Comic - Marvel
Domino #2
Domino #2Comic - Marvel | mit: Gail Simone (Autor), David Baldeon (Autor), Fabian Nicieza (Autor) u.a.Bewertung:★★★★★ Über die Comic-Figur Domino hat die breite Öffentlichkeit lange nichts gehört. Das änderte sich allerdings mit dem Deadpool-Film. Dank der neugewonnenen Beliebtheit wagt der Panini Verlag die Herausgabe der Serie im Sammelformat. Domino wurde in „X-Force #8“ im Jahr 1992 von Fabian Nicieza und Rob Liefeld ins Leben gerufen. Ihre größte Superkraft ist die Wahrscheinlichkeits-Manipulation und so hat sie dem Grunde nach immer Glück. Wirft man nach ihr ein Messer, dann landet es nicht in ihrem Gesicht, sondern trifft ein Bierglas, das sie vor sich trägt. Sehr praktisch!
Handlung Domino bekommt einen Auftrag. Sie muss eine Kiste aus Norwegen herausholen. Dabei darf sie unter keinen Umständen besagtes Frachtgut öffnen. Natürlich siegt ihre Neugierde darüber. Ihre eiskalte Reise nach Skandinavien führt sie und ihre Söldnerinnen zu unheiligen Mächten aus finsteren Tiefen. Außerdem trifft die Mutantin auf Longshot, dessen Fähigkeiten ihren scheinbar sehr ähnlich sind.BewertungLongshot müsste Euch ein Begriff sein, wenn ihr Euch die aktuellen Deadpool-Comics gekauft habt. Dort hat der außerirdische Gladiator einige Auftritte. Doch bevor es überhaupt losgeht, erweitert Domino noch ihr Team. Outlow rundet das sexy Trio ab. „Domino #2“ setzt dabei voll auf körperliche Reize. Weibliche Rundungen werden in praller Form abgebildet. Auch die Cover, insbesondere das Backcover, zeigen die Antiheldinnen in der Hülle ihrer Pracht. Ganz frei nach dem Motto „Drei Engel für Charlie“ geht es also in den Kampf. Was nach Frauenpower aussieht kann auch anders ausgelegt werden…
Viel Action und Spaß sind in „Domino #2“ enthalten. Es gibt stets eine volle und kraftvolle Breitseite für den Leser. Daher kann man das Comic auch der lockeren Unterhaltung zurechnen. Es werden sicherlich ein paar ernste Beiträge für das Marvel-Universum angerissen, wie zum Beispiel der Auftrag aus Wakanda. Jedoch lebt die Handlung von einer überspitzten, gar überdrehten Grundausrichtung. Ein Niveau wie bei Deadpool erreicht die Ausgabe allerdings bei weitem nicht, da dazu der Fokus auf Humor fehlt. Wie passt das zusammen!? Nun ja, das Comic nimmt sich selbst nicht so ernst und macht einen komödienhaften Road Trip, baut aber weniger explizite Gags ein. Das alles ist nett zu lesen, kann durchaus unterhalten, doch ist eher etwas für Feinschmecker des Genres.
Optisch haut „Domino #2“ keinen vom Hocker. Die zeichnerische Klassifizierung kann man als solide bezeichnen, so wie wir es von Superheldenliteratur her kennen. Ausreißer nach oben sind allerdings die US-Cover, die einen ganz anderen Stil haben. Sie sind am Computer entstanden und können als futuristisch beschrieben werden.
Fazit „Domino #2“ ist ein actionreiches und schnelllebiges Comic, dass seine Daseinsberechtigung findet. Es sticht zwar nicht aus der Masse hervor, dennoch kommen Feinschmecker und Anhänger der X-Men durchaus auf ihre Kosten.
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Handlung Domino bekommt einen Auftrag. Sie muss eine Kiste aus Norwegen herausholen. Dabei darf sie unter keinen Umständen besagtes Frachtgut öffnen. Natürlich siegt ihre Neugierde darüber. Ihre eiskalte Reise nach Skandinavien führt sie und ihre Söldnerinnen zu unheiligen Mächten aus finsteren Tiefen. Außerdem trifft die Mutantin auf Longshot, dessen Fähigkeiten ihren scheinbar sehr ähnlich sind.BewertungLongshot müsste Euch ein Begriff sein, wenn ihr Euch die aktuellen Deadpool-Comics gekauft habt. Dort hat der außerirdische Gladiator einige Auftritte. Doch bevor es überhaupt losgeht, erweitert Domino noch ihr Team. Outlow rundet das sexy Trio ab. „Domino #2“ setzt dabei voll auf körperliche Reize. Weibliche Rundungen werden in praller Form abgebildet. Auch die Cover, insbesondere das Backcover, zeigen die Antiheldinnen in der Hülle ihrer Pracht. Ganz frei nach dem Motto „Drei Engel für Charlie“ geht es also in den Kampf. Was nach Frauenpower aussieht kann auch anders ausgelegt werden…
Viel Action und Spaß sind in „Domino #2“ enthalten. Es gibt stets eine volle und kraftvolle Breitseite für den Leser. Daher kann man das Comic auch der lockeren Unterhaltung zurechnen. Es werden sicherlich ein paar ernste Beiträge für das Marvel-Universum angerissen, wie zum Beispiel der Auftrag aus Wakanda. Jedoch lebt die Handlung von einer überspitzten, gar überdrehten Grundausrichtung. Ein Niveau wie bei Deadpool erreicht die Ausgabe allerdings bei weitem nicht, da dazu der Fokus auf Humor fehlt. Wie passt das zusammen!? Nun ja, das Comic nimmt sich selbst nicht so ernst und macht einen komödienhaften Road Trip, baut aber weniger explizite Gags ein. Das alles ist nett zu lesen, kann durchaus unterhalten, doch ist eher etwas für Feinschmecker des Genres.
Optisch haut „Domino #2“ keinen vom Hocker. Die zeichnerische Klassifizierung kann man als solide bezeichnen, so wie wir es von Superheldenliteratur her kennen. Ausreißer nach oben sind allerdings die US-Cover, die einen ganz anderen Stil haben. Sie sind am Computer entstanden und können als futuristisch beschrieben werden.
Fazit „Domino #2“ ist ein actionreiches und schnelllebiges Comic, dass seine Daseinsberechtigung findet. Es sticht zwar nicht aus der Masse hervor, dennoch kommen Feinschmecker und Anhänger der X-Men durchaus auf ihre Kosten.