Comic - Science Fiction
Fear Agent #3 und #4
Fear Agent #3 und #4Comic - Science Fiction | mit: Rick Remender , Tony MooreBewertung:★★★★★ Der dritte Band ist zugleich der letzte Band der Handlungsgeschichte. Im vierten gibt es "lediglich" einen Nachschlag von verschiedenen Künstlern, die noch eine Extrasuppe gekocht haben. Bedeutet, dass Hardcore-Fans noch ein paar zusätzliche Storys serviert bekommen, die abseits der Story sind, aber dennoch Teil des Universums ist. Es sind quasi kleine Missionen des Anti-Helden.
RICK REMENDER, ich schreibe ihn mal extra groß, er hat es sich schließlich verdient, ist nicht nur in jüngster Vergangenheit (mit z.B. "Deadly Class") einer der prägesten Autoren und Zeichner für mich, sondern er hat mich mit seinen Werken schon immer gefasst. Es ist unglaublich, was für tolle Einfälle der im Jahre 1973 geborene Comic-Star aufs Papier bringt. Da hat alles Hand und Fuß. Der Humor gibt sich mit der Action die Klinke in die Hand und die teilweisen brutalen Schocker, sorgen für attraktive Wendungen. Toll! Handlung Teil drei: Nach einer Völkermordkampagne des furchterregenden tetaldischen Roboterimperiums findet sich Heath Huston als einziger überlebender Mensch im Universum wieder. Heath – jetzt das Hauptziel der Roboterhorden und ihren finsteren Mitverschwörern – macht sich auf den Weg, um die geheime Geschichte der Tetaldianer aufzudecken und die Chance zu nutzen, die Dinge wieder ins Lot zu bringen. Der Einsatz könnte nicht höher sein: dem in Ungnade gefallenen FEAR AGENT wird eine letzte Chance auf die Erlösung gewährt, für jene er sein ganzes, versoffenes Leben lang gekämpft hat.
Teil vier: Euch geht so eine Rasse gieriger außerirdischer Bürokraten, die den Hals nicht vollkriegen können, gehörig auf den Sack? Wollen die Alien-Typen vielleicht eine ganze Sonne ihrer Energie berauben und damit ein ganzes Sonnensystem zum Tode verdammen? Dann braucht ihr einen Fear Agent! Einen Hardcore-Alien-Vernichter – einen wie Heath Huston, der die Dinge für euch richtigstellt. Okay. Sicher. Normalerweise ist Heath voll wie 'ne Haubitze, kann nicht mehr ganz gerade schießen und flucht genug, um kleinen grünen Männchen die Schamesröte in die hässlichen Alien-Gesichter zu treiben ... Aber ... Hey! In einem so verkorksten Universum ist er genau der richtige Mann für den Job.BewertungSchade, es ist vorbei. Mit dem vierten Sammelband ist das Ende nicht nur nah, es ist da. Schade daher, weil die Serie echt Feuer im Popo hatte. Der Abschlusscomic zeigt noch mal die Bedeutung in der Szene, da sich andere Künstler in dieser Saga verewigen wollten. Für mich als Feinschmecker war das noch mal toll. Andere Blickwinkel, andere Perspektiven und Einflüsse. Kleine One Shots für das "Fear Agent" Universum. Das ist einfach ein würdiger Abschluss. Dennoch muss man sagen, dass die große Spannung raus war. Das ist bei mir immer so, wenn die Haupthandlung vorüber ist. Geht Euch das auch so? Vielleicht bin ich auch eher von der Sorte Speziell.
Kommen wir zum letzten Teil der Geschichte. Also zurück zu Ausgabe drei. Die hat wieder das volle Potential der vorherigen Comics. Wir bekommen so wieder einen schwarzen, deftigen Humor präsentiert. Dieser ist schon fast menschenverachtend, überschreitet natürlich ganz bewusst Grenzen, sodass der Leser auf der einen Seite auf ihn stehen muss, um auf der anderen die volle Bandbreite der geballten Wucht zu erleben. Erste Sahne würde ich sagen!
Dann ist es natürlich die gut inszenierte Action. Diese ist einfach gut dosiert. Sie ist da, wenn man sie braucht, aber sie überfährt uns nicht. Die Story kann sich an ihr frei entfalten und ist niemals erdrückend. Auch wird sie nicht langweilig. Das finde ich besonders aussagekräftig, da mir bei dem einen oder anderen Superhelden-Comic einfach die überborte Action einfach auf den Sack geht. Da versteht es das Kreativteam von "Fear Agent" einfach besser.
Dann ist es der schmutziger Charakter. Er ist fehlbar, er will das Richtige, er will seine Frau, er trauert, er hat Spaß, er ist ein Draufgänger, hat eine Vergangenheit. Zusammengefasst: Er bringt einiges mit, einen bunten Blumenstrauß. Und nicht einen für 20 EURO an dem drei Rosen und ganz viel Grünzeug dran ist, sondern einen von der Sorte für 50 EUR nach dem Motto repräsentativ. Natürlich steht und fällt mit ihm die Geschichte. Und er schafft es mit seiner Anti-Strahlkraft den Leser bei Laune zu halten. Eine wahre Kunst über solch viele Seiten!
Dann, zu guter Letzt, sind es immer wieder die deftigen Wendungen, die für Abwechslung sorgen. Da kommen/kamen immer wieder Dinger zum Vorschein, die mich vom Hocker gerissen haben. Echt beeindruckend, mit welcher Hülle und Fülle die immer gut platziert daher kommen! Fazit "Fear Agent" geht zu Ende. Traurig aber wahr. Sollte natürlich in einer gut sortierten Comic-Sammlung nicht fehlen! Fazit: Supermegaaffengeil!
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RICK REMENDER, ich schreibe ihn mal extra groß, er hat es sich schließlich verdient, ist nicht nur in jüngster Vergangenheit (mit z.B. "Deadly Class") einer der prägesten Autoren und Zeichner für mich, sondern er hat mich mit seinen Werken schon immer gefasst. Es ist unglaublich, was für tolle Einfälle der im Jahre 1973 geborene Comic-Star aufs Papier bringt. Da hat alles Hand und Fuß. Der Humor gibt sich mit der Action die Klinke in die Hand und die teilweisen brutalen Schocker, sorgen für attraktive Wendungen. Toll! Handlung Teil drei: Nach einer Völkermordkampagne des furchterregenden tetaldischen Roboterimperiums findet sich Heath Huston als einziger überlebender Mensch im Universum wieder. Heath – jetzt das Hauptziel der Roboterhorden und ihren finsteren Mitverschwörern – macht sich auf den Weg, um die geheime Geschichte der Tetaldianer aufzudecken und die Chance zu nutzen, die Dinge wieder ins Lot zu bringen. Der Einsatz könnte nicht höher sein: dem in Ungnade gefallenen FEAR AGENT wird eine letzte Chance auf die Erlösung gewährt, für jene er sein ganzes, versoffenes Leben lang gekämpft hat.
Teil vier: Euch geht so eine Rasse gieriger außerirdischer Bürokraten, die den Hals nicht vollkriegen können, gehörig auf den Sack? Wollen die Alien-Typen vielleicht eine ganze Sonne ihrer Energie berauben und damit ein ganzes Sonnensystem zum Tode verdammen? Dann braucht ihr einen Fear Agent! Einen Hardcore-Alien-Vernichter – einen wie Heath Huston, der die Dinge für euch richtigstellt. Okay. Sicher. Normalerweise ist Heath voll wie 'ne Haubitze, kann nicht mehr ganz gerade schießen und flucht genug, um kleinen grünen Männchen die Schamesröte in die hässlichen Alien-Gesichter zu treiben ... Aber ... Hey! In einem so verkorksten Universum ist er genau der richtige Mann für den Job.BewertungSchade, es ist vorbei. Mit dem vierten Sammelband ist das Ende nicht nur nah, es ist da. Schade daher, weil die Serie echt Feuer im Popo hatte. Der Abschlusscomic zeigt noch mal die Bedeutung in der Szene, da sich andere Künstler in dieser Saga verewigen wollten. Für mich als Feinschmecker war das noch mal toll. Andere Blickwinkel, andere Perspektiven und Einflüsse. Kleine One Shots für das "Fear Agent" Universum. Das ist einfach ein würdiger Abschluss. Dennoch muss man sagen, dass die große Spannung raus war. Das ist bei mir immer so, wenn die Haupthandlung vorüber ist. Geht Euch das auch so? Vielleicht bin ich auch eher von der Sorte Speziell.
Kommen wir zum letzten Teil der Geschichte. Also zurück zu Ausgabe drei. Die hat wieder das volle Potential der vorherigen Comics. Wir bekommen so wieder einen schwarzen, deftigen Humor präsentiert. Dieser ist schon fast menschenverachtend, überschreitet natürlich ganz bewusst Grenzen, sodass der Leser auf der einen Seite auf ihn stehen muss, um auf der anderen die volle Bandbreite der geballten Wucht zu erleben. Erste Sahne würde ich sagen!
Dann ist es natürlich die gut inszenierte Action. Diese ist einfach gut dosiert. Sie ist da, wenn man sie braucht, aber sie überfährt uns nicht. Die Story kann sich an ihr frei entfalten und ist niemals erdrückend. Auch wird sie nicht langweilig. Das finde ich besonders aussagekräftig, da mir bei dem einen oder anderen Superhelden-Comic einfach die überborte Action einfach auf den Sack geht. Da versteht es das Kreativteam von "Fear Agent" einfach besser.
Dann ist es der schmutziger Charakter. Er ist fehlbar, er will das Richtige, er will seine Frau, er trauert, er hat Spaß, er ist ein Draufgänger, hat eine Vergangenheit. Zusammengefasst: Er bringt einiges mit, einen bunten Blumenstrauß. Und nicht einen für 20 EURO an dem drei Rosen und ganz viel Grünzeug dran ist, sondern einen von der Sorte für 50 EUR nach dem Motto repräsentativ. Natürlich steht und fällt mit ihm die Geschichte. Und er schafft es mit seiner Anti-Strahlkraft den Leser bei Laune zu halten. Eine wahre Kunst über solch viele Seiten!
Dann, zu guter Letzt, sind es immer wieder die deftigen Wendungen, die für Abwechslung sorgen. Da kommen/kamen immer wieder Dinger zum Vorschein, die mich vom Hocker gerissen haben. Echt beeindruckend, mit welcher Hülle und Fülle die immer gut platziert daher kommen! Fazit "Fear Agent" geht zu Ende. Traurig aber wahr. Sollte natürlich in einer gut sortierten Comic-Sammlung nicht fehlen! Fazit: Supermegaaffengeil!