Comic - Geschichte
Die Schrift des Windes
Die Schrift des WindesComic - Geschichte | mit: Jiro Taniguchi, Kan Furuyama, übersetzt von Miyuki TsujiBewertung:★★★★★ Philosophische Geschichtsbetrachtung trifft Manga-Action-Sequenzen – so ungefähr beschreibt Carlsen den kürzlich erschienenen Manga „Die Schrift des Windes“. Handlung Japan, 1649. Nach zwei Jahrhunderten kriegerischer Auseinandersetzungen herrscht die Tokugawa-Dynastie streng, aber friedlich über das Land – unter Festsetzung des Kaisers innerhalb der Stadtmauern Edos. Der Diebstahl eines geheimen Manuskripts heizt die Gemüter der Bevölkerung wieder an und führt Japan an die Grenze eines neuen Bürgerkriegs. Um diesen zu verhindern, beauftragt das Shogunat den Samurai Yagyu mit der Suche nach dem Dokument.BewertungDer Manga „Die Schrift des Windes“ ist unfassbar gut gezeichnet. Jiro Taniguchi schafft es, das mittelalterliche Japan gekonnt mit fantastischen Manga-Elementen zu verbinden. Denn die Kämpfe sehen aus, als wären sie aus einer Abenteuer-Fantasy-Welt entnommen worden. Mit nur einem Schwerthieb werden die Gegner zur Strecke gebracht. Wenn sich aber dann zwei ebenbürtige Schwertmeister treffen, wirbeln sie umeinander herum, springen durch die Lüfte und treffen sich nie. Obwohl die Kämpfe bzw. das Aufeinandertreffen zweier Kämpfer nur wenige Panels in Anspruch nehmen, wirken sie sehr dynamisch. Im ersten Panel sieht man die zwei Kontrahenten, im nächsten wird durch Linien eine Bewegung zu signalisieren, dann sieht man das erstaunte Gesicht einen der Kämpfer und im nächsten Augenblick erfährt man, warum sie so erstaunt gucken, denn aus irgendeinem Körperteil bricht eine Blutfontäne heraus.
Dafür sind die „normalen“ Momente sehr undynamisch, sowohl was die Bilder als auch die Erzählung angeht. Der Manga fängt mit einer sehr kurzen Kampfsequenz an, in der man den Protagonisten Yagyu Jubei nicht nur zum ersten Mal trifft, sondern direkt auch zum ersten Mal in Aktion sieht. Diese drei Seiten sind in Farbe gedruckt. Doch dann plötzlich gibt es einen Zeitsprung von ca. 200 Jahren und man sieht, wie einige Männer über Politik diskutieren. Diese Diskussion dient dann als Anlass, um die Geschichte von Yagyu Jubei zu erzählen. Ich bin leider nicht so bewandert in japanischer Geschichte, deswegen ist es mir sehr schwer gefallen, der Geschichte zu folgen. Denn nicht nur der Übergang vom Gespräch der Männer hin zu den Ereignissen um Yagyu Jubei habe ich nicht recht nachvollziehen können. Der Konflikt zwischen Kaiser und Shogunat und wie dieser mit den Schriften, die am Anfang der Erzählung gestohlen wurden, zusammenhängt, ist mir auch bis zum Schluss nicht klar geworden. Es gibt zwar das Glossar am Ende des Mangas, wo einige Sachen näher erklärt werden und die tatsächlich helfen, der Geschichte etwas besser folgen zu können. Wirklich verstanden habe ich die Geschichte aber trotzdem nicht.
Fazit Ich kann jetzt, nachdem ich „Die Schrift des Windes“ gelesen habe, nicht ganz genau erklären, worum es in dem Manga geht. Dafür fehlt mir zu viel Vorwissen um die Geschichte Japans. Innerhalb der Geschichte wird auch nicht allzu viel erklärt. Aber wenn man das etwas ausblendet und sich auf die sehr dynamischen Kampfszenen konzentriert, die Jiro Taniguchi aufs Papier gebracht hat, wird man trotzdem Spaß mit „Die Schrift des Windes“ haben.
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Dafür sind die „normalen“ Momente sehr undynamisch, sowohl was die Bilder als auch die Erzählung angeht. Der Manga fängt mit einer sehr kurzen Kampfsequenz an, in der man den Protagonisten Yagyu Jubei nicht nur zum ersten Mal trifft, sondern direkt auch zum ersten Mal in Aktion sieht. Diese drei Seiten sind in Farbe gedruckt. Doch dann plötzlich gibt es einen Zeitsprung von ca. 200 Jahren und man sieht, wie einige Männer über Politik diskutieren. Diese Diskussion dient dann als Anlass, um die Geschichte von Yagyu Jubei zu erzählen. Ich bin leider nicht so bewandert in japanischer Geschichte, deswegen ist es mir sehr schwer gefallen, der Geschichte zu folgen. Denn nicht nur der Übergang vom Gespräch der Männer hin zu den Ereignissen um Yagyu Jubei habe ich nicht recht nachvollziehen können. Der Konflikt zwischen Kaiser und Shogunat und wie dieser mit den Schriften, die am Anfang der Erzählung gestohlen wurden, zusammenhängt, ist mir auch bis zum Schluss nicht klar geworden. Es gibt zwar das Glossar am Ende des Mangas, wo einige Sachen näher erklärt werden und die tatsächlich helfen, der Geschichte etwas besser folgen zu können. Wirklich verstanden habe ich die Geschichte aber trotzdem nicht.
Fazit Ich kann jetzt, nachdem ich „Die Schrift des Windes“ gelesen habe, nicht ganz genau erklären, worum es in dem Manga geht. Dafür fehlt mir zu viel Vorwissen um die Geschichte Japans. Innerhalb der Geschichte wird auch nicht allzu viel erklärt. Aber wenn man das etwas ausblendet und sich auf die sehr dynamischen Kampfszenen konzentriert, die Jiro Taniguchi aufs Papier gebracht hat, wird man trotzdem Spaß mit „Die Schrift des Windes“ haben.