Game - Strategie
Die Befreiung der Rietburg
Die Befreiung der RietburgGame - Strategie | mit: Gerhard Hecht, Michael MenzelBewertung:★★★★★ Das Brettspiel „Die Befreiung der Rietburg“ befindet sich in der großartigen Andor-Welt, jedoch ist es ein Spin-Off und steht somit auf eigenen Beinen. Autor ist diesmal Gerhard Hecht und nicht Michael Menzel, der Erfinder von Andor. Menzel hat „lediglich“ die Illustrationen beigesteuert. „Die Befreiung der Rietburg“ erscheint – wie soll es bei Gerhard Hecht auch anders sein – beim Kosmos Verlag, ist ab 10 Jahre geeignet, dauert ca. 40 Minuten und ist für zwei bis vier Spieler. Handlung Wie konnte das nur passieren!? Gors, Skrale und andere wilde Monster sind in die Festung eingedrungen. Sie wollen auch nicht mehr gehen. Nun müssen Helden kommen, um die Burg wieder zurück zu erobern. Kein leichtes Unterfangen, denn die tapferen Männer und Frauen müssen insgesamt vier von sechs Aufgaben erfüllen, um die Rietburg zu befreien. Im Abenteuer selbst finden sie bei ihrem Vorhaben zahlreiche Gegenstände und neue Freunde, die sie unterstützen. Eine lange Schlacht beginnt. Jeder Spieler hat besondere Fähigkeiten und es gilt diese geschickt gemeinsam einzusetzen, damit die bösen Kreaturen besiegt werden können. Aber die Zeit drängt, keiner der Heroen darf sich auf die faule Haut legen, denn sonst wird das große Ziel „Die Befreiung der Rietburg“ nicht gemeistert…BewertungDas Wichtige vorweg: Ja, wir befinden uns im Universum von Andor, wir können das Spiel ohne Vorwissen spielen und „Die Befreiung der Rietburg“ ist eigenständig und keine Erweiterung. Aber es wird wohl eine kleine Erweiterung geben. Mehr dazu ist aber heute noch nicht bekannt. Der Inhalt ist recht üppig und kann sich optisch sehen lassen. Im Karton sind ein Spielplan, 120 Spielkarten, sechs Heldenfiguren (in Haltern), 18 Willenspunkte, 16 Köcher, sechs Zauberbücher, eine Axt, ein Wassergeist und einmal die Spielregeln enthalten. Die Illustrationen von Andor-Erfinder Michael Menzel können sich wieder sehen lassen und sind einer der großen Pluspunkte. Ich habe mich sofort heimisch gefühlt bei den vielen, gut ausgearbeiteten Bildern.
Weiterhin ist „Die Befreiung der Rietburg“ ein echter Quicke im Vergleich zur großen Adaption. Mit einer durchschnittlichen Spieldauer von nur 40 Minuten kann sogar von einem echten Schnellschuss gesprochen werden. In der Fantasy-Welt gibt es solche Brettspiele, die in der Regel eher komplexer daherkommen, nicht sehr oft. Das Regelwerk ist sehr übersichtlich und der Spieler kommt „schnell rein“. Dazu ist die Story nicht so ausgeprägt, was die ganze Sache deutlich entschlackt und somit den Spielfluss beschleunigt. Das noch Schönere – ich habe in der letzten Zeit nur Games gespielt, in denen es gegeneinander ging – ist, dass alle Spieler zusammenhalten müssen. Der Ansatz eines kooperativen Spiels birgt jedoch immer die Gefahr, dass es langweilig werden könnten. „Die Befreiung der Rietburg“ umschifft diesen Gefahrenherd jedoch und die bis zu vier Spieler kommen auf ihre Kosten.
Andor-Fans werden begeistert sein, weil einfach ein Teil der Handlung von Andor herausgepickt und näher betracht wird. Es findet quasi ein Heranzoomen mit Blickrichtung Rietburg statt. Ein weiterer Pluspunkt sind die Aufgaben, die erst im Laufe der Handlung freigespielt werden. Insgesamt liegen sechs dieser Karten auf dem Tisch, wovon vier gewonnen werden müssen, damit das Spiel gewonnen wird. Damit es in den nächsten Partien nicht langweilig wird, spendiert Kosmos insgesamt 16 Auftragskarten. Der Wiederspielwert ist damit auf jeden Fall gegeben.
Fazit „Die Befreiung der Rietburg“ ist ein gutes Spin-Off zum Andor-Universum und kommt mit einer kürzeren Laufzeit daher.
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Weiterhin ist „Die Befreiung der Rietburg“ ein echter Quicke im Vergleich zur großen Adaption. Mit einer durchschnittlichen Spieldauer von nur 40 Minuten kann sogar von einem echten Schnellschuss gesprochen werden. In der Fantasy-Welt gibt es solche Brettspiele, die in der Regel eher komplexer daherkommen, nicht sehr oft. Das Regelwerk ist sehr übersichtlich und der Spieler kommt „schnell rein“. Dazu ist die Story nicht so ausgeprägt, was die ganze Sache deutlich entschlackt und somit den Spielfluss beschleunigt. Das noch Schönere – ich habe in der letzten Zeit nur Games gespielt, in denen es gegeneinander ging – ist, dass alle Spieler zusammenhalten müssen. Der Ansatz eines kooperativen Spiels birgt jedoch immer die Gefahr, dass es langweilig werden könnten. „Die Befreiung der Rietburg“ umschifft diesen Gefahrenherd jedoch und die bis zu vier Spieler kommen auf ihre Kosten.
Andor-Fans werden begeistert sein, weil einfach ein Teil der Handlung von Andor herausgepickt und näher betracht wird. Es findet quasi ein Heranzoomen mit Blickrichtung Rietburg statt. Ein weiterer Pluspunkt sind die Aufgaben, die erst im Laufe der Handlung freigespielt werden. Insgesamt liegen sechs dieser Karten auf dem Tisch, wovon vier gewonnen werden müssen, damit das Spiel gewonnen wird. Damit es in den nächsten Partien nicht langweilig wird, spendiert Kosmos insgesamt 16 Auftragskarten. Der Wiederspielwert ist damit auf jeden Fall gegeben.
Fazit „Die Befreiung der Rietburg“ ist ein gutes Spin-Off zum Andor-Universum und kommt mit einer kürzeren Laufzeit daher.