Game - Abenteuer
Forever Forest
Forever ForestGame - Abenteuer | mit: Publisher: Fictive Studio, Mad About PandasBewertung:★★★★★ Die Nintendo Switch zeichnet sich immer mehr als Plattform für kleine, aber feine Indie-Spiele aus. Kein Wunder also, dass „Forever Forest“ sogar exklusiv für die neue Nintendo-Konsole verfügbar ist. Das Spiel wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Berliner Studio „Mad About Pandas“ und dem in Qatar ansässigen „Fictive Studios“ erstellt und ist seit Mitte Januar spielbar. Handlung Um den Wald, der von der Dunkelheit verschlungen wurde, zu befreien, muss eine maskierte Kreatur eine Reise durch steinige Wüsten, heimtückische Sümpfe und unerforschte Wildnis auf sich nehmen. Zur Rettung der Welt musst sie verschiedene Tempel aufsuchen und das Licht befreien. Doch um zu überleben ist es notwendig, sich um Nahrung zu kümmern. Dabei kann man entscheiden, ob man Beeren sammelt oder auf die Jagd geht. Trailer BewertungEines vorweg: „Forever Forest“ ist ein recht simples Spiel. Das Ziel ist es, die Tempel aufzusuchen und das Licht zu „befreien“. Die Tempel sind auf einer Karte – sie ist sehr einfach gehalten und man sieht nur die kleineren und größeren Tempel als Symbole darauf – markiert, und das von Anfang an. Das Suchen nach dem Weg bleibt einem also weitestgehend erspart. Auch die Steuerung ist sehr übersichtlich. Neben der Möglichkeit, sich frei zu bewegen (vor- und rückwärts, rechts und links), gibt es den Hechtsprung. Damit kann man schneller laufen oder Gegner bzw. Beute angreifen. Im Wesentlichen gibt es acht verschiedene Tierarten, dazu noch einige Sorten Beeren. Während diese die Schnelligkeit, Kraft oder Ähnliches für eine Zeit verbessern, kann man bei der Jagd wertvolle Maskenteile sammeln. Denn die größeren Tierarten tragen, wie die Kreatur – Masken. Die Maskenteile kann man in kleineren Tempel gegen Verbesserungen eintauschen – Schnelligkeit, Ausdauer, Schwimmen, usw.
Am Anfang war ich echt enttäuscht von der etwas zu simplen, und somit doch etwas unbefriedigenden Spielerfahrung. Denn es gibt zwar ein Tutorial, doch dieses beschränkt sich – auch durch die sehr simple Steuerung – auf wenige Erklärungen. Es wird gesagt, man könne durch den Hechtsprung jagen, trotzdem hat es bei mir sehr lange gedauert, bis es klappte. Denn das Steuern der Figur ist sehr schwerfällig. Rennen kann man nur durch einen Hechtsprung, dieser muss sich aber erst einmal aufladen, bevor er erneut eingesetzt werden kann. So dauert die Erkundung doch sehr lange, was auf lange Sicht frustrierend werden kann. Durch kleine Nebenquests, die sehr an ein Mobile-Spiel erinnern – sammle soundso viele Beeren, jage soundso viele Hirsche, überlebe soundso viele Minuten –, wird man aber dazu animiert, viel von der Umgebung zu erforschen. Aber ich dachte mir nicht, dass ich viel Zeit in das Spiel investieren würde. Und auf einmal bekam ich die Belohnung für die Quest „Überlebe 30 Minuten“. Ich war baff, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich schon so lange gespielt hätte!
Das Geheimnis von „Forever Forest“: Das Spielt macht das, was an Komplexität fehlt, durch eine schöne Atmosphäre (fast) wett. Die Musik ist beruhigend und schön anzuhören, die Figuren sind sehr liebevoll entworfen und die Umgebung doch sehr detailreich. Diese ist zwar recht kantig und man sollte nicht viel Realismus erwarten, trotzdem erkennt man die unterschiedlichen Gegenden – Wald, Sumpf, Wüste – ganz gut und es gibt viel Abwechslung. Dadurch wird man in das Spiel eingesogen und bemerkt es nicht, dass man viel länger gespielt hat, als man vermutet hätte.
Fazit „Forever Forest“ ist ein kleines, simples, aber sehr feines Spiel. Man sollte keine komplexe Geschichte oder realistische Umgebungen erwarten. Doch die sehr schöne Musik, die (im Rahmen des Möglichen) abwechslungsreiche Umgebung und liebevoll gestaltete Figuren machen „Forever Forest“ zu einem netten Indie-Spiel, das seine knapp 15 Euro wert sind.
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Am Anfang war ich echt enttäuscht von der etwas zu simplen, und somit doch etwas unbefriedigenden Spielerfahrung. Denn es gibt zwar ein Tutorial, doch dieses beschränkt sich – auch durch die sehr simple Steuerung – auf wenige Erklärungen. Es wird gesagt, man könne durch den Hechtsprung jagen, trotzdem hat es bei mir sehr lange gedauert, bis es klappte. Denn das Steuern der Figur ist sehr schwerfällig. Rennen kann man nur durch einen Hechtsprung, dieser muss sich aber erst einmal aufladen, bevor er erneut eingesetzt werden kann. So dauert die Erkundung doch sehr lange, was auf lange Sicht frustrierend werden kann. Durch kleine Nebenquests, die sehr an ein Mobile-Spiel erinnern – sammle soundso viele Beeren, jage soundso viele Hirsche, überlebe soundso viele Minuten –, wird man aber dazu animiert, viel von der Umgebung zu erforschen. Aber ich dachte mir nicht, dass ich viel Zeit in das Spiel investieren würde. Und auf einmal bekam ich die Belohnung für die Quest „Überlebe 30 Minuten“. Ich war baff, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich schon so lange gespielt hätte!
Das Geheimnis von „Forever Forest“: Das Spielt macht das, was an Komplexität fehlt, durch eine schöne Atmosphäre (fast) wett. Die Musik ist beruhigend und schön anzuhören, die Figuren sind sehr liebevoll entworfen und die Umgebung doch sehr detailreich. Diese ist zwar recht kantig und man sollte nicht viel Realismus erwarten, trotzdem erkennt man die unterschiedlichen Gegenden – Wald, Sumpf, Wüste – ganz gut und es gibt viel Abwechslung. Dadurch wird man in das Spiel eingesogen und bemerkt es nicht, dass man viel länger gespielt hat, als man vermutet hätte.
Fazit „Forever Forest“ ist ein kleines, simples, aber sehr feines Spiel. Man sollte keine komplexe Geschichte oder realistische Umgebungen erwarten. Doch die sehr schöne Musik, die (im Rahmen des Möglichen) abwechslungsreiche Umgebung und liebevoll gestaltete Figuren machen „Forever Forest“ zu einem netten Indie-Spiel, das seine knapp 15 Euro wert sind.