im Marvel-Universum, dennoch gelingt es nicht, sie einem breiten Publikum schmackhaft zu machen, was die Einbindung ins Marvel Cinema Universum (MCU) eindrucksvoll beweist. Eigentlich war nämlich in der sogenannten dritten Phase ein Film angedacht. Diese Idee zerschlug sich, sodass man den etwas anderen Mutanten eine Serie spendiert hat. Nach immer mehr sinkenden Einschaltquoten beendete man auch dieses Projekt nach der ersten Season. Nun folgt der „Der Tod der Inhumans“ im Comic.
Handlung Die Außerirdischen Krees erschufen die Inhumans mit starken, individuellen Fähigkeiten. Sie sollten als Soldaten gegen die verhassten Skrulls kämpfen. Einer Prophezeiung nach könnten sie allerdings auch das Ende der Krees einleiten. Aus diesem Grund sollen sich die Inhumans ihren Erschaffern offiziell unterwerfen. Verweigern sie sich, sollen sie alle hingerichtet werden. Doch sie warten nicht auf eine Antwort von Black Bolt, Medusa oder Karnak, sie fangen bereits an zu töten. BewertungEchte Düsterkeit! Ja, in einem Marvel-Comic kann es auch mal unlustig zugehen. Selten habe ich solche (relativ) brutalen Szenen gesehen. Auch der Bösewicht schaut mal so richtig mies aus. Irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass sich die Kreativabteilung ein wenig von „Batman Metal“ inspirieren lassen hat. Egal, passt trotzdem. Und ganz wichtig: Es fließt Blut! Natürlich nicht in Splatter-Gore-Manier, jedoch recht ansehnliche Einstellungen werden uns präsentiert.
Für die Frischlinge unter uns, also diejenigen, die noch nichts mit den Inhumans zu tun hatten, ist „Der Tod der Inhumans“ ebenfalls geeignet. Zu Beginn erhält der Leser in Kürze einen Einstieg, der für die Zwecke der Handlung ausreicht. In der Kürze liegt die Würze oder doch nicht!? Für meinen Geschmack hätte das Comic doch ein wenig mehr Umfang haben können, denn die Story ist einfach zu komplex, um sie so schnell abzuhandeln. Allerdings kommt so auch keine Langeweile auf, es geht Schlag und Schlag voran! Die Spannung erleidet so jedenfalls keinen Abbruch. Generiert wird sie aus der Rubrik Hoffnungslosigkeit, denn die Sprösslinge der Krees leiden ordentlich. Es gibt nämlich reichlich Tote in den eigenen Reihen.
Ich frage mich oftmals, warum im Marvel-Universum immer nur eine Heldentruppe gegen den bevorstehenden Untergang ankämpft. Die Inhumans hätte ja auch Hilfe von den Avengers ordern können, dann wäre der Kampf sicherlich nicht so aussichtslos geworden. Gut finde ich daher, dass „Der Tod der Inhumans“ genau diese Fragestellung für sich beantwortet, sodass hier keine Frage offen bleibt. Weiterhin gefallen hat mir die emotionale Tiefe von Black Bolt. Er als König muss eigentlich der starke Mann sein, der sein Volk führt. Aber er zeigt tiefe Trauer und sehr viel Anteilnahme an den Toten. Ebenfalls wird die Beziehung zwischen Medusa und Black Bolt thematisiert. Angeschnitten trifft es vielleicht besser, da - wie oben bereits gesagt - die Handlung durchaus etwas länger hätte gehen dürfen. Fazit „Der Tod der Inhumans“ ist ein gutes, düsteres Comic, das leider zu schnell sein Ende fand. Im Ergebnis macht das tolle vier von fünf Geek-Whisper-Sterne.
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Handlung Die Außerirdischen Krees erschufen die Inhumans mit starken, individuellen Fähigkeiten. Sie sollten als Soldaten gegen die verhassten Skrulls kämpfen. Einer Prophezeiung nach könnten sie allerdings auch das Ende der Krees einleiten. Aus diesem Grund sollen sich die Inhumans ihren Erschaffern offiziell unterwerfen. Verweigern sie sich, sollen sie alle hingerichtet werden. Doch sie warten nicht auf eine Antwort von Black Bolt, Medusa oder Karnak, sie fangen bereits an zu töten. BewertungEchte Düsterkeit! Ja, in einem Marvel-Comic kann es auch mal unlustig zugehen. Selten habe ich solche (relativ) brutalen Szenen gesehen. Auch der Bösewicht schaut mal so richtig mies aus. Irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass sich die Kreativabteilung ein wenig von „Batman Metal“ inspirieren lassen hat. Egal, passt trotzdem. Und ganz wichtig: Es fließt Blut! Natürlich nicht in Splatter-Gore-Manier, jedoch recht ansehnliche Einstellungen werden uns präsentiert.
Für die Frischlinge unter uns, also diejenigen, die noch nichts mit den Inhumans zu tun hatten, ist „Der Tod der Inhumans“ ebenfalls geeignet. Zu Beginn erhält der Leser in Kürze einen Einstieg, der für die Zwecke der Handlung ausreicht. In der Kürze liegt die Würze oder doch nicht!? Für meinen Geschmack hätte das Comic doch ein wenig mehr Umfang haben können, denn die Story ist einfach zu komplex, um sie so schnell abzuhandeln. Allerdings kommt so auch keine Langeweile auf, es geht Schlag und Schlag voran! Die Spannung erleidet so jedenfalls keinen Abbruch. Generiert wird sie aus der Rubrik Hoffnungslosigkeit, denn die Sprösslinge der Krees leiden ordentlich. Es gibt nämlich reichlich Tote in den eigenen Reihen.
Ich frage mich oftmals, warum im Marvel-Universum immer nur eine Heldentruppe gegen den bevorstehenden Untergang ankämpft. Die Inhumans hätte ja auch Hilfe von den Avengers ordern können, dann wäre der Kampf sicherlich nicht so aussichtslos geworden. Gut finde ich daher, dass „Der Tod der Inhumans“ genau diese Fragestellung für sich beantwortet, sodass hier keine Frage offen bleibt. Weiterhin gefallen hat mir die emotionale Tiefe von Black Bolt. Er als König muss eigentlich der starke Mann sein, der sein Volk führt. Aber er zeigt tiefe Trauer und sehr viel Anteilnahme an den Toten. Ebenfalls wird die Beziehung zwischen Medusa und Black Bolt thematisiert. Angeschnitten trifft es vielleicht besser, da - wie oben bereits gesagt - die Handlung durchaus etwas länger hätte gehen dürfen. Fazit „Der Tod der Inhumans“ ist ein gutes, düsteres Comic, das leider zu schnell sein Ende fand. Im Ergebnis macht das tolle vier von fünf Geek-Whisper-Sterne.