Game - Abenteuer
Fimbul
FimbulGame - Abenteuer | mit: Publisher: EuroVideo; Entwickler: Zaxis GamesBewertung:★★★★★ Thor, Vikings, American Gods – viele Filme und Fernsehserien haben alte nordische Sagen als Grundlage für ihre Geschichten genommen. Nun ist mit „Fimbul“ ein Game für Wikinger-Fans für PC- und Konsolespieler herausgekommen. Das Indie-Spiel habe ich für die Nintendo Switch ausprobiert und bin sehr zwiegespalten. Warum das so ist könnt ihr hier nachlesen. Handlung In der Welt des alten Berserkers Kveldulver ist der Fimbulwinter, das Vorzeichen der Götterdämmerung, angebrochen. Bei einem Überfall auf das Dorf, in dem er seinen Lebensabend verbringt, wird Kveldulver getötet, nur um von den Nornen wiederbelebt und in einen letzten Kampf geschickt zu werden. Wenn es ihm gelingt, die riesenhaften Jotun aufzuhalten, kann Ragnarök vielleicht doch noch abgewendet werden. Trailer BewertungDas Spiel hätte mich eigentlich sehr packen sollen. Die Zwischensequenzen, die die Geschichte um Kveldulver erzählen, sind im Comic-Stil gehalten und die Spielmechanik ist relativ simpel. Man kann mit verschiedenen Waffen kämpfen und – was ich besonders spannend finde – Entscheidungen treffen, die das Spiel beeinflussen können.
Am Anfang war ich auch noch total begeistert vom Spiel, vor allem vom sehr schönen Design. Obwohl die Figuren und allen voran die Umgebung sehr minimalistisch sind – durch das winterliche Setting steht die Farbe Weiß sehr im Vordergrund – sind diese sehr interessant gestaltet. Vor allem die Wechsel zwischen dem Spiel und den Zwischensequenzen passen sehr gut zueinander.
Doch dann musste ich kämpfen und ab da hat bei mir der Spielspaß sehr deutlich abgenommen. An und für sich ist das Kampfsystem nicht allzu kompliziert. Man hat drei Waffen, die man auf zwei unterschiedliche Stufen anwenden kann: leichter und schwerer Angriff. Während man beim leichten Angriff sich sehr flink bewegen kann, richtet man mit ihm nicht allzu viel Schaden an. Im Gegensatz dazu zieht der schwere Angriff mehr ab, dafür ist man sehr lange Zeit offen für gegnerische Angriffe. Mit dem Schild kann man Angriffe abblocken oder man rollt aus der Schusslinie weg. Jeder Treffer bringt Kombopunkte, die die Leiste für die verschiedenen Spezialattacke auffüllt. Diese haben jeweils unterschiedliche Zwecke – entweder man heilt sich oder führt krassere Attacken aus, die die Gegner sofort aus dem Weg räumen können. So weit, so gut. Nur leider gibt es eine sehr kurze, aber trotzdem sehr deutlich spürbare Verzögerung. Dadurch hat man entweder eine Attacke doppelt ausgeführt, weil man automatisch doppelt gedrückt hat, oder man hat den Moment verpasst, diese einzusetzen. Bei solchen Sachen bin ich schnell frustriert und deswegen habe ich sehr oft das Spiel pausieren müssen, um nicht komplett durchzudrehen. Aber was noch frustrierender ist, ist dass man merkt, dass das Kampfsystem – obwohl man es schnell lernen kann – sehr komplex und taktisch ist. Es gibt unterschiedliche Typen Gegner und die unterschiedlichen Waffen können sehr vielfältig eingesetzt werden. Aber wegen der Verzögerung sind die Kämpfe für mich eher eine frustrierende Angelegenheit geworden.
Fazit Ein Indie-Spiel mit viel Potential, das mich aber nicht wirklich überzeugen konnte. Obwohl ich das Design von „Fimbul“ sehr schön finde und auch die Geschichte spannend ist, hat mich das ruckelige Kampfsystem sehr oft aus dem Spielfluss gebracht.
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Am Anfang war ich auch noch total begeistert vom Spiel, vor allem vom sehr schönen Design. Obwohl die Figuren und allen voran die Umgebung sehr minimalistisch sind – durch das winterliche Setting steht die Farbe Weiß sehr im Vordergrund – sind diese sehr interessant gestaltet. Vor allem die Wechsel zwischen dem Spiel und den Zwischensequenzen passen sehr gut zueinander.
Doch dann musste ich kämpfen und ab da hat bei mir der Spielspaß sehr deutlich abgenommen. An und für sich ist das Kampfsystem nicht allzu kompliziert. Man hat drei Waffen, die man auf zwei unterschiedliche Stufen anwenden kann: leichter und schwerer Angriff. Während man beim leichten Angriff sich sehr flink bewegen kann, richtet man mit ihm nicht allzu viel Schaden an. Im Gegensatz dazu zieht der schwere Angriff mehr ab, dafür ist man sehr lange Zeit offen für gegnerische Angriffe. Mit dem Schild kann man Angriffe abblocken oder man rollt aus der Schusslinie weg. Jeder Treffer bringt Kombopunkte, die die Leiste für die verschiedenen Spezialattacke auffüllt. Diese haben jeweils unterschiedliche Zwecke – entweder man heilt sich oder führt krassere Attacken aus, die die Gegner sofort aus dem Weg räumen können. So weit, so gut. Nur leider gibt es eine sehr kurze, aber trotzdem sehr deutlich spürbare Verzögerung. Dadurch hat man entweder eine Attacke doppelt ausgeführt, weil man automatisch doppelt gedrückt hat, oder man hat den Moment verpasst, diese einzusetzen. Bei solchen Sachen bin ich schnell frustriert und deswegen habe ich sehr oft das Spiel pausieren müssen, um nicht komplett durchzudrehen. Aber was noch frustrierender ist, ist dass man merkt, dass das Kampfsystem – obwohl man es schnell lernen kann – sehr komplex und taktisch ist. Es gibt unterschiedliche Typen Gegner und die unterschiedlichen Waffen können sehr vielfältig eingesetzt werden. Aber wegen der Verzögerung sind die Kämpfe für mich eher eine frustrierende Angelegenheit geworden.
Fazit Ein Indie-Spiel mit viel Potential, das mich aber nicht wirklich überzeugen konnte. Obwohl ich das Design von „Fimbul“ sehr schön finde und auch die Geschichte spannend ist, hat mich das ruckelige Kampfsystem sehr oft aus dem Spielfluss gebracht.