Comic - Marvel
Dr. Strange 1 - Der Oberste Zauberer der Galaxie
Dr. Strange 1 - Der Oberste Zauberer der GalaxieComic - Marvel | mit: Autor: Mark Waid, Zeichner: Jesús SaizBewertung:★★★★★ “Der Oberste Zauberer der Galaxie“ ist der Titel der ersten fünf US-Ausgaben zur neuesten Dr.-Strange-Serie, die in einem Band bei Panini in Deutschland erschienen sind. Eisner-Award-Gewinner Mark Waid liefert eine Story, die Stephen Strange zwingt, sich in unbekanntes Terrain zu begeben: den Weltraum. Handlung Die Magie auf der Erde lässt nach. So stark, dass Magier Dr. Strange seine eigene Fähigkeit zu zaubern nicht mehr nutzen kann. Er muss also neue Quellen der Magie finden, notfalls auch außerhalb der Erde, denn er ist der einzige Schutz des Planeten vor magischen Bedrohungen. Also sucht er Tony Stark auf, der ihm sofort technologisch zur Seite steht und ein Raumschiff bereitstellt, mit dem Stephen Strange ins Unbekannte reist, um auf fernen Planeten nach einer Antwort für den Verlust seiner Zauber zu suchen. BewertungDr. Strange 1 „Der Oberste Zauberer der Galaxie“ bietet einen guten Einstieg in die Geschichten um den Magier. Zwar ist der Band kein grundlegender Neustart – Strange hat seine Kräfte bereits und einige Figuren werden als bekannt vorausgesetzt – jedoch werden einige wichtige Hintergrundinformationen in Rückblenden am Anfang der Kapitel zusammengefasst. So wird noch einmal erklärt, dass Strange ein gefeierter Chirurg war, der bei einem Autounfall starke Verletzungen an den Händen davongetragen hat, die in zwangen, seine Arzt-Karriere aufzugeben. Daraufhin gab ihm die Magie eine neue Lebensaufgabe.
Nun muss Strange also seine Magie zurückerlangen und reist dazu ins All. Direkt auf seinem ersten Planeten wird er gefangen genommen und trifft dort auf eine Außerirdische, die sich ausgerechnet mit magischen Gegenständen beschäftigt. Die beiden bilden also ein sinnvolles Team und reisen nach ihrer Flucht zu zweit weiter. Daraufhin begegnen die beiden verschiedensten Völkern auf den unterschiedlichsten Planeten. Die intergalaktische Vielfalt ist von Zeichner Jesús Saiz gut in Szene gesetzt und erinnert fast ein bisschen an Star Wars.
Was dem Comic über weite Strecken fehlt, ist eine übergeordnete Bedrohung. Strange reist los, weil die Erde ohne ihn ohne magischen Beschützer ist. Eine direkte magische Bedrohung, die die Notwendigkeit der Reise, und somit die Spannung, erhöht hätte, gibt es aber zu Beginn nicht. Erst durch seine Reise wird ein kriegerisches Volk auf die Erde aufmerksam und will Kurs auf den blauen Planeten nehmen, wird aber ebenso schnell daran gehindert. So geschieht es im Laufe des Bandes noch mit zwei weiteren Feinden. Was den Comic zusammenhält ist keine durchgehende Bedrohung durch einen Feind, sondern eher die magische Midlife-Crisis von Dr. Strange. Seine Suche führt ihn zu verschiedenen Orten, mit verschiedenen Gegenspielern. Das ist im Superhelden-Comic-Genre der etwas unkonventionellere Ansatz, aber gerade deshalb eine gelungene Abwechslung.
Erzählerisch folgt der Comic außerdem dem roten Faden, dass eine unbekannte Person Dr. Stranges Geisterhund Bats die Geschichte von Stranges interplanetaren Reise erzählt. Die Auflösung um wen es sich bei der Person handelt und der damit verbundene Cliffhanger machen richtig Lust auf den zweiten Band der Serie.
Fazit Dr. Strange 1 „Der Oberste Zauberer der Galaxie“ hat mir gut gefallen. Der Aufbau der Geschichte, sowie die dargestellten Charaktere sind abwechslungsreich und mit dem Magieverlust Stranges als Aufhänger wird es stellenweise auch mal ein wenig emotional.
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Nun muss Strange also seine Magie zurückerlangen und reist dazu ins All. Direkt auf seinem ersten Planeten wird er gefangen genommen und trifft dort auf eine Außerirdische, die sich ausgerechnet mit magischen Gegenständen beschäftigt. Die beiden bilden also ein sinnvolles Team und reisen nach ihrer Flucht zu zweit weiter. Daraufhin begegnen die beiden verschiedensten Völkern auf den unterschiedlichsten Planeten. Die intergalaktische Vielfalt ist von Zeichner Jesús Saiz gut in Szene gesetzt und erinnert fast ein bisschen an Star Wars.
Was dem Comic über weite Strecken fehlt, ist eine übergeordnete Bedrohung. Strange reist los, weil die Erde ohne ihn ohne magischen Beschützer ist. Eine direkte magische Bedrohung, die die Notwendigkeit der Reise, und somit die Spannung, erhöht hätte, gibt es aber zu Beginn nicht. Erst durch seine Reise wird ein kriegerisches Volk auf die Erde aufmerksam und will Kurs auf den blauen Planeten nehmen, wird aber ebenso schnell daran gehindert. So geschieht es im Laufe des Bandes noch mit zwei weiteren Feinden. Was den Comic zusammenhält ist keine durchgehende Bedrohung durch einen Feind, sondern eher die magische Midlife-Crisis von Dr. Strange. Seine Suche führt ihn zu verschiedenen Orten, mit verschiedenen Gegenspielern. Das ist im Superhelden-Comic-Genre der etwas unkonventionellere Ansatz, aber gerade deshalb eine gelungene Abwechslung.
Erzählerisch folgt der Comic außerdem dem roten Faden, dass eine unbekannte Person Dr. Stranges Geisterhund Bats die Geschichte von Stranges interplanetaren Reise erzählt. Die Auflösung um wen es sich bei der Person handelt und der damit verbundene Cliffhanger machen richtig Lust auf den zweiten Band der Serie.
Fazit Dr. Strange 1 „Der Oberste Zauberer der Galaxie“ hat mir gut gefallen. Der Aufbau der Geschichte, sowie die dargestellten Charaktere sind abwechslungsreich und mit dem Magieverlust Stranges als Aufhänger wird es stellenweise auch mal ein wenig emotional.