Comic - Drama

Die Eiserne Hand - Der Unsichtbare

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Die Eiserne Hand - Der Unsichtbare
Die Eiserne Hand - Der UnsichtbareComic - Drama | mit: Kobra MagazinBewertung:★★★★★ Yes, als ich in der Panini-Vorschau gelesen habe, dass etwas aus dem legendären "Kobra" Magazin veröffentlicht werden sollte, war ich begeistert. Als ich dann noch gecheckt hatte, dass es sich um die "Die eiserne Hand" gehandelt hat, schlug mein Puls höher. Neben "Trigan" sicherlich DAS Highlight im genannten Magazin. Die Engländer waren uns mit einer Gesamtausgabe etwas voraus, dafür bekommen wir jetzt in einem sehr hübschen Albenformat ein Stück Comic-Geschichte. Dazu war dieses Projekt noch eine Herzenssache von dem Panini-Verleger Steffen Volkmer, und wenn sich solch eine hochrangige Persönlichkeit in etwas einschaltet, dann kann man sich schon gut erklären, warum ich hier mit unserer Bestnote fünf von fünf Sterne so locker, flockig umgegangen bin. Handlung Nachdem ein Experiment in einem Labor katastrophal schiefgeht, entdeckt Louis Crandell, dass seine durch eine stählerne Prothese ersetzte rechte Hand ihm neue Kräfte verleiht. In Kombination mit Elektrizität macht die „Steel Claw“ - so auch der englische Originaltitel - ihren Träger unsichtbar. Für Louis, der schon immer auf dem schmalen Grat zwischen Gut und Böse hin und her taumelte, bieten sich nun ungeahnte Möglichkeiten … Allerdings scheint die Hand bisweilen auch ihren „eigenen Willen” zu haben.BewertungIch schreibe diese Bewertung aus der heutigen Sicht. Funktiniert die Handlung auch im Jahr 2021 noch oder müssen wir uns durch die Geschichte quälen. Die Antwort ist ganz einfach, sie funktioniert sogar sehr gut. Spannung wird aufgebaut, es geht sogar sofort los. In wenigen Zeichnungen kommt Ken Bulmer sofort auf den Punkt und wir sind mittendrin, statt nur dabei. Die eher kurzen Abschnitte tragen natürlich dazu bei, dass sich der Autor auf die wesentlichen Punkte kozentrieren muss. Ich denke, dass ist ein Grund, warum von einem zeitlosen Klassier gesprochen werden kann, denn hier ist nichts verstaubt, hier wird stets 101 Prozent gegeben.

Darüber hinaus ist der Plot gut durchdacht. Ein unsichtbarer Mann, der Geld und Macht will. Okay, aber dann gibt es noch die eiserne Hand. Eine tolle Genrevermischung, sodass dann die ständige Aufladung per Strom ihr Übriges dazu beiträgt, dass einem nicht langweilig wird. Ähnlich wie die "Green Lantern" muss auch unser Titelheld sich ständig aufladen. Irgendwann ist jedoch das Feuer raus und dann, gibt es einen neuen Impuls, der wieder für reichlich Abwechslung und Spannung sorgt.

Es wird einfach vieles richtig gemacht. Es sind zum Beispiel auch die schwarz-/weiß Zeichnungen, die natürlich zu einem Noir-Kult-Comic dazu gehören, die für die oben beschriebene Stimmung sorgen. Es fasziniert mich immer wieder auf ein neues, wie Black and White mich immer wieder in ihren Bann ziehen. Aufgehübscht wird das Hadrcover mit einer großen Einleitung. Fazit "Die Eiserne Hand - Der Unsichtbare" ist ein Klassiker, der einfach in jede Sammlung gehört, von daher sollte man sich das Album kaufen.
ZURÜCK INS ARCHIV