Buch - Drama
Die Heimkehr
Die HeimkehrBuch - Drama | mit: John GrishamBewertung:★★★★★ Eine Einleitung zu John Grisham zu schreiben, ist nicht einfach. Überhaupt nicht, es ist wahrhaftig die Königsdisziplin für einen Rezensenten. Und ich muss an dieser Stelle konstatieren, dass ich hier keine volle Punktzahl erreichen werde. Es wurde einfach alles über den erfolgreichen Starautor geschrieben, was es zu schreiben gibt. Es sind einfach wundervolle Romane, die sich immer wieder um das amerikanische Justizsystem drehen. Verfilmt werden und wurden seine Werke. Dabei war er aber nicht immer glücklich mit der Adaption auf die Kinoleinwand. "Die Kammer" zum Beispiel war so ein Fall. Die Rechte hatte er in einem frühen Stadium verkauft und erst während des Schreibens wurden ihm einige Dinge bewusst. Man sagt, dass dieses Werk ihn sogar in seiner politischen Ausprägung verändert hat. So war er einst ein Befürworter der Todesstrafe und nach dem Schreiben ein Gegner. Nun kommt mit "Die Heimkehr" sein neuster Erfolg in die Läden. Handlung Jake Brigance erreicht der Hilferuf eines alten Freundes: Mack Stafford ist vor Jahren mit viel veruntreutem Geld untergetaucht. Nun will er mit Jakes Unterstützung heimkehren. Aber dann läuft alles anders als geplant.
Seit vierzehn Jahren sitzt Cody in der Todeszelle, und an diesem Tag soll das Urteil vollstreckt werden. Doch er hat noch einen letzten Wunsch.
Zwei verfeindete Brüder und Anwälte wollen einen krummen Deal drehen, um ihren Vater zu ruinieren – mit verhängnisvollen Folgen.BewertungJohn Grisham schreibt Kurzgeschichten. Das ist für mich neu, das ist für die breite Leserschaft neu. Gleich drei Stück sind es geworden und haben Einzug erhalten in dieses Hardcover - ja, ich sammle die Hardcover vom Autor. Die Geschichten heißen „Die Heimkehr“, „Erdbeermond“ und „Sparringspartner“. Alte Bekannte, zumindest, wenn ich das noch richtig auf dem Schirm habe, sind Harry Rex und Jake Brigance. Letztgenannter wird auch von der Werbung genannt, von daher habe ich mindestens eine Trefferquote von 50 Prozent.
Übergreifend lässt sich wieder festhalten, dass diese Storys realistisch geschrieben sind. Darüber hinaus ist natürlich wieder die Spannung das zentrale Thema. Diesmal wird jedoch weniger Jura vermittelt, was in den Kurzgeschichten durchaus Sinn macht. Von den drei Storys hat mich am meisten „Erdbeermond“ angesprochen, einfach wegen der miesen Ausgangslage. In diesem Fall ist es besonders zweifelhaft, ob die Todesstrafe vollstreckt werden muss. Ein Drama, welches leider wieder die Missstände im US-Strafvollzug offenlegt. Aber nicht nur das US-Recht bedarf einer genaueren Überprüfung, auch hierzulade gibt es Irrtümer. Ein anderes Thema.
Alle drei Handlungen hätten das Potenzial für einen eigenen Roman. Auf den ganz Großen müssen wir aber noch bis zum März warten. Ein Vielschreiber mit hunderten, wenn nicht 1000 Ideen. Ich ziehe wie immer meinen Hut vor John Grisham. Fazit "Die Heimkehr" ist das Kurzromanerstlingswerk von John Grisham und das darf als gelungen bezeichnet werden.
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Seit vierzehn Jahren sitzt Cody in der Todeszelle, und an diesem Tag soll das Urteil vollstreckt werden. Doch er hat noch einen letzten Wunsch.
Zwei verfeindete Brüder und Anwälte wollen einen krummen Deal drehen, um ihren Vater zu ruinieren – mit verhängnisvollen Folgen.BewertungJohn Grisham schreibt Kurzgeschichten. Das ist für mich neu, das ist für die breite Leserschaft neu. Gleich drei Stück sind es geworden und haben Einzug erhalten in dieses Hardcover - ja, ich sammle die Hardcover vom Autor. Die Geschichten heißen „Die Heimkehr“, „Erdbeermond“ und „Sparringspartner“. Alte Bekannte, zumindest, wenn ich das noch richtig auf dem Schirm habe, sind Harry Rex und Jake Brigance. Letztgenannter wird auch von der Werbung genannt, von daher habe ich mindestens eine Trefferquote von 50 Prozent.
Übergreifend lässt sich wieder festhalten, dass diese Storys realistisch geschrieben sind. Darüber hinaus ist natürlich wieder die Spannung das zentrale Thema. Diesmal wird jedoch weniger Jura vermittelt, was in den Kurzgeschichten durchaus Sinn macht. Von den drei Storys hat mich am meisten „Erdbeermond“ angesprochen, einfach wegen der miesen Ausgangslage. In diesem Fall ist es besonders zweifelhaft, ob die Todesstrafe vollstreckt werden muss. Ein Drama, welches leider wieder die Missstände im US-Strafvollzug offenlegt. Aber nicht nur das US-Recht bedarf einer genaueren Überprüfung, auch hierzulade gibt es Irrtümer. Ein anderes Thema.
Alle drei Handlungen hätten das Potenzial für einen eigenen Roman. Auf den ganz Großen müssen wir aber noch bis zum März warten. Ein Vielschreiber mit hunderten, wenn nicht 1000 Ideen. Ich ziehe wie immer meinen Hut vor John Grisham. Fazit "Die Heimkehr" ist das Kurzromanerstlingswerk von John Grisham und das darf als gelungen bezeichnet werden.