Filme - Drama
Die Farben des Horizonts
Die Farben des HorizontsFilme - Drama | mit: von: Baltasar Kormákur; mit: Shailene Woodley, Sam ClaflinBewertung:★★★★★ „Die Farbe des Horizonts” basiert lose auf der wahren Geschichte von Tami Oldham und Richard Sharp, die 1983 nach einem Hurricane auf schiffbrüchig auf hoher See hinterließ. Die Survival-Geschichte wurde vom isländischen Regisseur Baltasar Kormákur inszeniert und Shaileen Woodley und Sam Claflin übernahmen die Hauptrollen.
Handlung Tami ist ein Freigeist. Seit fünf Jahren reist die gebürtige Kalifornierin durch die Welt. Immer von einem Job zum nächsten, kommt sie in die verschiedensten Ecken unseres Planeten. Bei ihren Reisen lernt sie irgendwann Richard kennen, ein echter Seemann, der – wie sie – durch die Welt reist, nur auf seinem eigenen Boot. Sie verlieben sich ineinander und als Richard das Angebot bekommt, mit dem Boot eines reichen Pärchens quer durch den Pazifischen Ozean zu segeln, freuen sich beide auf dieses Abenteuer. Doch dann geraten Tami und Richard in einem schweren Sturm und nun müssen sie ums Überleben kämpfen – Mitten im weiten Ozean, ohne Land in Sicht.
Trailer BewertungShaileen Woodley liefert mit „Die Farben des Horizonts” eine tolle One-Woman-Show ab. Zwar ist Sam Claflin als Richard an ihrer Seite, aber der Fokus liegt eindeutig auf ihr und ihre Figur Tami. Sie hält ganz gut die Waage zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen Tatendrang und Lethargie. Doch solch eine Geschichte um das Überleben auf hoher See hätte schnell langweilig werden können, da können die Darsteller noch so gut sein. Dadurch dass der Film nur knapp über 90 Minuten Spielzeit hat, kommt die Geschichte sehr kompakt rüber und man ist als Zuschauer nicht gelangweilt. Dass der Film die Zeitebenen hin und her wechselt trägt auch auch zur Abwechslung bei. In der einen Zeitebene sieht man, wie sich Tami und Richard kennenlernen, wie ihre Beziehung sich entwickelt und wie sie sich entscheiden, diese Reise anzutreten. Die andere Zeitebene erzählt von Tamis Überlebenskampf auf dem Boot. Dass beide Ebenen gleich spannend sind bzw. man beide Geschichten verfolgen will, macht den Film meiner Meinung nach aus.
Was mir den Atem geraubt hat waren die tollen Landschaftsaufnahmen, vor allem wenn man das kleine Schiff im weiten Ozean gesehen hat. Immer wieder hatte ich kurz Panik und musste darüber nachdenken, wie schlimm es wohl sein musste. Man ist ganz allein, um sich herum nichts außer Wasser und Himmel. Die Aufnahmen haben dieses Gefühl sehr gut rübergebracht.
Was ein bisschen auf der Strecke bleibt ist die Figurenzeichnung. Dafür, dass Tami und Richard beide echte Menschen waren wirken sie im Film wie das Idealbild eines abenteuerlustigen Freigeist-Pärchens. Zwar wird immer wieder angedeutet, was sie erlebt haben – Tami ist bei ihren Großeltern aufgewachsen, Richards Mutter hat sich umgebracht, als er noch ein Junge war. Diese Erlebnisse wirken aber nur wie Geschichten, die sie sich erzählen und nicht wie Dinge, die sie erlebt und geprägt haben.
Fazit „Die Farbe des Horizonts” ist ein sehr sehenswerter Film! Man sollte sich nicht vom kitschigen Titel und irreführenden Poster beeinflussen lassen! Was nach Klischee-Drama aussieht, ist in Wahrheit ein toller Film über den Überlebenswille und Einfallsreichtum einer Frau, die trotz ihrer aussichtslosen Lage nicht aufgegeben hat.
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Handlung Tami ist ein Freigeist. Seit fünf Jahren reist die gebürtige Kalifornierin durch die Welt. Immer von einem Job zum nächsten, kommt sie in die verschiedensten Ecken unseres Planeten. Bei ihren Reisen lernt sie irgendwann Richard kennen, ein echter Seemann, der – wie sie – durch die Welt reist, nur auf seinem eigenen Boot. Sie verlieben sich ineinander und als Richard das Angebot bekommt, mit dem Boot eines reichen Pärchens quer durch den Pazifischen Ozean zu segeln, freuen sich beide auf dieses Abenteuer. Doch dann geraten Tami und Richard in einem schweren Sturm und nun müssen sie ums Überleben kämpfen – Mitten im weiten Ozean, ohne Land in Sicht.
Trailer BewertungShaileen Woodley liefert mit „Die Farben des Horizonts” eine tolle One-Woman-Show ab. Zwar ist Sam Claflin als Richard an ihrer Seite, aber der Fokus liegt eindeutig auf ihr und ihre Figur Tami. Sie hält ganz gut die Waage zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen Tatendrang und Lethargie. Doch solch eine Geschichte um das Überleben auf hoher See hätte schnell langweilig werden können, da können die Darsteller noch so gut sein. Dadurch dass der Film nur knapp über 90 Minuten Spielzeit hat, kommt die Geschichte sehr kompakt rüber und man ist als Zuschauer nicht gelangweilt. Dass der Film die Zeitebenen hin und her wechselt trägt auch auch zur Abwechslung bei. In der einen Zeitebene sieht man, wie sich Tami und Richard kennenlernen, wie ihre Beziehung sich entwickelt und wie sie sich entscheiden, diese Reise anzutreten. Die andere Zeitebene erzählt von Tamis Überlebenskampf auf dem Boot. Dass beide Ebenen gleich spannend sind bzw. man beide Geschichten verfolgen will, macht den Film meiner Meinung nach aus.
Was mir den Atem geraubt hat waren die tollen Landschaftsaufnahmen, vor allem wenn man das kleine Schiff im weiten Ozean gesehen hat. Immer wieder hatte ich kurz Panik und musste darüber nachdenken, wie schlimm es wohl sein musste. Man ist ganz allein, um sich herum nichts außer Wasser und Himmel. Die Aufnahmen haben dieses Gefühl sehr gut rübergebracht.
Was ein bisschen auf der Strecke bleibt ist die Figurenzeichnung. Dafür, dass Tami und Richard beide echte Menschen waren wirken sie im Film wie das Idealbild eines abenteuerlustigen Freigeist-Pärchens. Zwar wird immer wieder angedeutet, was sie erlebt haben – Tami ist bei ihren Großeltern aufgewachsen, Richards Mutter hat sich umgebracht, als er noch ein Junge war. Diese Erlebnisse wirken aber nur wie Geschichten, die sie sich erzählen und nicht wie Dinge, die sie erlebt und geprägt haben.
Fazit „Die Farbe des Horizonts” ist ein sehr sehenswerter Film! Man sollte sich nicht vom kitschigen Titel und irreführenden Poster beeinflussen lassen! Was nach Klischee-Drama aussieht, ist in Wahrheit ein toller Film über den Überlebenswille und Einfallsreichtum einer Frau, die trotz ihrer aussichtslosen Lage nicht aufgegeben hat.