Game - Jump and Run
EarthNight
EarthNightGame - Jump and Run | mit: Entwickler und Publisher: CleaversoftBewertung:★★★★★ Am 19.08.2019 auf Nintendos „Indie World“-Präsentation vorgestellt, erschien nun EarthNight für die Nintendo Switch, die PS4, für den PC, Apple Arcade und skurrilerweise auch noch für die PS Vita. Handlung Ein älterer Mann (Stanley) und ein junges Mädchen (Sidney) leben in ihrem Raumschiff über der Erde. Um zu überleben müssen sie auf in der Atmosphäre fliegenden Drachen laufen und seltene Gegenstände einsammeln, um sie gegen die wichtigste Währung und Ressource – Wasser – einzutauschen. Am Ende eines jeden Ritts über die Körper der Drachen, steht deren Kopf, den man attackiert, um besonders seltene Drachenteile zu erlangen. Warum das Ganze? Darüber verliert das Spiel wenige Worte. Trailer BewertungEarthNight ist eine Art „Endless Runner“. Das heißt das Jump´n´Run führt durch 2-D-Schlauflevel, so lange es eben geht, von links nach rechts, ohne, dass die Möglichkeit besteht stehenzubleiben. Unterbrechungen gibt es nur, wenn die Lebensanzeige auf Null sinkt und das Raumschiff einen wieder einsammelt, oder wenn man den Kopf eines Drachen erreicht. Im zweiten Fall geht es aber genau danach auf einen neuen Drachen. Und das muss letztlich das Ziel sein, denn erst wenn man es schafft mehrere Drachenköpfe in einem Durchgang zu erreichen und der Erde immer näher kommt, kommt man an die besonders wertvollen Gegenstände.
Das Spielprinzip ist denkbar simpel und nutzt sich sicherlich nach nicht allzu langer Zeit ab. Dennoch sollte man sich nach den ersten paar frustrierenden, erfolglosen Runden nicht aus der Ruhe bringen lassen. Hat man erst einmal die ersten selteneren Gegenstände gesammelt und damit auch das Progressionssystem aktiviert, dass es einem ermöglicht Gegenstände freizuschalten, die beispielsweise bestimmten Gegnertypen auf den Drachenrücken Schaden zufügen. So erlernt man Stück für Stück Fähigkeiten, die einem das Weiterkommen in den Levels erleichtern. Dennoch bleiben die Level in ihrem Aufbau leider weitestgehend gleich.
Ein bisschen Abwechslung ist durch die unterschiedlichen Spielmechaniken der zwei Hauptcharaktere gegeben. Während Sidney Doppelsprünge und einen waagerechten Dash ausführen kann, kann Stanley besonders hoch oder besonders weit springen. Beide Charaktere können durch Richtungseingaben ihren Sprint über den Drachenrücken verschnellern oder verlangsamen und mit einem Dash nach unten Gegner attackieren. Herausfinden zu müssen mit welchem der beiden Charaktere man spielerisch besser zurecht kommt, fügt dem Spiel eine kleine aber willkommene Ebene an Komplexität hinzu. Dennoch ist ein Wechsel zwischen den Charakteren manchmal sinnvoll, da die Gegenstände, die Fähigkeiten hinzufügen, teils nur einer der Figuren zur Verfügung stehen.
Optisch ist EartthNight nicht ganz mein Fall, wobei ich kaum festmachen kann, woran es liegt, dass die handgezeichneten Modelle irgendwie hässlich auf mich wirken. Dennoch möchte ich den Aufwand loben, der sicherlich hinter einem derartigen Stil steckt. Zwischen dem Überangebot an Pixel-Art, vor allem im Indie-Bereich, sticht EarthNight auf jeden Fall heraus. Sehr eingängig ist auch der blechern-arcadige Soundtrack des Spiels. Dieser trägt zur schnellen Spielweise des Spiels bei und sorgt für eine rasante, etwas hektische Atmosphäre.
Technisch macht das Spiele eine ordentliche Figur. Nur zwischen verschiedenen Atmosphähreschichten lädt das Spiel teilweise etwas länger und hakt und ruckelt dabei auch schon mal. In den Level selbst läuft aber alles flüssig.
Fazit EarthNight kann man mögen, muss man aber nicht. Der Zeichenstil gefällt sicherlich nicht jedem und auch das Spielprinzip als Ganzes bleibt nicht ewig lang fesselnd. Packt einen aber das Progressionssystem und der Ehrgeiz noch einen weiteren Drachen zu erlegen, kann man auf jeden Fall ein paar dynamische Jump´n ´Run-Runden lang Spaß haben.
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Das Spielprinzip ist denkbar simpel und nutzt sich sicherlich nach nicht allzu langer Zeit ab. Dennoch sollte man sich nach den ersten paar frustrierenden, erfolglosen Runden nicht aus der Ruhe bringen lassen. Hat man erst einmal die ersten selteneren Gegenstände gesammelt und damit auch das Progressionssystem aktiviert, dass es einem ermöglicht Gegenstände freizuschalten, die beispielsweise bestimmten Gegnertypen auf den Drachenrücken Schaden zufügen. So erlernt man Stück für Stück Fähigkeiten, die einem das Weiterkommen in den Levels erleichtern. Dennoch bleiben die Level in ihrem Aufbau leider weitestgehend gleich.
Ein bisschen Abwechslung ist durch die unterschiedlichen Spielmechaniken der zwei Hauptcharaktere gegeben. Während Sidney Doppelsprünge und einen waagerechten Dash ausführen kann, kann Stanley besonders hoch oder besonders weit springen. Beide Charaktere können durch Richtungseingaben ihren Sprint über den Drachenrücken verschnellern oder verlangsamen und mit einem Dash nach unten Gegner attackieren. Herausfinden zu müssen mit welchem der beiden Charaktere man spielerisch besser zurecht kommt, fügt dem Spiel eine kleine aber willkommene Ebene an Komplexität hinzu. Dennoch ist ein Wechsel zwischen den Charakteren manchmal sinnvoll, da die Gegenstände, die Fähigkeiten hinzufügen, teils nur einer der Figuren zur Verfügung stehen.
Optisch ist EartthNight nicht ganz mein Fall, wobei ich kaum festmachen kann, woran es liegt, dass die handgezeichneten Modelle irgendwie hässlich auf mich wirken. Dennoch möchte ich den Aufwand loben, der sicherlich hinter einem derartigen Stil steckt. Zwischen dem Überangebot an Pixel-Art, vor allem im Indie-Bereich, sticht EarthNight auf jeden Fall heraus. Sehr eingängig ist auch der blechern-arcadige Soundtrack des Spiels. Dieser trägt zur schnellen Spielweise des Spiels bei und sorgt für eine rasante, etwas hektische Atmosphäre.
Technisch macht das Spiele eine ordentliche Figur. Nur zwischen verschiedenen Atmosphähreschichten lädt das Spiel teilweise etwas länger und hakt und ruckelt dabei auch schon mal. In den Level selbst läuft aber alles flüssig.
Fazit EarthNight kann man mögen, muss man aber nicht. Der Zeichenstil gefällt sicherlich nicht jedem und auch das Spielprinzip als Ganzes bleibt nicht ewig lang fesselnd. Packt einen aber das Progressionssystem und der Ehrgeiz noch einen weiteren Drachen zu erlegen, kann man auf jeden Fall ein paar dynamische Jump´n ´Run-Runden lang Spaß haben.