Filme - Action

Die Todeskandidaten

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Die Todeskandidaten
Die TodeskandidatenFilme - Action | mit: Steve Austin, Vinnie Jones, Rick HoffmanBewertung:★★★★★ Altes Ding verpackt mit neuen Schauspielern. „Battel Royal“ oder „Die Tribute von Panem“. Es gibt sehr viele Filme, die sich der Thematik des Todeskampfes angenommen haben. Dem Sieger gewinnt nicht nur die Freiheit, sondern auch sein Leben. Es ist so etwas von moralisch verwerflich, dass es zeitgleich, zumindest für den Medienbereich, eine Faszination ausstrahlt. Mit Steve Austin in der Hauptrolle gibt es gewaltige Muskelpower. Darüber hinaus sollte man „Die Todeskandidaten“ nicht allzu ernst nehmen und ihn eher in den Bereich Fun-Movie packen. Handlung Ian Breckel (Rober Mammone) ist reich und möchte noch reicher werden. Wie schafft er das? Na, er erfindet eine Internetshow, die es den Zuschauern ermöglicht, den Kandidaten beim Todeskampf zuzuschauen. Bezahlt wird per Kreditkarte. Die Teilnehmer der Show treten die Reise auf das Spielfeld, eine abgelegene Insel, aber nicht freiwillig an. Sie sind in den schlimmsten Gefängnissen der Welt inhaftiert und zum Tode verurteilt. Jack Conrad (Steve Austin) ist jedoch anders als die anderen Mitspieler. Er ist so etwas wie der Gute. Er möchte keinen umbringen, sondern nur die Leute, die für das hier verantwortlich sind. Doch die anderen Häftlinge machen nicht nur Jagd untereinander, sondern auch auf ihn. Trailer BewertungDer Ausgang des Films ist klar, der Ablauf sowieso. „Die Todeskandidaten“ bringt nun wahrlich keinen neuen Beitrag zum Genre, bedient sich eher an dem Bekannten. Von daher kann man ihn ruhig als unteren Durchschnitt betrachten oder schlimmeres. Von mir gibt es dennoch die Note drei Sterne, da er, wenn man ihn als nächtliches Fun-Movie betrachtet, durchaus gewissermaßen nett unterhalten hat. Die Wortkargheit von Steve Austin bringt ein paar coole Sprüche hervor. Dennoch merkt man gerade bei ihm (und den meisten Darstellern), dass sie nicht unbedingt zur 1A, 1B sondern eher zur C-Kategorie gehören. Also ein Leistungsniveau erreichen, dass sich im unteren Drittel ansiedelt. Es wirken viele Szenen sehr hölzern. Lediglich die Action-Einblendungen sorgen für ein wenig Abwechslung. Die Kamera hält dabei nicht voll drauf, es sind also keine Gore-Anblicke zu ertragen. In der Regel gibt es einen lauten Knall.

Dennoch muss ich einen Schauspieler etwas herausheben. Die Rede ist von Rick Hoffman, den wir alle aus „Suits“ kennen. Ja, da steckte schon ein wenig mehr Feuer und Kunst dahinter. Dennoch reiht auch er sich irgendwie in den Cast ein, hat schließlich nur eine Nebenrolle ergattert. Die Aufteilung der Kanditaten konnte da schon besser gefallen. Es gibt nämlich unterschiedliche Kategorien. Die Superbösen, die Cleveren und die Guten. Bei den Guten handelt es sich um Leute, die nicht gerade die typischen Mörder sind. Die Cleveren, es war eine junge Frau, haben sich bei anderen eingeschmeichelt, um sie dann schnell auszuschalten. Und die Superbösen sorgten für die Showmomente, damit die Internetuser bei der Stange gehalten werden.

Natürlich gab es auch eine Love-Geschichte, selbstverständlich von einer schönen Frau. Muss ja auch sein, also Action, Girl und Thrill. Doch bei einem Blondie bleibt es nicht und so präsentierte uns „Die Todeskandidaten“ gleich eine zweite Schönheit. An dieser Stelle verzeiht mir bitte meine Ausdrucksweise, ich wollte es nur überspitzt auf den Punkt bringen. Kritische Töne an der Show wurden immer mal wieder eingestreut, sorgten dann sogar noch dafür, dass so etwas wie ein Konflikt im Produktionsteam entfachte. Fazit „Die Todeskandidaten“ erhält von mir drei von fünf Geek Whisper Sterne, einfach, weil mir der Streifen mitten in der Nacht gereicht hat und ich ihn mir unter der Betrachtungsweise eines Fun-Movies angeschaut habe.
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