Buch - Thriller
Die letzte Nacht
Die letzte NachtBuch - Thriller | mit: Karin Slaughter (Autor), Fred Kinzel (Übersetzer)Bewertung:★★★★★ Der elfte Band der Reihe. Das spricht für die Autorin und für die Ansehnlichkeit der einzelnen Bücher. Sicherlich gab es auf langer Sicht hier und dort mal eine nicht so gute Ausgabe, dennoch muss konsentiert werden, dass die Autorin Karin Slaugther einiges richtig macht. Kein Wunder, denn die Autorin ist eine der weltweit berühmtesten Thriller-Schöpfer und taucht entsprechend in sämtlichen Bestseller-Listen auf. Egal ob in New York oder in Hamburg, also bei der "New York Times" oder beim "Spiegel". Dabei lässt Slaugther kein Tabu-Thema aus und geht auch in "Die letzte Nacht" etwas an, was in unserer Gesellschaft - zum Glück - nicht mehr verschwiegen wird. Was ich meine und wie ich das Buch fand, verrate ich euch ein Stück weiter unten. Handlung Vor fünfzehn Jahren veränderte sich Sara Lintons Leben schlagartig, als sie nach einem Barbesuch brutal überfallen wurde. Mittlerweile hat sie es geschafft, das Trauma hinter sich zu lassen: Sara ist erfolgreiche Ärztin und mit einem Mann verlobt, den sie liebt.
Doch eines Nachts, während sie in der Notaufnahme arbeitet, verändert sich alles. Eine junge Frau wird nach einem Überfall schwer verletzt eingeliefert, und Sara muss um ihr Leben kämpfen. Je weiter die Ermittlungen unter der Leitung von Will Trent fortschreiten, umso klarer wird es, dass das, was dieser Frau zugestoßen ist, auf grausame Weise mit Saras eigenem Schicksal zusammenhängt.
Sara Linton muss sich ihrer Vergangenheit stellen...BewertungDas angesprochene Tabu-Thema - ich schreibe ganz bewusst von Tabu-Thema - ist die Gewalt gegen Frauen. Sicherlich wird heutzutage, gerade durch die #MeToo Bewegung mehr auf Frauenrechte geachtet, dennoch stehen wir weiterhin vor großen Problemen. Daher ist es um so wichtiger, dass diese immer und immer wieder auf die Tagesordnung kommen. In "Die letzte Nacht" stehen sie auf dem Programmzettel und daher ist der Roman auch keine leichte Kost. Die Taten sind nicht nur schrecklich, sie werden auch noch grausam dargestellt.
Darüber hinaus geht es emotional gesehen gut weiter. Als kleine Achterbahnfahrt möchte ich es bezeichnen, gerade, wenn es die Verbindungen zu Sara Lintons Vergangenheit gibt. Der Leser bekommt persönliche Einblicke der Figuren serviert, sodass wir noch mehr über die Protagonisten in Erfahrung bringen. Was dann aber ein wenig auf die Bremse tritt, sind zu viele Dialoge, die die Spannung unnötig in die Länge ziehen. Dadurch ziehen sich einige Sequenzen und dadurch gibt es hier und dort einen Bruch. Dennoch kommen wieder Elemente auf den Tisch, die durchaus als Herausforderung für die Figuren zu sehen sind und die erstmal überwunden werden müssen. Es muss demnach erst einmal ein "reiner Tisch" gemacht werden.
Was mir darüber hinaus noch positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Orte sehr detailliert beschrieben sind. Das hat mir gefallen. Es mag nur eine Randnote sein, aber diese blieb mir nachhaltig im Gedächtnis. Ein kleiner Schönheitsfehler zum Ende der Review: Das Cover schaut sehr gut aus, doch ich habe den Zusammenhang zur Handlung nicht verstanden.
Fazit "Die letzte Nacht" ist ein weiterer guter Band der Georgia-Serie, der mit leichten Schönheitsfehlern daher kommt.
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Doch eines Nachts, während sie in der Notaufnahme arbeitet, verändert sich alles. Eine junge Frau wird nach einem Überfall schwer verletzt eingeliefert, und Sara muss um ihr Leben kämpfen. Je weiter die Ermittlungen unter der Leitung von Will Trent fortschreiten, umso klarer wird es, dass das, was dieser Frau zugestoßen ist, auf grausame Weise mit Saras eigenem Schicksal zusammenhängt.
Sara Linton muss sich ihrer Vergangenheit stellen...BewertungDas angesprochene Tabu-Thema - ich schreibe ganz bewusst von Tabu-Thema - ist die Gewalt gegen Frauen. Sicherlich wird heutzutage, gerade durch die #MeToo Bewegung mehr auf Frauenrechte geachtet, dennoch stehen wir weiterhin vor großen Problemen. Daher ist es um so wichtiger, dass diese immer und immer wieder auf die Tagesordnung kommen. In "Die letzte Nacht" stehen sie auf dem Programmzettel und daher ist der Roman auch keine leichte Kost. Die Taten sind nicht nur schrecklich, sie werden auch noch grausam dargestellt.
Darüber hinaus geht es emotional gesehen gut weiter. Als kleine Achterbahnfahrt möchte ich es bezeichnen, gerade, wenn es die Verbindungen zu Sara Lintons Vergangenheit gibt. Der Leser bekommt persönliche Einblicke der Figuren serviert, sodass wir noch mehr über die Protagonisten in Erfahrung bringen. Was dann aber ein wenig auf die Bremse tritt, sind zu viele Dialoge, die die Spannung unnötig in die Länge ziehen. Dadurch ziehen sich einige Sequenzen und dadurch gibt es hier und dort einen Bruch. Dennoch kommen wieder Elemente auf den Tisch, die durchaus als Herausforderung für die Figuren zu sehen sind und die erstmal überwunden werden müssen. Es muss demnach erst einmal ein "reiner Tisch" gemacht werden.
Was mir darüber hinaus noch positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Orte sehr detailliert beschrieben sind. Das hat mir gefallen. Es mag nur eine Randnote sein, aber diese blieb mir nachhaltig im Gedächtnis. Ein kleiner Schönheitsfehler zum Ende der Review: Das Cover schaut sehr gut aus, doch ich habe den Zusammenhang zur Handlung nicht verstanden.
Fazit "Die letzte Nacht" ist ein weiterer guter Band der Georgia-Serie, der mit leichten Schönheitsfehlern daher kommt.