Game - Strategie

Dot to Dot

Veröffentlicht am 30.11.-0001
Dot to Dot
Dot to DotGame - Strategie | mit: Brett J. GilbertBewertung:★★★★★ Die Spiele mit den einfachsten Ideen sind meistens die Besten. So sagt es zumindest eine alte Weisheit. In der Realität trifft dieses Credo nicht unbedingt zu, doch bei "Dot to Dot" schon. Autor Brett J. Gilbert, der im beschaulichen Ely im Nordosten von Cambridge lebt, steht auf Games, bei denen man direkt loslegen kann. "Dot to Dot" bedarf keiner großen Anleitung oder Einleitung und kann sofort und alleine gezockt werden. Handlung Der Spieler muss einfach nur alle Punkte mit einer Linie verbinden. Dabei bekommt er vorgefertigte Karten, auf denen Linien sind. Diese sind dann so zu drehen, dass die Linie einen schwarzen Faden ergibt. Auf manchen Spielfelder sind bereits einige Linien abgebildet, diese müssen selbstverständlich mit einbezogen werden. Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgarde. Das unterste Level sollte ein Erwachsener - ich möchte nun wahrlich keinen Druck aufbauen - in wenigen Minuten schaffen. Hingegen mit jedem Level die Herausforderung steigt und dann kann es auch mal sein, dass ein superschlauer Erwachsener, der gut in Mathe und Physik war, 30 Minuten für eine Spielplatte benötigt. Die Zeitangabe vom "Moses Verlag" von 10 Minuten ist von daher nicht immer einzuhalten. BewertungDie ersten Spielfelder sind in gelb gehalten. Sie sind supereinfach und daher können auch Kinder ab 8 Jahre "Dot to Dot" gut spielen, zumindest denke ich das, ich konnte keinen in der Altersklasse für einen Test aus Kinderaugen gewinnen. Ich denke sowieso, dass das Spiel für Erwachsene konzipiert wurde, weil die hohen Schwierigkeitsgrade unserem Gehirn einiges abverlangt. Das geht dann soweit, dass zwei superschlaue Menschen zu zweit nicht weiter kommen und ins Lösungsheft schauen müssen. Ja, für alle die schummeln wollen, gibt es eine kleine Hilfe, keine Komplettlösungen, so wie wir es von den Videospielen her kennen, aber Anreize die Karten richtig zu legen.

Wir haben die Möglichkeit die auserwählten Spielsteine, ich nennen sie in der Review auch gerne Karten, in alle Richtungen zu drehen. Wir können sie zum Beispiel im Uhrzeigersinn drehen oder gar auf den Kopf stellen und dann wieder nach rechts drehen. Alles ist möglich und das macht "Dot to Dot" so interessant und Knobelfans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Zunächst hat mich der Preis für solch ein simples Spiel aufgeschreckt, die unverbindliche Preisempfehlung liegt laut "Moses Verlag" bei stolzen 16,95 EUR, doch die insgesamt 80 Spielfelder bieten einen langen Spielspaß. Dazu macht die Haptik wieder einiges her. In der letzten Zeit durfte ich einige Games vom "Moses Verlag" testen und jedes überzeugte mich in der Gestaltung. Da macht das Spielen einfach mehr Spaß. Ist einfach so, eine unwiderlegbare These.

Einen kleinen Punkt gibt es dann allerdings zu kritisieren, der hat keinen Einfluss auf die Gesamtnote, aber in der Anleitung gibt es bei den positiven Beispielen, also wie die Linien richtig zu legen sind, einen Fehler. Auf dem zweiten Bild sind nicht alle Linien miteinander verbunden und es wird ein Dot ausgelassen. In den Regeln steht aber ganz klar "Du musst alle Dots mit einer durchgehenden Linie miteinander verbinden". Schwamm drüber, ein jeder weiß was gemeint ist und wenn nicht, wird man sicherlich nur die gelben Seiten spielen können... gemein, ist aber so. Fazit "Dot to Dot" ist ein unglaublich geiles Logikspiel, welches fesselt und fordert. Super gut!
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