Buch - Thriller
Die unsichtbare Hand
Die unsichtbare HandBuch - Thriller | mit: Julie ClarkBewertung:★★★★★ Die Erfolgsautorin Julie Clark hat mit Der Plan und Der Tausch tiefe Spuren in meiner Bücherwand hinterlassen. Diese beiden Werke haben mich gefesselt und ich konnte beide Romane jedem weiterempfehlen. Das waren schon Highlights. Daher ist es keine große Überraschung, dass ich mir auch das dritte Buch von Julie Clark ins Regal stellen muss. Wie mir die jüngste Arbeit der Amerikanerin gefallen hat, erfahrt ihr ein Stück weiter unten. An dieser Stelle möchte ich aber schon sagen, dass mir die Übersetzung des Titels so gar nicht gefallen hat: Aus The Ghostwriter wurde Die unsichtbare Hand. Deutsche Titel sind immer wieder eine Erwähnung wert...
Die unsichtbare Hand erschien am 14. Mai 2025, kommt auf 400 Seiten, und das Paperback kostet hierzulande 16 Euro. Handlung Kalifornien, Sommer 1975: Die Kleinstadt Ojai wird von einem grausamen Doppelmord erschüttert: Die 14-jährige Poppy und der 17-jährige Danny werden erstochen in ihrem Elternhaus aufgefunden. Ein ungeheuerlicher Verdacht macht die Runde: Wurden die beiden von ihrem eigenen Bruder getötet?
Kalifornien, 2024: Ghostwriterin Olivia Dumont erhält einen Auftrag, den sie am liebsten ablehnen würde. Sie soll ein Buch für ihren Vater schreiben, den gefeierten Schriftsteller Vincent Taylor – und dabei das fast fünfzig Jahre alte Verbrechen aufklären, das sie schon ihr Leben lang beschäftigt hat. Eigentlich will Olivia mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben. Doch um das dunkelste Geheimnis ihrer Familie aufzuklären, muss sie ihn dazu bringen, sein Schweigen zu brechen.BewertungLeider – und das lässt sich bereits an der Sternenbewertung ablesen – kommt Die unsichtbare Hand nicht an das Niveau von Der Plan und Der Tausch heran und ist daher der schwächste Band der Reihe. Vielleicht war die Erwartungshaltung dann doch zu groß. Ich stand irgendwo zwischen drei und vier Geek-Whisper-Sternen, entschied mich aber wegen der folgenden Punkte für das vorliegende Ergebnis.
Zwar war die Handlung gut konstruiert, es gab zwei Zeitebenen, unterschiedliche Ich-Perspektiven und ganz viel Familiendrama. Das bedeutet, dass es eine Menge Lügen und Geheimnisse gibt. Dazu ist die Beziehung zwischen Tochter und Vater sehr interessant. Letztere wird zudem dadurch unterfüttert, dass die Charaktere gut ausgearbeitet sind und die Verflechtung zwischen den beiden sehr detailliert dargestellt ist. Das hat mir schon gut gefallen und war halt auf dem gewohnten Clark-Level.
Das große Aber ist jedoch, dass sich alles sehr langsam entwickelt. Gerade die zweite Hälfte, also der Teil, wo es so richtig losgehen sollte, kommt nicht richtig in Tritt. Kritiker würden nun gerne schreiben, dass die Story langatmig ist. Dieser Formulierung muss ich mich aber auch anschließen – und gerade diese Tatsache ist der große Stolperstein.
Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil wieder gut. Ich konnte den Plot flüssig lesen, und ohne das englische Original zu kennen, wurde gut ins Deutsche übersetzt. Das musste ich nach meiner anfänglichen Übersetzungskritik fairerweise noch einmal loswerden.
Fazit Die unsichtbare Hand hat leider seine Längen und kommt daher trotz guter Ansätze und toller Charaktere nicht über ein „solide“ hinaus.
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Die unsichtbare Hand erschien am 14. Mai 2025, kommt auf 400 Seiten, und das Paperback kostet hierzulande 16 Euro. Handlung Kalifornien, Sommer 1975: Die Kleinstadt Ojai wird von einem grausamen Doppelmord erschüttert: Die 14-jährige Poppy und der 17-jährige Danny werden erstochen in ihrem Elternhaus aufgefunden. Ein ungeheuerlicher Verdacht macht die Runde: Wurden die beiden von ihrem eigenen Bruder getötet?
Kalifornien, 2024: Ghostwriterin Olivia Dumont erhält einen Auftrag, den sie am liebsten ablehnen würde. Sie soll ein Buch für ihren Vater schreiben, den gefeierten Schriftsteller Vincent Taylor – und dabei das fast fünfzig Jahre alte Verbrechen aufklären, das sie schon ihr Leben lang beschäftigt hat. Eigentlich will Olivia mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben. Doch um das dunkelste Geheimnis ihrer Familie aufzuklären, muss sie ihn dazu bringen, sein Schweigen zu brechen.BewertungLeider – und das lässt sich bereits an der Sternenbewertung ablesen – kommt Die unsichtbare Hand nicht an das Niveau von Der Plan und Der Tausch heran und ist daher der schwächste Band der Reihe. Vielleicht war die Erwartungshaltung dann doch zu groß. Ich stand irgendwo zwischen drei und vier Geek-Whisper-Sternen, entschied mich aber wegen der folgenden Punkte für das vorliegende Ergebnis.
Zwar war die Handlung gut konstruiert, es gab zwei Zeitebenen, unterschiedliche Ich-Perspektiven und ganz viel Familiendrama. Das bedeutet, dass es eine Menge Lügen und Geheimnisse gibt. Dazu ist die Beziehung zwischen Tochter und Vater sehr interessant. Letztere wird zudem dadurch unterfüttert, dass die Charaktere gut ausgearbeitet sind und die Verflechtung zwischen den beiden sehr detailliert dargestellt ist. Das hat mir schon gut gefallen und war halt auf dem gewohnten Clark-Level.
Das große Aber ist jedoch, dass sich alles sehr langsam entwickelt. Gerade die zweite Hälfte, also der Teil, wo es so richtig losgehen sollte, kommt nicht richtig in Tritt. Kritiker würden nun gerne schreiben, dass die Story langatmig ist. Dieser Formulierung muss ich mich aber auch anschließen – und gerade diese Tatsache ist der große Stolperstein.
Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil wieder gut. Ich konnte den Plot flüssig lesen, und ohne das englische Original zu kennen, wurde gut ins Deutsche übersetzt. Das musste ich nach meiner anfänglichen Übersetzungskritik fairerweise noch einmal loswerden.
Fazit Die unsichtbare Hand hat leider seine Längen und kommt daher trotz guter Ansätze und toller Charaktere nicht über ein „solide“ hinaus.