Comic - Action
DIE SCHLACHT DER BERGE UND MEERE #1 - DIE REBELLEN
Fantasy-Comics gibt es inzwischen viele. Umso schwieriger wird es, aus der Masse herauszustechen. „Die Schlacht der Berge und Meere“ gelingt das schon nach wenigen Seiten. Das liegt allerdings nicht nur an den beeindruckenden Zeichnungen, sondern vor allem an seinem ungewöhnlichen Setting. Statt der bekannten europäischen Fantasy-Welten setzt die Reihe auf Einflüsse aus der chinesischen Mythologie und verbindet diese mit politischen Intrigen, geheimnisvollen Mächten und einer Welt, die vom Nebel bedroht wird.
Mit „Die Rebellen“ startet bei Cross Cult der erste Band einer neuen Fantasy-Reihe, die sich zunächst viel Zeit für ihre Welt und ihre Figuren nimmt. Wer bereit ist, sich auf die zahlreichen Charaktere, Königreiche und politischen Zusammenhänge einzulassen, bekommt einen Auftakt, der vor allem durch seinen Weltenbau und seine außergewöhnliche Optik neugierig auf die Fortsetzung macht.
Handlung
Vor drei Jahrhunderten tauchten die scharlachroten Nebel aus dem Nichts auf. Sie brachten Tod und Zerstörung. die Menschheit stand kurz vor dem Untergang. Doch kleine Gruppen von Überlebenden wanderten auf die Berggipfel aus, wo der Nebel sie nicht erreichen konnte ...
Heute regieren Rivalitäten, Allianzen und Verrat Qingpiu, Tieliu und Danzhu, die drei Königreiche, aus denen sich die Welt zusammensetzt. Um seine Hegemonie zu festigen, ist es dem Königreich Qingpiu endlich gelungen, eine Allianz mit dem Königreich Tieliu auszuhandeln. Es steht viel auf dem Spiel: eine politische Ehe, die das baldige Ende des Danzhu-Königreichs bedeuten könnte. Doch am Tag des Treffens zwischen der Prinzessin von Tieliu und dem Abgesandten aus Qingpiu läuft nichts wie geplant. Danzhus Soldaten greifen an, scharlachrote Nebel umschließen die Stadt und eine mysteriöse Gruppe von "Rebellen" taucht auf ...
KRITIK
Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass „Die Schlacht der Berge und Meere“ kein Comic ist, der seine Welt nebenbei erklärt. Stattdessen wird man direkt in einen Konflikt zwischen verschiedenen Königreichen hineingeworfen. Politische Bündnisse, Intrigen und der geheimnisvolle Nebel bilden die Grundlage der Geschichte. Der erste Band nimmt sich deshalb viel Zeit für den Weltenbau. Wer aufmerksam liest, wird mit einer spannenden Fantasywelt belohnt, muss sich am Anfang aber auf viele neue Begriffe und Figuren einstellen.
Besonders gefallen hat mir das Setting. Die Geschichte orientiert sich sichtbar an chinesischer Mythologie und verbindet diese mit Fantasy-Elementen und einem Hauch Steampunk. Dadurch hebt sich der Comic angenehm von vielen klassischen Fantasyreihen ab und entwickelt einen eigenen Stil.
Das größte Highlight sind für mich allerdings die Zeichnungen. Thomas von Kummant liefert Seiten ab, auf denen man gerne etwas länger verweilt. Vor allem die Landschaften, die Architektur und die Farbgestaltung haben mich immer wieder beeindruckt. Das große Albumformat kommt den Illustrationen zusätzlich zugute und sorgt dafür, dass viele Panels ihre Wirkung voll entfalten können.
Auch die Atmosphäre funktioniert sehr gut. Der scharlachrote Nebel ist ständig präsent und sorgt dafür, dass selbst ruhigere Szenen eine gewisse Spannung behalten. Gleichzeitig stehen nicht nur Kämpfe im Mittelpunkt. Politische Entscheidungen, Bündnisse und persönliche Interessen spielen mindestens eine ebenso große Rolle wie die Action.
Der einzige Punkt, der mir den Einstieg etwas erschwert hat, war die Anzahl der Figuren. Gerade zu Beginn tauchen viele Namen, Fraktionen und Königreiche auf. Bis man alle Zusammenhänge verinnerlicht hat, braucht der Comic etwas Geduld. Das legt sich zwar im Verlauf des Bandes, ganz leicht fällt der Einstieg aber nicht.
Fazit
Insgesamt macht Band 1 genau das, was ein guter Auftakt tun sollte. Er stellt eine interessante Welt vor, wirft viele Fragen auf und sorgt dafür, dass man wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.
Copyright: Cros Cult
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Mit „Die Rebellen“ startet bei Cross Cult der erste Band einer neuen Fantasy-Reihe, die sich zunächst viel Zeit für ihre Welt und ihre Figuren nimmt. Wer bereit ist, sich auf die zahlreichen Charaktere, Königreiche und politischen Zusammenhänge einzulassen, bekommt einen Auftakt, der vor allem durch seinen Weltenbau und seine außergewöhnliche Optik neugierig auf die Fortsetzung macht.
Handlung
Vor drei Jahrhunderten tauchten die scharlachroten Nebel aus dem Nichts auf. Sie brachten Tod und Zerstörung. die Menschheit stand kurz vor dem Untergang. Doch kleine Gruppen von Überlebenden wanderten auf die Berggipfel aus, wo der Nebel sie nicht erreichen konnte ...
Heute regieren Rivalitäten, Allianzen und Verrat Qingpiu, Tieliu und Danzhu, die drei Königreiche, aus denen sich die Welt zusammensetzt. Um seine Hegemonie zu festigen, ist es dem Königreich Qingpiu endlich gelungen, eine Allianz mit dem Königreich Tieliu auszuhandeln. Es steht viel auf dem Spiel: eine politische Ehe, die das baldige Ende des Danzhu-Königreichs bedeuten könnte. Doch am Tag des Treffens zwischen der Prinzessin von Tieliu und dem Abgesandten aus Qingpiu läuft nichts wie geplant. Danzhus Soldaten greifen an, scharlachrote Nebel umschließen die Stadt und eine mysteriöse Gruppe von "Rebellen" taucht auf ...
KRITIK
Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass „Die Schlacht der Berge und Meere“ kein Comic ist, der seine Welt nebenbei erklärt. Stattdessen wird man direkt in einen Konflikt zwischen verschiedenen Königreichen hineingeworfen. Politische Bündnisse, Intrigen und der geheimnisvolle Nebel bilden die Grundlage der Geschichte. Der erste Band nimmt sich deshalb viel Zeit für den Weltenbau. Wer aufmerksam liest, wird mit einer spannenden Fantasywelt belohnt, muss sich am Anfang aber auf viele neue Begriffe und Figuren einstellen.
Besonders gefallen hat mir das Setting. Die Geschichte orientiert sich sichtbar an chinesischer Mythologie und verbindet diese mit Fantasy-Elementen und einem Hauch Steampunk. Dadurch hebt sich der Comic angenehm von vielen klassischen Fantasyreihen ab und entwickelt einen eigenen Stil.
Das größte Highlight sind für mich allerdings die Zeichnungen. Thomas von Kummant liefert Seiten ab, auf denen man gerne etwas länger verweilt. Vor allem die Landschaften, die Architektur und die Farbgestaltung haben mich immer wieder beeindruckt. Das große Albumformat kommt den Illustrationen zusätzlich zugute und sorgt dafür, dass viele Panels ihre Wirkung voll entfalten können.
Auch die Atmosphäre funktioniert sehr gut. Der scharlachrote Nebel ist ständig präsent und sorgt dafür, dass selbst ruhigere Szenen eine gewisse Spannung behalten. Gleichzeitig stehen nicht nur Kämpfe im Mittelpunkt. Politische Entscheidungen, Bündnisse und persönliche Interessen spielen mindestens eine ebenso große Rolle wie die Action.
Der einzige Punkt, der mir den Einstieg etwas erschwert hat, war die Anzahl der Figuren. Gerade zu Beginn tauchen viele Namen, Fraktionen und Königreiche auf. Bis man alle Zusammenhänge verinnerlicht hat, braucht der Comic etwas Geduld. Das legt sich zwar im Verlauf des Bandes, ganz leicht fällt der Einstieg aber nicht.
Fazit
Insgesamt macht Band 1 genau das, was ein guter Auftakt tun sollte. Er stellt eine interessante Welt vor, wirft viele Fragen auf und sorgt dafür, dass man wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.
Copyright: Cros Cult