Game - Simulation
Football Manager 2019
Football Manager 2019Game - Simulation | mit: Bewertung:★★★★★ Endlich! Der „Football Manager“ bekommt das „Go“ und erhält die Lizenzen für den deutschen Fußball, zumindest für die erste und zweite Bundesliga. Ein Grund für mich, dass ich mir die Sport-Simulation genauer anschaue, da ich begeisterter Genre-Fan bin. Electronic Arts hatte je bereits im Jahr 2013 den letzten Teil ihrer Fußball-Manager-Serie einstellen lassen und seit dem eine deftige Lücke auf dem deutschen Markt hinterlassen.
Handlung Der Spieler darf die Rolle des Trainers eines Fußball-Clubs übernehmen. Wolltet ihr schon immer Trainer vom ruhmreichen Bayern München sein? Oder vielleicht vom Hamburger SV? Das ist Eure Chance endlich kein Hobbytrainer vor dem Fernseher zu sein. Wir können die Zügel also selbst in die Hand nehmen und das ist auch gut so. „Football Manager 2019“ nimmt uns dabei anfänglich an die Hand und führt uns in seine komplexe Welt von der Trainingsgestaltung, über Vertragsverhandlungen bis hin zur Überprüfung der Stimmung im Team ein. Trailer BewertungZu Beginn dürfen wir unser Aussehen im Spiel bestimmen, einen Namen eingeben und einen Vertrag bei einem Verein unterschreiben. Und dann stehen wir vor der Aufgabe unzählige Daten auszuwerten und ein Team auf den Platz zu stellen. Nicht einfach, denn „Football Manager 2019“ ist komplex und groß. Damit wir die Übersicht nicht verlieren, gibt es Einführungstutorials, die uns die einzelnen Bereiche erklären, sodass man sich einige Stunden einspart. Weil es dann alles doch noch zu viel ist, gibt es die Möglichkeit seine Assistenten mit unterschiedlichen Aufgaben zu beauftragen, sodass man sich zunächst nur um die Mannschaftsaufstellung kümmern muss. Und wenn man dann feststellt, dass auf einer Postion ein Spieler fehlt, geht es auch gleich zum Scouting. Das ergibt zusammen einen einfachen und gelungen Einstieg, der Spaß auf mehr macht.
Der Posteingang ist dabei unsere Zentrale. Wir bekommen Infos aus allen Bereichen und können auf diese reagieren. Gehen wir zu einer Pressekonferenz oder nicht? Alles ist möglich. Genauso aufgebaut sind die umfangreichen Vertragsverhandlungen. Dort kann man viel aushandeln. Die obligatorische Aufstiegsklausel kennen wir bereits, doch es ist auch wichtig dem Spieler eine Perspektive aufzuzeigen oder bestimmte Prämien ins Vertragswerk einzubauen. Ja, es wartet eine Menge Arbeit auf uns. Dabei müssen wir die Spieler genau kennen, was sich ebenfalls als Meisterleistung herausstellt, denn insgesamt 36 Attribute müssen von unserer Scoutingabteilung breit gestellt werden, damit wir einen Player gut einschätzen können. Die eigenen Leute müssen natürlich dabei nicht beobachtet werden, sondern deren Fähigkeitswerte stehen uns sofort zur Verfügung.
Das Spiel selbst kann komplett animiert dargestellt werden. In jedem Fall, wenn man sich nur für die Kommentare als Darstellung entscheidet, sieht man aktiv dem Spiel über 90 Minuten (nicht real 90 Minuten!) zu. Dadurch entfallen die unberechenbaren Zufallsergebnisse aus vergangen Tagen. Die Simulation an sich, ist visuell einfach umgesetzt und hätte mit Sicherheit ein wenig mehr Pep verdient gehabt. Die Grafik scheint vor 10 Jahren entstanden zu sein, wenn ich es einmal überspitzt darstellen darf. Dafür ist der Realismus im Spiel top. Es gibt nur wenige Fehler, die mir beim Testen aufgefallen sind. Der Torwart kann zum Beispiel in einigen Situationen extrem zauberhaft halten. Ein echter Torwart - auch ein Manuel Neuer - hätte den auf jeden Fall nicht gehalten… Aber, und das muss man groß schreiben - erkennt man die eigene Taktik auf dem Platz. Die Jungs auf dem Rasen machen was sie sollen. Toll!
Was mir fehlt, ist die Alleinherrschaft im Verein. Ich meine damit, dass ich ein Fan davon bin, das Vereinsgelände und das Stadion selbst mit auszubauen. Die Rolle im Verein ist also auf den Trainer beschränkt. Allerdings kann ich ja auch Vertragsverhandlungen führen und übernehme dann Aufgaben des Managers. Ich hoffe an dieser Stelle kommt noch einmal eine Erweiterung in den nächsten Monaten. Fazit Der „Football Manager 2019“ ist ein tolles Spiel, für alle die mal Trainer sein wollen. Absolut gut durchdacht und darüber hinaus sehr komplex aufgestellt. Kleine Abzüge in der B-Note gibt es bei der visuellen Umsetzung des Spiels und das man zum Beispiel das Vereinsgelände nicht ausbauen kann.
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Handlung Der Spieler darf die Rolle des Trainers eines Fußball-Clubs übernehmen. Wolltet ihr schon immer Trainer vom ruhmreichen Bayern München sein? Oder vielleicht vom Hamburger SV? Das ist Eure Chance endlich kein Hobbytrainer vor dem Fernseher zu sein. Wir können die Zügel also selbst in die Hand nehmen und das ist auch gut so. „Football Manager 2019“ nimmt uns dabei anfänglich an die Hand und führt uns in seine komplexe Welt von der Trainingsgestaltung, über Vertragsverhandlungen bis hin zur Überprüfung der Stimmung im Team ein. Trailer BewertungZu Beginn dürfen wir unser Aussehen im Spiel bestimmen, einen Namen eingeben und einen Vertrag bei einem Verein unterschreiben. Und dann stehen wir vor der Aufgabe unzählige Daten auszuwerten und ein Team auf den Platz zu stellen. Nicht einfach, denn „Football Manager 2019“ ist komplex und groß. Damit wir die Übersicht nicht verlieren, gibt es Einführungstutorials, die uns die einzelnen Bereiche erklären, sodass man sich einige Stunden einspart. Weil es dann alles doch noch zu viel ist, gibt es die Möglichkeit seine Assistenten mit unterschiedlichen Aufgaben zu beauftragen, sodass man sich zunächst nur um die Mannschaftsaufstellung kümmern muss. Und wenn man dann feststellt, dass auf einer Postion ein Spieler fehlt, geht es auch gleich zum Scouting. Das ergibt zusammen einen einfachen und gelungen Einstieg, der Spaß auf mehr macht.
Der Posteingang ist dabei unsere Zentrale. Wir bekommen Infos aus allen Bereichen und können auf diese reagieren. Gehen wir zu einer Pressekonferenz oder nicht? Alles ist möglich. Genauso aufgebaut sind die umfangreichen Vertragsverhandlungen. Dort kann man viel aushandeln. Die obligatorische Aufstiegsklausel kennen wir bereits, doch es ist auch wichtig dem Spieler eine Perspektive aufzuzeigen oder bestimmte Prämien ins Vertragswerk einzubauen. Ja, es wartet eine Menge Arbeit auf uns. Dabei müssen wir die Spieler genau kennen, was sich ebenfalls als Meisterleistung herausstellt, denn insgesamt 36 Attribute müssen von unserer Scoutingabteilung breit gestellt werden, damit wir einen Player gut einschätzen können. Die eigenen Leute müssen natürlich dabei nicht beobachtet werden, sondern deren Fähigkeitswerte stehen uns sofort zur Verfügung.
Das Spiel selbst kann komplett animiert dargestellt werden. In jedem Fall, wenn man sich nur für die Kommentare als Darstellung entscheidet, sieht man aktiv dem Spiel über 90 Minuten (nicht real 90 Minuten!) zu. Dadurch entfallen die unberechenbaren Zufallsergebnisse aus vergangen Tagen. Die Simulation an sich, ist visuell einfach umgesetzt und hätte mit Sicherheit ein wenig mehr Pep verdient gehabt. Die Grafik scheint vor 10 Jahren entstanden zu sein, wenn ich es einmal überspitzt darstellen darf. Dafür ist der Realismus im Spiel top. Es gibt nur wenige Fehler, die mir beim Testen aufgefallen sind. Der Torwart kann zum Beispiel in einigen Situationen extrem zauberhaft halten. Ein echter Torwart - auch ein Manuel Neuer - hätte den auf jeden Fall nicht gehalten… Aber, und das muss man groß schreiben - erkennt man die eigene Taktik auf dem Platz. Die Jungs auf dem Rasen machen was sie sollen. Toll!
Was mir fehlt, ist die Alleinherrschaft im Verein. Ich meine damit, dass ich ein Fan davon bin, das Vereinsgelände und das Stadion selbst mit auszubauen. Die Rolle im Verein ist also auf den Trainer beschränkt. Allerdings kann ich ja auch Vertragsverhandlungen führen und übernehme dann Aufgaben des Managers. Ich hoffe an dieser Stelle kommt noch einmal eine Erweiterung in den nächsten Monaten. Fazit Der „Football Manager 2019“ ist ein tolles Spiel, für alle die mal Trainer sein wollen. Absolut gut durchdacht und darüber hinaus sehr komplex aufgestellt. Kleine Abzüge in der B-Note gibt es bei der visuellen Umsetzung des Spiels und das man zum Beispiel das Vereinsgelände nicht ausbauen kann.